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UEFA Champions League

  • 6. November 2012
  • • 20:45
  • • Estadio Santiago Bernabéu, Madrid
  • Schiedsrichter: C. Çakιr
  • • Zuschauer: 74932
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ENDE
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Dortmund erkämpft sich Punkt bei Real Madrid!

Dortmund erkämpft sich Punkt bei Real Madrid!

Getty Images

Am Abend wollte Borussia Dortmund frühzeitig im Spiel bei Real Madrid das Ticket zum Achtelfinale ziehen und den großen Erfolg vom Hinspiel im Signal Iduna Park wiederholen.

Madrid. Der spanische Meister Real Madrid empfing am Abend den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das Hinspiel hatte der BVB mit 2:1 für sich entscheiden können. Wie vor 14 Tagen musste Jürgen Klopp auch heute auf Jakub Blaszczykowski verzichten, dafür stand Kapitän Sebastian Kehl mit Maske zur Verfügung. Jose Mourinho hatte weniger Personalsorgen: Sami Khedira, der sich vor zwei Wochen in Dortmund verletzte, musste heute wie erwartet passen. Luka Modric stand für ihn in der Startelf auf Seiten der Gastgeber.

Starker Start von Dortmund

Klopps Team fackelte nicht lange und dominierte gleich die erste Viertelstunde des Spiels. Über Götze und Reus konnte sich die Borussia gute Chancen herausspielen. In der 28. Minute belohnten sich die Dortmunder mit einem Tor durch Marco Reus. Nach großartiger Kopfballvorlage von Robert Lewandowski konnte sich Reus ohne Probleme auf dem rechten Flügel gegen Arbeloa durchsetzen und schließlich aus spitzem Winkel und etwa acht Metern über Casillas ins Tor treffen.



Real antwortet sofort

Real fing sich in der Folge und spielte plötzlich wieder gewohnt stark auf. Nach einer Ecke von Özil, trudelte der zweite Ball wieder zum deutschen Nationalspieler zurück, der direkt von links auf Pepe flanken konnte. Der Innenverteidiger musste in der 34. Minute nur noch einnicken. Hummels und Schmelzer sahen hierbei nicht gut aus. Aber Dortmund ließ sich den Schneid nicht abkaufen und nutzte sofort die nächsten Möglichkeiten, um wieder blitzschnell nach vorne zu spielen.

Dortmund beweist Courage

In der 45. Minute konnte Dortmund dann noch einmal zuschlagen. Der weite Abschlag von Roman Weidenfeller landete bei Lewandowski, der in der gesamten ersten Hälfte entscheidende Pässe im offensiven Mittelfeld spielte, er gab weiter auf Großkreutz, der den Ball zu Götze in die Strafraummitte lupfte. Götze konnte aus der zentralen Position  Arbeloa zum eigentor zwingen, der den Ball gefühlvoll hinter Casillas ins Tor lupfte.

Real-Powerplay nach Wiederanpfiff

Das wollte Real nicht auf sich sitzen lassen und ging nach Wiederanpfiff direkt auf den Ausgleich und bekam durch den neu eingewechselten Callejon viele Chancen dazu. Eine der besten Möglichkeiten hatte der Spieler aus der Real-Jugend direkt nach 50 Minuten, als er den Ball knapp am Tor vorbeischoss. Erst nach fast zehn Minuten konnte Dortmund mal einen Angriff wagen, nachdem sie vorher kaum einen Fuß über die Mittellinie setzen konnten.



Weidenfeller mit Topleistung

Lange konnte Real Madrid den Drück hochhalten. Inzwischen wurde auch Kaka noch eingewechselt, gegen den Weidenfeller noch einmal eine Viertelstunde vor Schluss brillierte, als er sinen Schuss aus wenigen Metern ablenken konnte. Dortmund konnte sich nicht mehr lösen, Klopp reagierte und brachte Bender für Reus und kurz darauf Perisic für Gündogan. So gingen die zahllosen Realangriffe bis in die letzten zehn Minuten hinein, ohne dass sie Früchte trugen. In der 86. Minute klärte Großkreutz noch aus kürzester Distanz auf der Linie.

Özil mit dem Ausgleich

In der vorletzten regulären Spielminute traf dann Mesut Özil zum 2:2-Ausgleich per Freistoss aus etwa 24 Metern. Der Ball knallte an den kurzen Innenpfosten, Weidenfeller war machtlos. So endete die Partie gerecht mit der Punkteteilung.

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