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UEFA Champions League

  • 2. April 2013
  • • 20:45
  • • Parc des Princes, Paris
  • Schiedsrichter: W. Stark
  • • Zuschauer: 45336
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Paris Saint-Germain: Endet die Heimserie gegen den FC Barcelona?

Paris Saint-Germain: Endet die Heimserie gegen den FC Barcelona?

Getty

Am Dienstagabend treffen sich die beiden Tabellenführer zum Viertelfinal-Hinspiel in Paris. Daheim haben die Franzosen eine famose Serie vorzuweisen, Barca ist dennoch der Favorit.

Paris. Im Rahmen des Champions-League-Viertelfinals empfängt der französische Tabellenführer Paris Saint-Germain den aktuellen Primus Spaniens, den FC Barcelona. Während sich beide Teams um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel bemühen werden, wird auch Zlatan Ibrahimovic, einst selbst für die Katalanen aktiv, im Blickpunkt stehen.

Ibrahimovic nicht zu ersetzen

Nachdem sich der Schwede im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Valencia eine Rote Karte abgeholt hatte, wäre ihm ein Hinspiel-Einsatz gegen Barca ursprünglich verwehrt geblieben. Die UEFA reduzierte die Strafe in der letzten Woche jedoch auf ein Spiel, welches „Ibracadabra“ bereits abgesessen hat.

In einem solch wichtigen Duell ist dies ein ganz wichtiger Faktor für die Franzosen. Denn ihr Superstar führt die interne Torjägerliste – wettbewerbsübergreifend – deutlich an: Seinen 29 Treffern kommt Ezequiel Lavezzi mit elf Toren noch am nächsten. Der 1,95-Meter-große Angreifer ist jedoch nicht nur wegen seiner Torgefahr so wichtig für die Gastgeber. Auch in puncto Vorlagen glänzte Ibrahimovic bisher: 14 Assists gab er insgesamt, fünf davon in der Champions League, beide sind die Topwerte im Klub.

Paris und die Heimstärke

Wie wichtig er für die Mannschaft ist, zeigt auch die Punkte-Ausbeute mit, beziehungsweise ohne ihn. Spielte der 31-Jährige, sammelten die Pariser im Schnitt 2,3 Punkte pro Spiel, ohne ihn liegt die Quote nur bei 1,71 Punkten pro Spiel. Der Stürmer ist im Spiel der Franzosen ein Fixpunkt, kann mit Einzelaktionen dazu immer den Unterschied ausmachen.

Nun hat das Team von Carlo Ancelotti aber ein Problem: Dem Stürmer-Star wird nicht grundlos seit Jahren vorgeworfen, in den wichtigen Spielen der Königsklasse oft keine Top-Leistungen zu bringen. Die erst vier Tore in 23 Champions-League-K.o-Spielen belegen dies.

Die Franzosen können jedoch noch auf eine andere Konstante setzen, nämlich ihre Heimstärke in internationalen Spielen. Seit 23 Heimspielen sind sie daheim ungeschlagen, zuletzt verlor man im November 2006 gegen Hapoel Tel-Aviv.

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Gegen den FC Barcelona, dem Top-Favoriten auf den Champions-League-Titel, ist jedoch weit mehr als nur eine gute Statistik notwendig.

Nach dem 0:2 in Mailand hatten viele Experten schon eine Ende der Tiki-Taka-Ära kommen sehen, die Katalanen schlugen jedoch mit nahezu perfektem Fußball und einem deutlichen 4:0 im Rückspiel zurück, untermauerten somit ihre Vormachtstellung im Klubfußball.

Dass der FC Barcelona am Wochenende gegen den Abstiegskandidaten Celta Vigo nur 2:2 spielte, dürfte aufgrund der hohen Anzahl an geschonten Spielern kaum einen Aufschluss über die aktuelle Form geben. Es lieferte jedoch die – nicht neue – Erkenntnis, dass die Defensive in dieser Saison alles andere als stabil ist. Der designierte Meister kassierte im Schnitt 1,1 Tore pro Partie, kommt defensiv selten ohne Wackler aus.

Der Champions-League-Sieger von 2011 schießt in dieser Saison aber auch unfassbare 2,8 Tore pro Partie, was bisher stets für das Erreichen der Etappenziele langte. Nur Real Madrid wusste zuletzt, mit diesen Extremen umzugehen, gewann in dieser Saison drei von sechs Duellen mit den Katalanen, verlor dabei nur eine Partie.

Alba wohl wieder dabei

Im Vergleich zum Liga-Spiel am Samstag wird nicht nur Victor Valdes, der in der Primera Division gesperrt ist, in die Startelf rücken, sondern wohl auch wieder Jordi Alba, der sich bei dem Länderspiel zwischen Spanien und Finnland verletzte. Im vorläufigen Kader steht der Linksverteidiger definitiv.

