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DFB Pokal

  • 5. August 2013
  • • 18:30
  • • Wildparkstadion, Karlsruhe
  • Schiedsrichter: C. Dietz
  • • Zuschauer: 12470
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Huntelaar jubelt zusammen mit Szalai

Der FC Schalke 04 entgeht einer Pokal-Blamage

Huntelaar jubelt zusammen mit Szalai

Getty

Mit einer schwachen Leistung zieht Schalke in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Huntelaar und Neuzugang Goretzka sorgen für die Tore.

Karlsruhe. Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar und Zugang Leon Goretzka haben die Schlafwagen-Fußballer von Schalke 04 vor einer Pokal-Blamage bewahrt. Die Treffer des Niederländers (30.) und des vom Zweritligisten VfL Bochum gekommenen Jungstars (90.+4) sorgten dafür, dass sich der indisponierte Bundesligist in der 1. Runde des DFB-Pokals trotz eines ganz müden Sommerkicks 2:0 (1:0) beim Fünftligisten FC Nöttingen durchsetzte. Wenige Tage vor dem ersten Punktspiel am Sonntag gegen den Hamburger SV haben die Königsblauen noch jede Menge Arbeit vor sich.

Vor 12.470 Zuschauern im Karlsruher Wildparkstadion hätten die Schalker nach vier Minuten fast schon die Quittung für ihre behäbige Anfangsphase bekommen. Mario Bilger traf mit seinem sehenswerten Schuss aber nur die Latte. Der Warnschuss zeigte keine Wirkung. Die Mannschaft von Trainer Jens Keller, der auf Kyriakos Papadopoulos, Jefferson Farfan und Chinedu Obasi verzichten musste, ging danach keineswegs konzentrierter zu Werke.

Clemens und Szalai in der Startelf

Der Erstligist, bei dem die Neuzugänge Christian Clemens und Ádam Szalai in der Startformation standen, ließ das nötige Tempo vermissen. Zudem agierte der haushohe Favorit fast körperlos, Zweikämpfe wurden nur halbherzig geführt. Die Nöttinger konnten den lustlosen Auftritt der Schalker aber nicht bestrafen. Holger Fuchs traf in der 16. Minute per Kopf nach einer Ecke erneut die Querstange.

Der von den früheren KSC-Profis Michael Wittwer und Rainer Krieg trainierte Oberligist, dessen Chefetage eine Prämie in Höhe von 40.000 Euro für einen Sieg gegen Schalke ausgelobt hatte, zeigte auch eine starke Defensiv-Leistung. Die Gäste, die zuletzt bei der Suche nach einem Ersatz für den abgewanderten Michel Bastos drei Absagen von Sidney Sam (Bayer Leverkusen), Xherdan Shaqiri (Bayern München) und Ibrahima Traoré (VfB Stuttgart) erhalten hatten, konnten sich bis zur 30. Minute keine echte Chance erarbeiten. Dann allerdings war Huntelaar nach einem Abwehrfehler der Nöttinger aus kurzer Distanz zur Stelle.

Kein Unterschied zu sehen

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Spielverlauf. Von einem Vier-Klassen-Unterschied war nichts zu sehen. Die Schalker konnten den Schalter nicht umlegen und trabten weiter in gemäßigtem Tempo über den Platz. Der Fünftligist war in dieser Phase dem Ausgleich näher als der Bundesligist dem zweiten Treffer. Erst in der 61. Minute sorgte ein abgefälschter Schuss Huntelaars wieder für einen Hauch von Gefahr vor dem Nöttinger Tor.

Nach 65 Minuten änderte Schalkes Trainer Jens Keller das System. Der Coach nahm Szalai vom Feld und stellte auf eine Formation mit Huntelaar als einziger Spitze um. Dadurch wurde das Spiel der Gäste besser. Der eingewechselte Tranquillo Barnetta (74.) und Nationalspieler Julian Draxler (75.) hatten gute Chancen. Goretzkas Tor erlöste die Knappen schließlich.

Beste Spieler der Schalker, die vor dem zweiten Tor in der Schlussphase erheblich unter Druck gerieten, waren die Nationalspieler Benedikt Höwedes und Draxler. Beim badischen Oberligisten konnten Fuchs und Bilger überzeugen.

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