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UEFA Champions League

  • 4. Dezember 2012
  • • 20:45
  • • Stade de la Mosson, Montpellier
  • Schiedsrichter: Antonio Miguel Mateu Lahoz
  • • Zuschauer: 23142
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ENDE
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Gruppensieg trotz 1:1! Schalke reicht ein Remis gegen Frankreichs Meister

Vor der Pause präsentierten beide Mannschaften Fußball zum abgewöhnen. In der zweiten Hälfte fielen dann plötzlich zwei Blitztore, die der Partie noch einmal Schwung verliehen.

Montpellier. Am sechsten Spieltag der Gruppenphase leistet sich der FC Schalke 04 in der Champions League ein Fernduell mit Arsenal um den Gruppensieg. Das Team von Trainer Huub Stevens holte beim HSC Montpellier ein 1:1. Benedikt Höwedes und Emanuel Herrera trugen sich in die Torschützenliste ein.

Die erste Halbzeit war nichts für Fußballästhetiker. Auf einem Platz der schwierig zu bespielen war taten sich beide Mannschaften schwer, Torchancen gab es fast gar nicht. In der 16. Minute passte Marica auf den links mitgelaufenen Julian Draxler, aber der Ball rollte einen Tick zu weit, so dass Jonathan Ligali vor dem Schalker am Ball war. Erst neun Minuten später spielte Draxler von der Mitte auf Marica, wo der Rumäne gleich weiter an den Fünfer spielte. Dort wurde Teemu Pukki aber Opfer seiner fehlenden Spielpraxis. Der Finne schoss den guten Ball weit am Tor vorbei (25.).

Schwache erste Hälfte

In Minute 30 meldeten sich dann mal die Hausherren. Herrera probierte es mit einem Schussversuch aus halbrechter Position, aber Timo Hildebrandt fing den Ball ohne Probleme. Kurz darauf dribbelte sich Draxler rechtsaußen durch und flankte auf Marica, doch Montpellier-Keeper Ligali tauchte wieder nach unten und fischte dem Rumänen den Ball vom Fuß (36.).

Metzelder ohne Stürmer-Gen

Die beste Möglichkeit hatte dann eigentlich Christoph Metzelder, auch wenn nicht viel daraus wurde. In der 38. Minute kam er halbrechts durch und wurde durch einen Doppelpass in den Elfer geschickt wo er frei aufs Tor hätte schießen können. Der Abwehrspieler suchte aber seinen Kollegen Pukki in der Mitte, so wurde sein Ball noch abgefangen. Mit einem unschönen 0:0 gingen beide Teams in die Kabine.

Plötzlich macht Höwedes das 1:0

Die zweite Phase startete mit einem ganz anderen Gesicht. Nach einem Missverständnis von Holtby und Draxler flog der Ball unter Höwedes durch zu Yanga-Mbiwa. Hildebrandt konnte den Ball nur halbherzig abwehren, sodass das Leder zu Herrera rollte, Metzelder dazwischen grätschen musste und Uchida noch auf der Linie klären konnte (52.). Dann passierte es: Nach einem langen Ball sprang Christoph Metzelder am höchsten und köpfte den Ball weiter zu Höwedes, der auf Höhe des Fünfmeter-Raumes per Flugkopfball einnetzte (56.).

Blitz-Ausgleich

Der Schalker Jubel verpuffte aber schneller als gedacht. Hildebrand verschätzte sich in der 59. Minute bei einer Flanke von Mounier. Herrera köpfte Metzelder auf der Linie an und verwandelte im Nachschuss zum völlig unnötigen Ausgleich aus Schalker Sicht. Dadurch wurden die Gastgeber stärker. In der 61. Minute ging Herreras Schuss aus knapp 15 Metern links am Tor vorbei. In Minute 63 umspielte Herrera Metzelder und hatte eigentlich Platz zu gehen. Stattdessen versuchte er das Leder um Hildebrand zu schnippen. Das misslang, der Ball rollte links am Tor vorbei.

Hildebrand mit gutem Einsatz

Entgegen er der Erwartungen schwächte die Partie aber kurz darauf wieder ab und größere Torchancen gab es kaum noch zu bewundern. Kurz vor Schluss konnte Hildebrand noch zweimal klasse vor Herrera klären. Der FC Schalke schließt die Gruppe als Sieger ab, darf sich aber trotzdem ärgern über ein Unentschieden, das aus Qualitäts-Gründen unnötig war.

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