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Premier League

  • 1. Dezember 2013
  • • 17:10
  • • Etihad Stadium, Manchester
  • Schiedsrichter: M. Clattenburg
  • • Zuschauer: 46559
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Premier League: Liverpool lässt Arsenal ziehen, ManCity und Chelsea siegen

Premier League: Liverpool lässt Arsenal ziehen, ManCity und Chelsea siegen

Getty Images

Arsenal-Star Ramsey traf beim Sieg an alter Wirkungsstätte doppelt. Der FC Liverpool zeigte erneute Auswärtsschwäche, City und Chelsea hielten sich schadlos.

Cardiff. Der FC Arsenal hat die Tabellenführung in der Premier League gefestigt. Am 13. Spieltag setzten sich die Gunners mit 3:0 (1:0) bei Cardiff City durch. Der FC Liverpool wurde bei Hull City erneut ein Opfer seiner Auswärtsschwäche, in sieben Spielen holte das Team von Brendan Rodgers nur neun Punkte. Der FC Chelsea siegte mit 3:1 (0:1) gegen den FC Southampton, Manchester City gewann gegen Swansea mit 3:0 (1:0), und schloss damit zum Londoner Spitzenduo um den FC Arsenal und die Blues auf.

Manchester City - Swansea City 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Negredo (8.), 2:0 Nasri (58.), 3:0 Nasri (77.)

7:0, 5:2, 6:0, 4:2 - Manchester City ist derzeit eine gegnerfressende Heimmacht. Gegen die Swans hofften die Anhänger auf den fünften Streich in Folge mit vier oder mehr erzielten Treffern. Eine Enttäuschung dürfte der souveräne Drei-Tore-Erfolg aber mit Sicherheit nicht gewesen sein. Zu abgeklärt präsentierte sich Manchester, zu schön ist nun der Blick auf die Tabelle: Hinter Arsenal und Chelsea ist man nach der 13. Runde die dritte Macht.

Zunächst deutete sich eine erneute Torgala der Citizens an. Alvaro Negredo zirkelte bereits in der Anfangsphase einen Freistoß ins lange Eck zur Führung. Vorm-Vertreter Gerhard Tremmel im Tor der Swans hätte den Ball durchaus parieren können, da er in der Torwartecke einschlug. City drückte weiter, verpasste es aber, nachzulegen. Martin Demichelis scheiterte per Kopf an der Querlatte. Das rächte sich beinahe, da Swansea in der Folge zu einigen guten Gelegenheiten kam.

Nach dem Seitenwechsel atmeten alle, die es mit den Citizens halten, aber auf. Samir Nasri traf zum vorentscheidenden 2:0 - diesmal war Tremmel machtlos. Der Franzose legte nach Vorlage von Pablo Zabaleta mit seinem zweiten Treffer nach. City springt von vier auf drei, Swansea bleibt bei 15 Zählern und damit fünf über dem Strich.

FC Chelsea - FC Southampton 3:1 (0:1)

Tore: 0:1 Rodriguez (1.), 1:1 Cahill (56.), 2:1 Terry (62.), 3:1 Ba (90.)

Auf der Insel hat man es dieser Tage eilig mit dem Toreschießen. Jesus Navas traf gegen die Spurs nach 14 Sekunden, Asmir Begovic brauchte nur 13 für sein kurioses Tor gegen Southampton Anfang des Monats. Nun schlugen die Saints an der Stamford Bridge zu. Jay Rodriguez brauchte knapp 14 Sekunden, um nach einem Querschläger von Michael Essien auf 1:0 zu stellen. Dass das achtschnellste Tor der Premier-League-Geschichte aber nicht reichte, lag an Chelseas Innenverteidigern.

Es entwickelte sich ein rassiges Spiel. Chelsea machte Dampf, doch die Gäste aus dem Süden Englands unterstrichen mit guter Raumaufteilung und gefährlichen Gegenangriffen, warum sie in der Tabelle weit oben stehen. Kurz vor der Pause rettete Artur Boruc mit einer Glanzparade gegen Fernando Torres.

Jose Mourinho reagierte und brachte Demba Ba für Essien, um die drohende Niederlage abzuwenden. Den Ausgleich besorgte aber ein Innenverteidiger. Gary Cahill traf per Kopf zum 1:1. Sein Defensivkollege John Terry legte auf die gleiche Weise nach und drehte somit das Spiel. Der Widerstand war damit gebrochen. Ba sorgte kurz vor Schluss für die endgültige Entscheidung. Chelsea schiebt sich vor auf Rang zwei, Southampton stürzt ab auf den siebten Tabellenplatz.

Hull City - FC Liverpool 3:1 (1:1)

Tore: 1:0 Livermore (20.), 1:1 Gerrard (27.), 2:1 Meyler (72.), 3:1 Skrtl (87./ET)

Liverpool wurde bei Hull City erneut ein Opfer seiner Auswärtsschwäche, in sieben Spielen holte das Team von Brandon Rodgers nur neun Punkte.

Hull zwang den Reds von Beginn an sein Kampfspiel mit vielen Zweikämpfen und langen Bällen auf. Liverpool, das auf Daniel Sturridge verzichten musste, bekam die Partie nie richtig unter Kontrolle und leistete sich defensiv ein paar Fehler zu viel. In der Schlussphase wäre sogar noch eine höhere Niederlage möglich gewesen, als Hull seine Konter nicht konsequent zu Ende spielte.

Hull vergrößerte mit dem fünften Saisonsieg den Abstand zu den Abstiegsrängen. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison erzielten die Tigers dabei zwei Tore oder mehr.

Cardiff City - FC Arsenal 0:3 (0:1)

Tore: 0:1, 0:3 Ramsey (29./90.+3), 0:2 Flamini (86.)

Dass ein ganzes Stadion bei einem Tor der Gästemannschaft applaudiert, ist eine absolute Rarität. Wer im Cardiff City Stadium zugegen war, wurde Zeuge dieses Schauspiels. Auslöser war die 1:0-Führung des FC Arsenal durch den Kopfball von Aaron Ramsey aus 14 Metern nach einer scharfen Hereingabe von Mesut Özil. Der Gunners-Star wurde in Cardiff groß und verzichtete auf den Torjubel, was vom City-Publikum lautstark honoriert wurde.

Doch nicht nur das erste Tor war Kopfsache. Unzählige Luftkämpfe prägten das Spiel zwischen dem Aufsteiger und dem Tabellenführer. Cardiff war über 90 Minuten nahezu gleichwertig und hatte durch die Kopfbälle von Fraizer Campbell (10./51.) zwei exzellente Torchancen, sodass eine Punkteteilung durchaus im Bereich des Möglichen war.

Auf der anderen Seite hatte Olivier Giroud in der 15. Minute seinen Kopf bereits abgeschaltet, als er sich allein auf das Tor zulaufend im Abseits wähnte - und die Situation zwar richtig, aber anders als das Schiedsrichtergespann beurteilte. Der eingewechselte Mathieu Flamini beendete Arsenals Zitterpartie mit dem 2:0 nach Pass von Özil. Ramseys zweiter Treffer zum 3:0 besiegelte den zu hoch ausgefallenen Sieg.

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