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1. Liga

  • 25. Februar 2012
  • • 21:00
  • • Stade de Gerland, Lyon
  • Schiedsrichter: F. Fautrel
  • • Zuschauer: 37347
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ENDE
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Wahnsinn pur in Lyon: 4:4 im Spitzenspiel zwischen Olympique und Paris Saint-Germain

Ein Spitzenspiel das hielt, was es versprochen hatte! OL und PSG lieferten sich 90 Minuten lang einen offenen Schlagabtausch und belohnten die Fans mit acht teils famosen Treffern.

Lyon. Ein Spektakel sollte es zwischen Olympique Lyon und Paris Saint-Germein werden und ein Spektakel wurde es: Satte acht Tore bekamen die Zuschauer im ausverkauften „Stade de Gerland“ zu sehen und die Entscheidung fiel im Duell des Tabellenfünften mit dem Tabellenzweiten erst in der vierten Minute der Nachspielzeit.

Fünf Treffer in Hälfte eins

Nach 21 Minuten eröffnete Guillaume Hoarau für die von Carlo Ancelotti trainierten Gäste den Torreigen, als er nach einem Menez-Freistoß einnetzte. Lyon war davon allerdings nur wenig geschockt und drehte mit einem Doppelpack die Partie: Bafetimbi Gomis glich zunächst aus (34.) und keine 120 Sekunden später schlug Lisandro Lopez zu (36). Per brillanter Direktabnahme vom Strafraumeck erhöhte Michel Bastos gar auf 3:1 (40.). Nene stellte mit einem verwandelten Strafstoß den 3:2-Pausenstand her (45.).

Joker Ceara sticht sofort

Der zweite Durchgang begann verhältnismäßig verhalten und nachdem Jimmy Briand eine Flanke Kim Källströms nach knapp einer Stunde eingenickt hatte (57.), schien die Partie zu Gunsten der Garde-Schützlinge entschieden. Doch der eingewechselte Marcos Ceara markierte mit seinem ersten Ballkontakt den Anschlusstreffer zum 4:3 (73.) und sorgte damit für aufkeimende Hoffnung im Lager der Haupstädter.

Hoarau setzt auch den Schlusspunkt

Nachdem Hugo Lloris unter anderem gegen Nene glänzend das 4:4 verhindert hatte, fiel der Ausgleich schließlich doch noch. Joker Mathieu Bodmer lupfte in der Nachspielzeit das Leder in den Sechzehner, wo Hoarau klasse einköpfte und damit für den Punktgewinn seiner Mannschaft sorgte.

Nach dieser mitreißenden Partie rutschte PSG auf Platz zwei der Tabelle ab, denn Montpellier zog dank eines Heimerfolgs über Bordeaux vorbei. Lyon kletterte zumindest vorübergehend einen Rang nach oben und belegt nun den fünften Platz.

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