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UEFA Champions League

  • 4. Dezember 2012
  • • 20:45
  • • Stadio Georgios Karaiskáki, Pireás (Piraeus)
  • Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco
  • • Zuschauer: 28128
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ENDE
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2:1! Olympiakos dreht Partie gegen Arsenal

2:1! Olympiakos dreht Partie gegen Arsenal

Getty Images

Dank einer engagierten Leistung im zweiten Durchgang, drehten die Griechen den Pausenrückstand gegen die „Gunners“ und verabschiedeten sich mit einem Sieg aus dem Wettbewerb.

Piräus. Olympiakos Piräus verabschiedete sich am letzten Spieltag der Gruppenphase mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Arsenal aus der Champions League. Trotz des Rückstandes nach dem ersten Durchgang steckten die Hausherren nicht auf und drehten die Partie nach Wiederanpfiff.

Arsenal ohne Podolski und Mertesacker

Beide Trainer nahmen im Vorfeld der Partie zahlreiche Veränderungen im Gegensatz zu den Ligapartien am Wochenende vor. Bei Olympiakos durfte unter anderem Rafik Djebbour im Sturmzentrum von Beginn an ran. Dafür bekam Kostas Mitroglu eine Pause. Arsenal-Coach Arsene Wenger schickte sogar eine komplette B-Elf an den Start. Sowohl Lukas Podolski als auch Per Mertesacker standen nicht einmal im Kader. Tomas Rosicky bekam hingegen hinter der einzigen Spitze Marouane Chamakh mal wieder die Chance in der Startelf.

Piräs beginnt mutig

Arsenal war von Beginn an anzumerken, dass man in dieser Zusammensetzung noch nie ein Spiel zuvor bestritten hatte. Darum versuchte die Wenger-Elf durch viel Ballbesitz Sicherheit im eigenen Spiel zu erlangen. Dies klappte zunächst sehr gut – Piräus bekam kaum Zugriff auf die Partie. Dennoch hatten die Hausherren die ersten Chance des Spiels, nachdem sich Djamel Abdoun auf der linken Seite durchsetzte. In der Strafraummitte bediente er den eingelaufenen Rafik Djebbour, der noch mit der Fußspitze an den Ball kam - Wojciech Szczesny im Arsenal-Tor war aber aufmerksam (11.).

Anschließend kamen die Gastgeber besser ins Spiel und setzten sich zunehmend in der Hälfte der „Gunners“ fest. Die größte Chance in dieser Phase hatte Djamel Abdoun. Nach einem Doppelpass mit Vasilios Torosidis, kam der Rechtsaußen aus 14 Metern freistehend vor Szczesny zum Abschluss, aber konnte den Ball nicht im Tor unterbringen (24.).

Rosicky eiskalt

Schließlich machte Arsenal mit der ersten nennenswerten Chance direkt das Tor. Gervinho zog im Strafraum gleich drei Gegenspieler auf sich und spielte den perfekten Pass in den Rücken der Abwehr, wo Tomas Rosicky wartete und den Ball mit der Innenseite im langen Eck versenkte (38.).

Maniatis gleicht aus

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Gastgeber viel vorgenommen und drückten Arsenal an den eigenen Sechzehnmeterraum, ohne sich aber zunächst zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. Nach einer Ecke, brachte Abdoun den Ball schließlich noch einmal gefährlich vor das Tor, wo Giannis Maniatis goldrichtig stand und für den Ausgleich sorgte (64.). Nur wenige Minuten darauf hatte Djebbour nach einer Hereingabe des nicht aufsteckenden Abdoun sogar die riesen Chance zur Führung - nur wenige Zentimeter fehlten (71.).

Dafür sorgte schließlich der kurz zuvor eingewechselte Konstantinos Mitroglou. Der Angreifer kam wurde an der Strafraumkante bedient, suchte den Weg nach innen und zog - verdeckt für Szczesny - ab zum 2:1. Von diesem Schock konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Piräus verabschiedet sich damit mit einem Heimerfolg aus dem Wettbewerb - Arsenal bleibt immerhin Platz zwei und der Einzug ins Achtelfinale.

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