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Europameisterschaft

  • 10. Juni 2012
  • • 20:45
  • • INEA stadion, Poznań
  • Schiedsrichter: B. Kuipers
  • • Zuschauer: 39550
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ENDE
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Kroatien überzeugt und gewinnt mit 3:1 gegen Irland

Kroatien überzeugt und gewinnt mit 3:1 gegen Irland

Getty

In einem brisanten Duell fielen bereits bis zur Pause drei Treffer. Am Ende setzte sich Kroatien verdient durch und führt nun die Tabelle der Gruppe C an.

Posen. Im zweiten Spiel der Gruppe C bei der EM 2012 in Polen und in der Ukraine unterlag Irland Kroatien in einem hochinteressanten Duell mit 1:3. Mario Mandzukic sorgte für die frühe Führung, die Sean St. Ledger prompt ausglich. Vor der Pause schlug Nikica Jelavic nach einem Fehler in der Abwehr der Iren eiskalt zu. Nach der Pause war es erneut Mandzukic, der mit seinem Doppelpack Kroatien auf die Siegerstraße brachte.

Mandzukic schockt Irland

Das Spiel war keine drei Minuten alt, schon klingelte es im Kasten von Shay Given: Srna brachte den Ball von der rechten Seite in den Strafraum, dort köpfte Mandzukic ins Tor und sorgte für den schnellsten Treffer der bisherigen Endrunde. Die Iren mussten sich kurz schütteln, spielten aber munter mit. Es war ohnehin ein lebhafter Beginn beider Mannschaften, das frühe Tor machte die Partie noch offener. Nach elf Minuten hatte Andrews eine gute Freistoßgelegenheit, das Leder landete jedoch in der Mauer.

Antwort kommt prompt

Beide Teams schenkten sich nichts und legten eine gesunde Aggressivität an den Tag. In der 19. Minute die überraschende Antwort der Grünen Jungs: McGeady kam zu einer gefährlichen Freistoßflanke, die St. Ledger per Kopf verwerten und im Tor unterbringen konnte. Dabei verpasste Corluka seinen Einsatz und ließ den Verteidiger zum Kopfball kommen. Nur zwei Minuten später nahm sich Rakitic ein Herz, verfehlte jedoch das Tor. Der Schuss von Perisic eine Minute später war da um einiges besser. Der Dortmunder zwang Given zu einer starken Parade.

Gute Partie

In der ersten Halbzeit lieferten sich beide einen offenen Schlagabtausch, es ging hin und her. Wer eine langweilige Partie erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Spielerisch wussten besonders die Kroaten zu überzeugen. Einzig Modric fand erst nach 30 Minuten ins Spiel. Corluka leistete sich in den ersten 30 Minuten einige Fouls, kam jedoch ohne die gelbe Karte davon. Ohnehin gab es viele Freistöße, die immer für Gefahr sorgten. Nach gut einer halben Stunde zogen sich die Iren etwas zurück und machten dem Gegner das Leben schwer. Flanken wurden abgewehrt, Schüsse abgeblockt. Nach 32 Minuten traute sich Modric aus der Distanz, doch der Schuss war ungefährlich. Nun tat sich Kroatien immer schwerer, Torchancen zu kreieren.



Keane lauert

Fast wäre die Taktik der Iren aufgegangen, auf Fehler des Gegners zu lauern. Doch den Ball konnte Keane nicht mehr erwischen. Danach versuchte es Perisic erneut aus der Ferne, doch das Leder ging am Tor vorbei. Kroatien hatte im ersten Durchgang fast 60 Prozent Ballbesitz und investierte viel Kraft.

Jelavic sorgt für glückliche Kroaten

Als alle mit einem Remis zur Pause rechneten, war es Jelavic, der für die erneute Führung sorgte. Es war mal wieder ein Freistoß, der im Strafraum der Iren landete, Ward wollte klären und traf den Ball nicht richtig, dafür genau in den Lauf von Jelavic, der völlig frei vor Given stand und dem Keeper keine Chance ließ. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung. Kroatien ging mit dem 2:1 im Rücken in die Halbzeitpause.



Doppelpack

Die zweite Hälfte war keine vier Minuten alt, schon klingelte es erneut: Wieder war es Mandzukic, der einen wuchtigen Kopfball im Tor versenke. Torhüter Given parierte zunächst, doch der Ball landete danach an den Pfosten und schließlich am Hinterkopf des Schlussmanns, sodass er über die Linie ging. Kroatien dominierte nun die Partie, Irland fand keine Mittel, den Gegner unter Druck zu setzen.

Schildenfeld foult Keane

Nach gut 60 Minuten gab es eine knifflige Szene: Mandzukic lag am Boden, doch die Iren spielten weiter und verzichteten auf Fair-Play. Dabei kam es im Strafraum zu einem Foul von Schildenfeld an Keane, welches nicht geahndet wurde. Es hätte Elfmeter geben müssen. Nach kurzen Protesten ging es jedoch weiter.

Nach 67 Minuten hatte Dunne eine Kopfballgelegenheit, doch Pletikosa hatte keine Mühe. Insbesondere aus dem Spiel heraus tat sich die Mannschaft von Trapattoni sehr schwer und konnte nur durch Standards gefährlich werden.



Irland gibt nicht auf

Man sah im weiteren Spielverlauf, dass den Iren die spielerischen Mittel fehlten, um in die Partie zurück zu finden. Trotzdem steckte das Team nicht auf und versuchte es weiter. Kroatien hatte nun keine Mühe mehr und ließ nicht mehr viel anbrennen.

Rakitic hatte nach 77 Minuten noch einmal die Chance, seine gute Vorstellung mit einem Tor zu krönen, doch der Mittelfeldspieler verfehlte das Tor nur knapp. Zwei Minuten später hatte Andrews eine Kopfballchance, der Ire konnte jedoch nicht genug Druck hinter den Kopfball bringen, sodass Pletikosa keine Probleme hatte.

Ruppige Partie

Gegen Ende wurde es noch einmal brisant, viele Fouls unterbrachen den Spielfluss. Wenige Minuten vor dem Abpfiff hatte Irland die nächste Gelegenheit, doch das wirkte alles nicht zielstrebig genug. Andrews hatte in der Nachspielzeit mit seinem Kopfball die Riesenchance zum Anschluss, doch die Kugel ging am Tor vorbei. Kroatien entschied damit die Partie verdient mit 3:1 für sich und führt nun die Gruppe C mit drei Punkten an.

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