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Weltmeisterschaft

  • 25. Juni 2014
  • • 18:00
  • • Estádio José Pinheiro Borba (Beira-Rio), Porto Alegre, Rio Grande do Sul
  • Schiedsrichter: N. Rizzoli
  • • Zuschauer: 43285
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Messi schießt Argentinien ins Achtelfinale

Wieder Messi-Gala: Zwei Tore beim 3:2 - auch Nigeria feiert

Messi schießt Argentinien ins Achtelfinale

Getty

Argentinien konnte sich dank zweier Tore seines Superstars gegen die Super Eagles durchsetzen. Nigeria zieht trotz der Niederlage in das Achtelfinale ein.

Porto Alegre. Lionel Messi hat Argentinien einen Tag nach seinem 27. Geburtstag mit einer weiteren Gala-Vorstellung den Gruppensieg geschenkt - aber auch Verlierer Nigeria hat Grund zum Feiern. Der ehemalige Weltfußballer erzielte beim 3:2 (2:1) die ersten beiden Tore für die Albiceleste und zog mit nun vier Turniertreffern an der Spitze der WM-Torjägerliste mit dem Brasilianer Neymar gleich.

Nigeria erreichte trotzdem das Achtelfinale, weil Bosnien-Herzegowina Schützenhilfe leistete. Der bereits zuvor gescheiterte WM-Neuling bezwang den Iran 3:1 (1:0) und verhinderte damit, dass Team Melli (1) noch an den Afrikanern (4) vorbeizog. Damit war auch die Gefahr eine Losentscheides gebannt: Hätte auch der Iran 3:2 gewonnen, hätte die FIFA den Zufall über den Achtelfinalgegener entscheiden lassen müssen.

Nigeria steht damit zum dritten Mal nach 1994 und 1998 in der K.o.-Runde einer WM. Wahrscheinlicher Gegner dort ist Frankreich. Argentinien wird es aller Voraussicht nach mit Ecuador, der Schweiz oder Hondruas zu tun bekommen.

Frühstart beider Teams 

Messi hatte Argentinien vor 43.285 Zuschauern, die meisten davon begeisterte Landsleute, schon in der dritten Minute mit einem klassischen "Abstauber" nach einem Pfostenschuss von Angel di Maria in Führung gebracht. Nur eine gute Minute später gelang Ahmed Musa der Ausgleich. Kurz vor der Pause zirkelte Messi einen Freistoß aus mehr als 20 Metern in den Winkel (45.+1). Nach dem 2:2 durch Musa (47.) sorgte Marcos Rojo (50.) für den Endstand.

Beide Mannschaften machten allerdings nicht den Eindruck, als kämen sie für einen Platz im Halbfinale oder im Endspiel infrage. Die Argentinier spielten zwar etwas besser als bei den schmeichelhaften Zittersiegen gegen Bosnien (2:1) und Iran (1:0), zeigten aber vor allem in der Defensive Schwächen. Wie schon gegen die Iraner hatte vor allem Pablo Zabaleta auf der rechten Abwehrseite immer wieder Probleme.

Argentinien deutet Offensivpotential an 

Allerdings deutete das Team von Trainer Alejandro Sabella auch sein enormes Offensivpotenzial an. Messi nahm sich zwar zahlreiche Auszeiten, bewies aber erneut, dass er immer ein Spiel alleine entscheiden kann. Auch Angel Di Maria von Champions-League-Sieger Real Madrid ließ auf der linken Außenbahn immer wieder seine Extraklasse aufblitzen. Sorgen muss sich Sabella um Sergio Agüero. Der Angreifer vom englischen Meister Manchester City, der kaum auffiel, wurde in der 38. Minute angeschlagen ausgewechselt.

Beide Halbzeiten begannen vielversprechend mit Doppelschlägen, doch die Qualität ließ auch ebenso schnell wieder nach. Nach dem 3:2 durch Rojo plätscherte das Spiel lange dahin, unterbrochen von einem Highlight: der Auswechslung Messis in der 63. Minute. Der Weltstar mit der Nummer 10 wurde von allen Fans im Stadion mit Standing Ovations verabschiedet.

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