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Primera Division

  • 9. Dezember 2012
  • • 21:00
  • • Estadio Benito Villamarín, Sevilla
  • Schiedsrichter: Carlos Velasco Carballo
  • • Zuschauer: 46157
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ENDE
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Messi durchbricht Schallmauer und schießt sich und Barca zum Rekord

Messi durchbricht Schallmauer und schießt sich und Barca zum Rekord

Getty

Vor der Begegnung in Andalusien stand einzig der Gesundheitszustand von Superscorer Lionel Messi im Fokus. Würde der Argentinier spielen, würde er den Torrekord knacken?

Sevilla. Betis Sevilla empfing zum Topspiel der Primera Division den spanischen Giganten FC Barcelona. Vor der Partie lag das Augenmerk jedoch weniger auf der Begegnung als solche, sondern auf Lionel Messi und ob der Torgarant der Katalanen auflaufen würde. Und wie er auflief. Mit zwei Toren führte er Barcelona zum 2:1-Sieg und brach Gerd Müllers Torrekord.

Messi schreibt Geschichte

Die Partie begann temporeich und Betis zeigte, dass man sich nicht vor dem großen Favoriten verstecken wollte. In der 10.Spielminute dann zunächst ein kleiner Schock für die Gäste aus Katalonien.Cesc Fabregas musste verletzungsbedingt vom Feld, für ihn kam Alexis Sanchez ins Spiel, der zuvor ebenfalls wegen einer Verletzung pausieren musste. Doch der Dämpfer wehrte nicht lange, denn in der 16.Spielminute setzte Andes Iniesta suchte und fand Teamkameraden Lionel Messi, der nahm urplötzlich Fahrt auf und umkurvte mehrere Gegenspieler als seien sie Slalomstangen und schloss mit einem trockenen Flachschuss zum 1:0 für die Blaugrana ab. Das war gleichzeitig sein 85.Tor in einem Kalenderjahr, damit egalisierte der Argentinier den Uralt-Rekord von Gerd Müller. Aber damit war Messi noch nicht zufrieden. Wieder war es Iniesta, der kurz zuvor mit einem schönen Lupfer knapp scheiterte, der Messi bediente, wieder war die katalanische Tormaschine nicht zu stoppen und vollstreckte zum 2:0.

Betis beißt sich zurück

Lange hatten die Gastgeber Barcelona nichts entgegenzusetzen. Völlig aus dem Konzept gebracht hinkte Betis stets hinterher. Doch Ruben Castro zündete in der 39.Minute den Funken Hoffnung für die Hausherren. Im eins gegen eins überwand Castro Barca-Schlussmann Victor Valdes und verkürzte den Rückstand auf 1:2. In der Folge wurde Betis Sevilla immer stärker und brachte den katalanischen Hauptstadt-Klub ins Schwimmen. Aber ein weiterer Treffer fiel nicht mehr in Durchgang eins. Mit dem 2:1 für die Gäste ging es mithin in die Kabine. 



Besser Start für Betis

Die Gastgeber kamen mit dem Schwung des Anschlusstreffers aus der Pause und drängten auf den Ausgleich. In der 52.Minute hatte Barcas Torhüter Valdes alle Hände voll zu tun als er einen Ball zunächst an die Latte und im zweiten Versuch an den Pfosten lenkte und die Gäste vor dem Gegentreffer bewahrte. Barcelona versteifte sich zu sehr darauf den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was mit gellenden Pfiffen von den Rängen quittiert wurde. Auch der neue Rekordhalter aus Argentinien, Lionel Messi, tauchte etwas ab. Der Kampf rückte immer mehr ins Zentrum des Spielgeschehens. Betis war nach 70.Minuten absolut ebenbürtig.

Betis drückt auf den Ausgleichstreffer

In der 70.Minute musste Barca-Coach Tito Vilanova genau wie sein Torwart Valdes tief durchatmen, als ein Kopfball, nach einer Betis-Ecke, Mascherano den Ball unglücklich an den langen Pfosten verlängerte. Das Eigentor hätte zu dieser Phase viel Schaden anrichten können, da es Barca an Kreativität mangelte. Die Katalanen taten zu wenig nach vorn, was Betis noch mutiger machte. Erst in der 77.Minute kam Barca über den bis dahin wenig in Erscheinung getretenen Pedro zu ihrer ersten Chance. Doch Adrian war, wie so oft zur Stelle. Die rollenden Angriffe von Real Betis klangen jedoch nicht ab. In der 80.Minute hämmerte Pozuelo die Kugel per Dropkick mit aller Gewalt an die Latte. Erneut konnte sich Barca beim Fußballgott bedanken, der es heute gut mit Messi und Co meinte. In der 83.Minute rette erneut die Latte, aber diesmal für Betis, als es Jordi Alba nicht schaffte einen Nachschuss nach Messi-Möglicheit zu verwerten und die Partie zu entscheiden. Doch das war nicht mehr notwedig, denn am Ende gewannen die Katalanen danke Messi mit 2:1.


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