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Serie A

  • 13. April 2014
  • • 15:00
  • • Stadio San Paolo, Napoli
  • Schiedsrichter: L. Banti
  • • Zuschauer: 39987
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ENDE
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Seria A: Milan müht sich zu knappem Erfolg - Higuain-Hattrick bei Neapel-Sieg

Seria A: Milan müht sich zu knappem Erfolg - Higuain-Hattrick bei Neapel-Sieg

Getty Images

Die Mannschaft von Rafa Benitez wankt gegen Lazio nur kurz, kommt dann aber mit einem schönen Treffer zurück. Higuain macht den Deckel drauf. Milan siegt gegen Catania knapp.

Rom. Ein ersatzgeschwächter AS Rom hat sich am 33. Spieltag keine Blöße gegeben und seine Hoffnungen auf die Meisterschaft mit einem ungefährdeten Sieg gegen Atalanta Bergamo am Leben gehalten. Der SSC Neapel bleibt mit einem 3:1 (1:1)-Sieg über Lazio Rom weiter am Tabellenzweiten AS Rom dran.

AS Rom – Atalanta Bergamo 3:1 (2:0)

Tore: Taddei (13.), Ljajic (44.), Gervinho (63.), Migliaccio (78.)

Der AS Rom ist mit sechs Ligasiegen in Folge in der Serie A weiterhin auf Erfolgskurs. Die Römer zeigten gegen Bergamo von Anfang an, dass sie die minimale Chance auf den ersten "scudetto" seit 2001 wahren wollen.

Ohne die gesperrten Mattia Destro, Miralem Pjanic und Alessandro Florenzi erwischten die Gastgeber im Olympiastadion von Rom den besseren Start und gingen durch Taddei (13.) früh in Führung. Bergamo, das sich seinerseits noch Hoffnungen auf die Teilnahme in der Europa League macht, fand zu keiner Phase ins Spiel und musste kurz vor der Pause durch Ljajic (44.) den nächsten Treffer hinnehmen.

In der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild: Rom ließ einige Chancen liegen und Atalanta fand kein Mittel gegen gut gestaffelte Römer. Der Ivorer Gervinho sorgte aus abseitsverdächtiger Position für die Vorentscheidung (63.). In der Folge ließ es die Mannschaft von Rudi Garcia ruhiger angehen, so dass Bergamo durch Migliaccio (78.) noch zum Anschlusstreffer kam.

SSC Neapel - Lazio 4:2 (1:1)

Tore: Lulic (21.), Mertens (42.), Higuain (49.11M), Higuain (67.), Onazi (82.), Higuain (90.+4)

Treffer von Dries Mertens (41.), sowie Gonzalo Higuain (49., 67., 90.) drehten den Rückstand durch Senad Lulic (21.). Orgenyi Onazi gelang letztlich nur Ergebniskosmetik (82.)

Vor dem Spiel hatte Neapel angekündigt, den zweiten Platz noch lange nicht aufgegeben zu haben. Dieses Vorhaben merkte man der Mannschaft von Rafael Benitez allerdings lange nicht an. Zu unkonzentriert begann der Tabellendritte, zu wach war Lazio. Die Hauptstädter ließen sich von der Kulisse im San Paolo nicht beeindrucken und gingen durchaus verdient durch Senad Lulic (21.) in Führung.

Das Gegentor schien wie ein Weckruf für die Gastgeber. Plötzlich waren sie präsenter in den Zweikämpfen und übernahmen so mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel. Die logische Konsequenz war der Ausgleich von Dries Mertens, der Niederländer traf sehenswert aus gut 18 Metern in den Knick. Zuvor hätte Cana für eine Notbremse an Higuain die rote Karte sehen müssen.

Dies holte der Innenverteidiger jedoch nach. In der 48. Minute war es wieder Mertens und wieder war es Cana und diesmal gab es den Elfmeter – sowie die rote Karte. Gonzalo Higauin ließ sich nicht zweimal bitten. Wenig später legte der Argentinier nach und schoss so den letztendlich dringend benötigten Vorsprung heraus, denn Orgenyi Onazi erzielte kurz vor Ende der Partie noch den Anschluss, den Schlusspunkt setzte aber erneut Higuain.

AC Milan - Catania Calcio 1:0 (1:0)

Tor: Montolivo (23.)

Milans Präsident Adriano Galliani hatte seine Spieler vor der Partie noch gewarnt: "Das wird ein schwieriges Spiel gegen Catania. Sie kämpfen um ihr Leben und müssen unbedingt gewinnen." Dementsprechend konzentriert begann die Mannschaft von Clarence Seedorf und drückte die Rossazzurri weit in die eigene Hälfte zurück. Doch Catania schaltete mehrmals blitzschnell um, Sebastian Leto (12.) und Nicolas Spolli (15.) scheiterten nur knapp an Christian Abbiati.

Den Schock verdaute Milan gut, auf einen Freistoß von Mario Balotelli (23.) folgte ein sehenswerter Schuß von Mittelfeld-Motor Riccardo Montolivo, der aus knapp 25 Metern abzog und den Ball im linken, unteren Eck des Tors unterbrachte. Catania drängte in den Folgeminuten immer wieder nach vorne, zumeist scheiterten die abstiegsbedrohten Sizilianer aber an der starken Abwehrreihe der Rossoneri.

Der Tabellenletzte steckte aber nicht auf und spielte ein aggressives Pressing, dass immer wieder zu Fehlern weit innerhalb der Hälfte AC-Hälfte führte. Die daraus resultierenden Chancen konnte aber vor allem Guiseppe Bergessio nicht nutzen. Catania beraubte sich der letzten Chance auf Punkte, als Fabian Rinaudo auf Höhe der Mittellinie Philippe Mexes mit beiden Beinen voraus abräumte und dafür vom Platz flog (78.).

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