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Primera Division

  • 17. Februar 2013
  • • 21:00
  • • Estadio Santiago Bernabéu, Madrid
  • Schiedsrichter: José Luis Paradas Romero
  • • Zuschauer: 63000
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ENDE
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Real Madrid besiegt Rayo Vallecano in Unterzahl

Real Madrid besiegt Rayo Vallecano in Unterzahl

Getty Images

Real legte einen furiosen Start hin, führte früh und verlor dann Ramos nach Gelb-Rot. Da war das Spiel im Grunde beendet und es lief auf ein Herunterspielen der Uhr hinaus.

Madrid. Am Abend trafen in Madrid der Tabellendritte Real Madrid und der Tabellensiebte Rayo Vallecano der Primera Division aufeinander. Eine Aufgabe, welche die Königlichen aus der spanischen Haupstadt nicht auf die leichte Schulter nahmen, denn schließlich hatte Vallecano vor einer Woche den Stadtrivalen Atletico Madrid, aktuell Tabellenzweiter, mit 2:1 besiegen können. Durch zwei frühe Tore gewann Real in Unterzahl mit 2:0 gegen Rayo.

Auftakt nach Maß für Real – und Gelb-Rot

Real legte los wie die Feuerwehr. Man sah, die Königlichen hatten sich viel vorgenommen. Und das führte nach nur drei Minuten zum Führungstor: Özil auf der rechten Seite, Pass nach innen, der Ball lief an Kakas Fuß vorbei und von hinten kam Morata, der den Vorzug vor Benzema erhalten hatte – nassforsch machte er die frühe Real-Führung. Doch Real wurde nicht müde, auf eine Erhöhung zu drängen. So war es in der 12. Minute ein Freistoß von Özil, der zielgenau Ramos fand und der machte mühelos den zweiten Treffer für Real – 2:0 nach 12 Minuten, ein gutes Polster. Dachte man. In der 17. Minute sah Ramos nach einem Allerweltsfoul Gelb. Nur knapp sechzig Sekunden später sollte eine Rayo-Flanko folgen, Casado war es und der Ball traf Ramos an der Hand. Pfiff und das zweite Gelb binnen weniger als einer Minute. Von da ab spielte Real nur noch zu zehnt.

Das Gelb-Rot kostete Substanz

Real war nach dem Feldverweis völlig verunsichert und um das Spiel zu strukturieren, nahm Mourinho den Torschützen Morata vom Feld – damit waren beide Torschützen nicht mehr auf dem Platz. Rayo kam in der Folge mit einem Mann mehr besser auf und drückte auf den Anschluss. Doch Real verteidigte vehement, ließ da nichts anbrennen – und zudem arbeitete Rayo Vallecanos Angriff auch sehr unpräzise. So dauerte es dann bis zur 36. Minute, ehe sich Real wieder einmal gefährlich zeigte. Ronaldo schoss eine tolle Vorarbeit von Özil ans Außennetz. Kurz vor der Pause hatte dann Trashorras die Chance zu verkürzen, doch er semmelte den Ball freistehend in den Abendhimmel von Madrid. Somit blieb es bei der 2:0-Führung für Real zur Pause.

Handspiel nicht geahndet – Real im Glück

Und sofort zu Beginn der zweiten Hälfte gab es wieder Aufregung, denn Coentrao war nach einer Ecke mit der Hand am Ball – im eigenen Strafraum. Das hätte einen Elfer geben müssen. In der 51. Minute zeigte sich dann wieder Real mit einem schnellen Konter, doch Kakas Flanke fand den Weg zu Ronaldo nicht. Real machte wieder mehr Druck nach vorne, versuchte sich mit Kaka, Khedira und Özil aus der Distanz, aber Ruben verhinderte die Entscheidung durch das dritte Real-Tor. Rayo stand sich bei seinen Versuchen einmal mehr selbst im Weg, denn einen herrlichen Schuss von Piti in der 63. Minute blockte Leo ab und verhinderte so eine erstklassige Möglichkeit.

Reals Kampf gegen die Müdigkeit und Rayos Kampf gegen die Uhr

Das Spiel in Unterzahl, so viel war zu sehen, kostete Real viel Kraft. In der 67. Minute musste Özil, der viel gelaufen war, Platz für di Maria machen, der nochmals frischen Wind nach vorne bringen sollte. Real spielte in der Folge die Uhr clever runter, was verständlich ist, denn man führte 2:0, hatte seit der 12. Minute einen Mann weniger und unter der Woche ein Spiel in der Champions League gegen Manchester United bestritten. Real fand nach vorne wirklich nicht mehr wirklich statt und Rayo stellte sich schlicht zu ungeschickt an, aus der personellen Überlegenheit Konstruktives folgen zu lassen. So blieb es bei 2:0 für Real, was bereits nach zwölf Minuten auf der Ergebnistafel stand.

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