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Premier League

  • 19. Oktober 2013
  • • 13:45
  • • St. James' Park, Newcastle-upon-Tyne
  • Schiedsrichter: A. Marriner
  • • Zuschauer: 51703
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Auch auf Mesut Özil ruhen die Blicke wieder

Premier League: Zeit für Überraschungen

Auch auf Mesut Özil ruhen die Blicke wieder

Gettyimages

In London hofft man auf Deutschlands Stars, bei Liverpool auf ein berauschendes Déjà-vu. United und Tottenham stehen unter Druck - gibt's das böse Erwachen.

London. Die Länderspielpause ist vorbei - und die Premier League zurück: Liverpool reist am 8. Spieltag mit besten Gefühlen zu Newcastle. Bei Arsenal und Chelsea freut man sich auf die siegreichen DFB-Nationalspieler. Auch United und Tottenham sind in der Favoritenrolle.

Newcastle United - Liverpool FC (Sa., 13.45 Uhr)

Zum Auftakt empfängt Newcastle im St James' Park den FC Liverpool. Die Magpies wollen sich für die deftige Klatsche in der Vorsaison revanchieren: Damals wurden sie an selber Stelle mit 0:6 erniedrigt. "Die Ausgangsposition ist viel besser", betonte Alan Pardew: "Es war die schwerste Niederlage meiner Karriere als Trainer." Verzichten muss der Tabellen-Elfte womöglich auf Fabricio Coloccini: Der Kapitän droht aufgrund einer Muskelverletzung auszufallen.

Bei den Reds freut man sich derweil über die gelungene WM-Qualifikation Englands unter der Woche. Umjubelter Mann ist Steven Gerrard, der Torschütze zum 2:0 über Polen: "Das Team nach Rio zu schießen, ist etwas Besonderes, und an meiner Reaktion nach dem zweiten Treffer konnte man das ablesen. Ich fühle mich wie auf Wolke sieben." Auch gegen Newcastle?

Obwohl Liverpool momentan erster Verfolger Arsenals ist, sieht Coach Brendan Rodgers noch Luft nach oben: "Wir sind nicht mal in der Nähe von dem Level, welches wir erreichen wollen. Aber wir haben gezeigt, dass wir auch Spiele gewinnen können, wenn wir nicht unsere beste Leistung abliefern."

Manchester United - Southampton FC (Sa., 16 Uhr)

Nach sieben Begegnungen und drei Pleiten rangieren die Red Devils auf dem enttäuschenden zehnten Rang. Dabei befindet sich Wayne Rooney aktuell in glänzender Verfassung - in der WM-Quali stellte er dies abermals unter Beweis.

Gegen Montenegro und Polen erzielte der Angreifer beide Male den Führungstreffer - traf sogar ohne Stirnband: "Ich glaube es war das erste Mal, dass ich so geköpft habe", erklärte Rooney nach dem Treffer gegen Polen, vor welchem er seinen Kopfschmuck verlor.

Nun kommt ausgerechnet das Überraschungsteam ins Old Trafford. Der FC Southampton ist seit vier Spieltagen ungeschlagen, möchte diese Serie ausbauen. "Es wird unser erster großer Test", glaubt Steven Davis: "United wird uns nicht unterschätzen." Die Saints waren schon im Frühjahr der Sensation nahe, verloren allerdings in Manchester mit 1:2.

Arsenal FC - Norwich City (Sa., 16 Uhr)

So mancher Fan der Gunners hielt wohl am letzten Spieltag der WM-Qualifikation die Luft an. Etwa zehn Minuten vor Schlusspfiff humpelte Heilsbringer Mesut Özil gegen Schweden vom Feld, war zumindest fraglich für das Spiel gegen Norwich City.

Arsene Wenger dementierte: "Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen, wird jedoch spielen." Somit hatte die Pause eine positive Wirkung für die zuletzt siegreichen Londoner: Neben Özil sind Bacary Sagna und Santi Cazorla in das Mannschaftstraining eingestiegen und könnten eine Option für Samstag darstellen.

Während Arsenal von der Tabellenspitze grüßt, macht man sich an der Carrow Road inzwischen ernsthafte Sorgen. Trotz großer Investitionen im Sommer rangiert man derzeit nur auf einem Abstiegsplatz. Zudem wurden erst fünf Tore in dieser Saison erzielt. Trainer Chris Hughton übt sich in Zweckoptimismus: "Manchmal gibt es Spiele, bei denen keiner an einen Sieg von dir glaubt. Wir können in London ein paar Leute überraschen."

