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Primera Division

  • 18. Mai 2014
  • • 18:00
  • • Estadio Municipal José Zorrilla, Valladolid
  • Schiedsrichter: Carlos Clos Gomez
  • • Zuschauer: 25311
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ENDE
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Real hat am letzten Spieltag keine Chance mehr auf den Titel

Primera Division: Real schaut auf die Königsklasse - Endspiele im Keller

Real hat am letzten Spieltag keine Chance mehr auf den Titel

Real bereitet sich gegen Espanyol mit neuen Kräften aufs Champions-League-Finale vor. Um den Klassenerhalt gibt es Endspiele.

Madrid. Die Primera Division bietet am 38. Spieltag mehrere Endspiele.  Real Madrid kann gegen Espanyol fast aus dem Vollen schöpfen, Carlo Ancelotti muss vor dem Champions-League -Finale aber zwischen Spielrhythmus und Verletzungsgefahr abwägen. Im Keller zittern Osasuna , Valladolid und Granada , während sich Almeria und Getafe je mit einem Remis retten können.

Real Madrid - Espanyol Barcelona (Sa., 16 Uhr)

Nach drei sieglosen Spielen sind Reals Meisterschaftsträume beendet. Die direkte Champions-League-Qualifikation haben die Königlichen seit Wochen sicher, damit ruhen Reals Augen bereits auf dem Endspiel in der Königsklasse eine Woche später gegen Atletico Madrid. Trainer Carlo Ancelotti kündigte an, dass Iker Casillas erneut im Tor stehen wird, um im Rhythmus zu bleiben. Im defensiven Mittelfeld könnte Asier Illarramendi zum Einsatz kommen, der den gesperrten Xabi Alonso gegen Atletico vertreten soll.

"Er ist der logischste Ersatz für Xabi Alonso", so Ancelotti. Cristiano Ronaldo dürfte nach seiner Oberschenkelverletzung zwar geschont werden, würde aber wohl gerne auflaufen. Ronaldo braucht noch einen Treffer, um Luis Suarez im Rennen um den Goldenen Schuh einzuholen. Insgesamt gab es, abgesehen vom weiter verletzten Pepe (Wade), aus dem Lazarett gute Nachrichten.

Die angeschlagenen Ronaldo, Karim Benzema, Raphael Varane, Angel di Maria, Karim Benzema und Daniel Carvajal konnten am Donnerstag alle mit der Mannschaft trainieren und dürften fürs CL-Finale in jedem Fall fit sein, könnten am Samstag aber geschont werden. Immerhin geht es auch für Espanyol um nichts mehr: Die Katalanen liegen im Tabellenmittelfeld und bei einem Sieg aus den letzten zehn Spielen ist das Team offenbar gedanklich schon im Urlaub.

Im Bernabeu hat Espanyol seit 1996 nicht mehr gewonnen, für Welt- und Europameister Joan Capdevila könnte es dennoch ein besonderes Spiel sein. "Ich habe bereits ein gewisses Alter. Alle Dinge gehen einmal zu Ende und dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich werde versuchen, in einer anderen Liga zu spielen, wenn ich die Möglichkeit dazu bekomme, aber im Moment sage ich das ohne konkreten Hintergrund", so der 36-Jährige, für den es somit das letzte Spiel als Profi sein könnte.

CA Osasuna - Betis Sevilla (So., 18 Uhr)

Osasuna ist am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen. Der aktuell Drittletzte muss seinerseits das abgeschlagene Schlusslicht Betis bezwingen und braucht gleichzeitig eine Niederlage von Getafe, Almeria oder Granada. Allerdings hat Osasuna von den letzten zwölf Spielen bei sieben Pleiten nur eines gewonnen, der letzte Heimsieg datiert von 23. Februar.

"Ich denke, wir haben noch alle Chancen", zeigte sich Trainer Javi Garcia dennoch zuversichtlich: "Manchmal ist man sehr optimistisch, manchmal pessimistisch. Das ist wie eine Wippe." Für Betis dagegen ist es lediglich das letzte Spiel der Abschiedstour. Doch Vorsicht: Nach sechs Pleiten in Folge schlug das Schlusslicht am vergangenen Sonntag Valladolid mit 4:3. Um die Spieler zu schützen, verordnete Trainer Gabriel Calderon vor dem letzten Saisonspiel einen Medien-Blackout.

Real Valladolid - FC Granada (So., 18 Uhr)

Die Voraussetzungen sind klar: Valladolid muss sein Endspiel gegen Granada gewinnen und braucht gleichzeitig einen Punktverlust von Osasuna, um die Abstiegsränge noch zu verlassen. Granada würde sich umgekehrt aufgrund des direkten Vergleichs mit einem Remis bereits retten.

"Wir müssen bis zum Schluss die Siegermentalität wahren", forderte Valladolids Coach Juan Martinez, der auf seinen gelbgesperrten Abwehrchef Marc Valiente verzichten muss. Allerdings: Nur eines der letzten sechs Spiele konnte Valladolid gewinnen.

Granada auf der anderen Seite kassierte in den vergangenen acht Spielen sechs Niederlagen und zehrt nach wie vor von der Hinrunde. Auch dem Tabellensiebzehnten fehlt mit dem ebenfalls gesperrten Jeison Murillo ein wichtiger Abwehrmann, darüber hinaus fällt Michael Pereira weiter aus. "Wir haben noch eine Chance, unser Ziel zu erreichen", stellte Trainer Lucas Alcaraz klar: "Die Spieler wollen gut spielen und konkurrenzfähig sein. Wir müssen unsere Nerven in den Griff bekommen und Valladolid schlagen."

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Real Valladolid

Granada

Siege
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1
3
Siege

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