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UEFA Europa League

  • 4. Oktober 2012
  • • 21:05
  • • Aker Stadion, Molde
  • Schiedsrichter: K. Tohver
  • • Zuschauer: 5944
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ENDE
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Stuttgart kann Chancen nicht nutzen und kassiert zwei Treffer

Stuttgart kann Chancen nicht nutzen und kassiert zwei Treffer

JB

Der VfB Stuttgart steckt trotz des Sieges am Wochenende gegen Nürnberg immer noch in der Krise. Beim Auswärtsspiel in Molde setzte es eine bittere 0:2-Niederlage.

Molde. Für den VfB Stuttgart ging es beim Europa-League-Spiel bei Molde FK bereits um viel. Nach einem 2:2-Unentschieden im ersten Spiel der Gruppenphase zu Hause gegen Steaua Bukarest, wollte der VfB Stuttgart in Norwegen aufs Ganze gehen und den ersten Dreier einfahren.

Anders als zunächst angenommen konnte auch Serdar Tasci auflaufen, dessen Einsatz bis kurz vor Anpfiff noch fraglich war. Verzichten musste der VfB hingegen auf Tim Hoogland, Tunay Torun und Shinji Okazaki. Auf den Rechtsverteidiger Gotoku Sakai verzichtete Bruno Labbadia hingegen freiwillig. Für ihn rückte der erst 19-jährige Antonio Rüdiger in die Anfangsformation. Außerdem bekam William Kvist eine Verschnaufpause. Dafür spielte Zdravko Kuzmanovic auf der zentralen defensiven Mittelfeldposition neben Christian Gentner.

Molde komplett umgekrempelt

Molde hingegen präsentierte sich nahezu komplett umgekrempelt. Trainer und Manchester-United-Legende Ole Gunnar Solskjaer änderte seine Elf auf sage und schreibe sieben Positionen im Vergleich zum 1:2-Europa-League-Auftakt in Kopenhagen. Und Molde stellte sich zu Beginn der Partie hinten rein und wartete auf gute Kontersituationen.

Pfosten durch Traore

Doch der VfB Stuttgart fing gut an und hätte bereits nach sechs Minuten in Führung gehen können. Eine Flanke von rechts kommt in den Strafraum und der Molde-Keeper Pettersen fliegt vorbei, und Traore springt in den Ball. Der ehemalige-Augsburger scheitert aber zuerst aus neun Metern am linken Pfosten und auch der Nachschuss findet den Weg nicht ins Tor. Molde zeigte anschließend, was man spielerisch drauf hat und ließ den Ball das ein oder andere Mal gut durch die Reihen wandern. Stuttgart verlor in dieser Phase zu häufig den Ball. Nach der verletzungbedingten Auswechslung von Diouf auf Seiten von Molde wurde der VfB Stuttgart aber besser und bestimmte das Spiel.

VfB nach 30 Minuten besser und mit Möglichkeiten

Da dem VfB spielerisch nicht viel einfiel, versuchte es Hajnal nach 25 Minuten aus gut 20 Metern auf halbrechter Position mal mit einem Distanzschuss - der ging nur ganz knapp am Tor vorbei. Auch Martin Harnik ließ eine gute Möglichkeit liegen. Ein Angriff rollte über links, Hajnal bekam den Ball an der 16er-Grenze und legte den Ball auf rechts zu Martin Harnik. Der zog sofot ab, aber der Ball ging am Tor vorbei. Nur kurze Zeit später war es wieder Hajnal, der eine weitere gute Möglichkeit nicht nutzen konnte. Ibisevic ging auf der rechten Seite bis zur Grundlinie und legte den Ball auf Hajnal in den Rückraum, doch dieser verzieht den Ball, klar über das Tor.

Die Stuttgarter kamen gut aus der Pause und hatten durch Harnik, Kuzmanovic und Hajnal erneut gut Chancen. Doch wie bereits in der ersten Halbzeit fehlte ein wenig die Genauigkeit. Dann fiel die Leistung auf einmal ab und in der 58. Minute kam es so, wie es kommen musste. Nachdem sich Hussain auf der rechten Seite gegen fünf Stuttgarter durchsetzte, flankte er den Ball auf den eingewechselten Inge Berget und der köpft völlig alleinstehend zur Führung ein.

Doppelpfosten für Molde

Nur acht Minuten später nach einem Freistoß köpft Chima den Ball an den Pfosten, das Leder sprang wieder in die Mitte, Berget erneut an den Pfosten. Rüdiger konnte dann klären. Nach dem Gegentreffer merkte man den Schwaben die Verunsicherung an und es kamen kaum mehr klare Situationen zustande. Die Norweger spielten die Zeit dann gut herunter und ließen den VfB Stuttgart nicht mehr ins Spiel kommen. Kurz vor Schluss konnte der gute Chima sogar noch auf 2:0 erhöhen, nachdem die Stuttgarter ihre Defensivarbeit nahezu komplett eingestellt hatten.

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