In der Zentrale muss Tito Vilanova, der laut eines offiziellen Statements des Vereins „ beim Training am Sonntag das Kommando übernommen hat und mit der Mannschaft nach Paris reisen wird“, weiterhin auf Routinier Carles Puyol und Adriano verzichten. Ersterer wird wohl durch Javier Mascherano ersetzt, der die Viererkette mit Gerard Pique und Dani Alves komplettiert.

Im Mittelfeld soll neben den zuletzt geschonten Sergio Busquets und Andres Iniesta auch der wiedergenesene Xavi die Strippen ziehen. Davor dürften an der Seite von Weltfußballer Lionel Messi David Villa und Cesc Fabregas beste Chancen auf einen Startelf-Einsatz haben. Pedro, der für gewöhnlich gesetzt ist, fällt wegen einer Gelbsperre aus, plagt sich ohnehin mit einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel herum.

Motta fehlt verletzt

Aufseiten der Gastgeber, die erst zum zweiten Mal im Viertelfinale der Champions League stehen, wird die unumstrittene Nummer eins, Salvatore Sirigu, das Tor hüten. In der Viererkette werden Maxwell, Thiago Silva und Alex, sollte es keine kurzfristigen Ausfälle geben, starten. Um den Posten auf der rechten Seite streiten sich Gregory van der Wiel und Christophe Jallet, die Tendenz spricht für den Niederländer.

Im Mittelfeld wird der beim Sieg gegen Montpellier geschonte Lucas Moura zurückkehren. An seiner Seite ist noch mit Marco Verratti, Blaise Matuidi und Javier Pastore zu rechnen. Verzichten muss Trainer Ancelotti auf Thiago Motta, der Probleme mit seiner Leiste hat.

Im Sturm ist Ibrahimovic ganz klar gesetzt, neben ihm hat Ezequiel Lavezzi gegenüber Jeremy Menez die Nase vorn.

Es ist jedoch auch denkbar, dass PSG nicht in einem 4-4-2 startet. Die Vergangenheit hat schließlich gezeigt, dass Barcelona nur aus einer stabilen Defensive heraus Schaden zugefügt werden kann. So könnte anstelle eines zweiten Stürmers noch ein dritter „Sechser“ ins Team rücken, damit die Mannschaft den Grundstein für das legt, was schon in der Saison 1994/95 gelang: Den FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League aus dem Turnier zu werfen.


EURE MEINUNG: Siegt der Fc Barcelona auch bei der heimstarken Mannschaft von PSG?

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Kader
30Salvatore SiriguTor
4Thiago SilvaAbwehr
33AlexAbwehr
17MaxwellAbwehr
26Christophe JalletAbwehr
14Blaise MatuidiMittelfeld
27Javier PastoreMittelfeld
-LucasMittelfeld
32David BeckhamMittelfeld
21Ezequiel LavezziAngriff
10Zlatan IbrahimovicAngriff
1Nicolas DouchezTor
17Mamadou SakhoAbwehr
23Gregory van der WielAbwehr
-Jérémy MenezMittelfeld
20Clément Chantôme Mittelfeld
24Marco VerrattiMittelfeld
11Kevin GameiroAngriff
12Víctor ValdésTor
22Daniel AlvesAbwehr
3PiquéAbwehr
18Jordi AlbaAbwehr
6XaviMittelfeld
8Andrés Iniesta LujánMittelfeld
14Javier MascheranoMittelfeld
5BusquetsMittelfeld
7David VillaAngriff
9Alexis SánchezAngriff
10Lionel MessiAngriff
13José Pinto ColoradoTor
15BartraAbwehr
2MontoyaAbwehr
4Cesc FàbregasMittelfeld
6Thiago AlcántaraMittelfeld
25Alex SongMittelfeld
37TelloAngriff
Das Duell
Zlatan Ibrahimovic
Zlatan Ibrahimovic
Position: Angriff
Trikotnummer: 10
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Bei den Parisern wird zwar viel von der Defensive abhängig sein, offensiv muss man sich dann aber auch für gelungenes Abwehrverhalten belohnen. Mit 29 Saisontreffern ist der Schwede dabei derjenige, dem diese Aufgabe am häufigsten zuteil wurde. Dazu kann er gefährliche Situationen auch selbst einleiten.
Lionel Messi
Lionel Messi
Position: Angriff
Trikotnummer: 10
Spiele Tore GK RK
0 0 0 0
Dass der vierfache Weltfußballer ein Ausnahme-Kicker ist, ist nichts Neues. So ist auch bekannt, dass er mit Einzelaktionen Spiele entscheiden kann und in der Spitze meist derjenige ist, der gesucht und auch gefunden wird.
Der Tipp
Der FC Barcelona wird in Paris den Grundstein für ein Weiterkommen legen und gegen die defensiv nicht immer als Kollektiv funktionierenden Franzosen sich bietende Lücken nutzen. Defensiv werden aber auch die Katalanen nicht fehlerfrei bleiben und den Individualisten der Pariser somit die eine oder andere Chance eröffnen.
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PSG 1