Chelsea FC - Cardiff City (Sa., 16 Uhr)

Cardiff-City-Inhaber Vincent Tan sorgte erst kürzlich für kuriose Schlagzeilen, als er den gefeuerten Sportdirektor Iain Moody durch einen völlig unerfahrenen Kasachen ersetzen wollte. Dieser hatte wenige Wochen zuvor noch das Stadion der Bluebirds bepinselt.

Trainer Malky Mackay wird trotz schwierigem Verhältnisses zu Tan auch gegen Chelsea an der Seitenlinie stehen. "Er liebt es in Cardiff zu sein. Er hat die Möglichkeit, der Architekt eines neuen Teams zu sein", so Raymond Sparks, Agent des Walisers.

An der Stamford Bridge plagt man sich derweil mit Verletzungssorgen. Ashley Cole zog sich bei den Three Lions eine Rippenprellung zu, Fernando Torres laboriert an einer Knieverletzung. "Das ist so schade für ihn, weil er sehr gut in Form ist", zeigte sich Jose Mourinho verärgert über den Ausfall des Spaniers.

Auch Andre Schürrle wird dem Portugiesen nicht zur Verfügung stehen: "Er ist leicht angeschlagen von der Nationalmannschaft zurückgekehrt und steht nicht zur Verfügung", so der Coach auf der Pressekonferenz zum Spiel. Freuen kann man sich bei den Blues dagegen auf das 300. Ligaspiel von Petr Cech im Trikot des FC Chelsea.

West Ham United - Manchester City (Sa., 18.30 Uhr)

Zuletzt sorgten die Hammers in der Premier League für Aufsehen, als sie drei Punkte von der White Hart Lane entführten. Die daraus entstandene Euphorie will Trainer Sam Allardyce nun auch in die Partie gegen die auswärtsschwachen Citizens mitnehmen: "Die Premier League lebt von solchen Überraschungen, wenn wir eine erneute Sensation packen könnten, wäre das fantastisch."

Dabei vertraut Allardyce auf die Tatsache, dass er unter der Woche nahezu sein gesamtes Personal beisammen hatte, während Gegenüber Manuel Pellegrini nur mit einem Rumpfkader trainieren konnte. Die freie Zeit während der Länderspielpause wurde demnach eher in die Planungen des neuen Stadions und die bevorstehende Vertragsverlängerung von Micah Richards investiert.

Lediglich ein Testspiel gab es für City, bei dem die bisher verletzten Martin Demichelis und Jack Rodwell im Fokus standen. Beide kehrten nach langer Zwangspause wieder auf den Rasen zurück. Pellegrini hat somit die Qual der Wahl. Die Gastgeber müssen indes mit James Collins, Andy Carroll, Winston Reid und Alou Diarra auf vier wichtige Spieler verzichten.

Aston Villa - Tottenham Hotspur (So., 17 Uhr)

"Ich freue mich definitiv wieder in diese Kabine zu kommen, schließlich habe ich gute Erinnerungen daran", spielte Lewis Holtby auf den letzten Sieg im Villa Park an. Beim damaligen 4:0 im Capital One Cup war der Deutsche einer der auffälligsten Tottenham-Profis, glänzte als Vorbereiter.

Derzeit ist die Situation bei den Spurs alles andere als rosig. Nach der bitteren 0:3-Niederlage im eigenen Stadion gegen West Ham United ist man auf Platz sechs abgerutscht, bei einer weiteren Niederlage könnte sogar Aston Villa an der Mannschaft von Andre Villas-Boas vorbeiziehen.

Die Länderspielpause kam somit durchaus gelegen, Holtby nannte sie "lebensnotwendig". "Wir müssen auf dem höchsten Level agieren", forderte Shootingstar Andros Townsend: "Sie konnten beweisen, wie konkurrenzfähig sie sind."
Bei den Villains, derzeit im Tabellen-Mittelfeld, freut man sich über die Rückkehr von Matthew Lowton, der nominell der einzige, spielberechtigte Rechtsverteidiger ist, zuletzt aber dreimal in Folge nicht im Aufgebot stand.

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