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UEFA Europa League

  • 7. November 2013
  • • 19:00
  • • Bloomfield Stadium, Tel-Aviv-Yāfā (Tel-Aviv)
  • Schiedsrichter: S. Gumienny
  • • Zuschauer: 13232
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Allen Grund zur Freude: Maccabi Tel Aviv sorgte für eine faustdicke Überraschung

Blamage in Tel Aviv: Eintracht Frankfurt verpasst vorzeitigen K.o.-Runden-Einzug

Allen Grund zur Freude: Maccabi Tel Aviv sorgte für eine faustdicke Überraschung

Getty Images

Eintracht Frankfurt muss mit dem Einzug in die Zwischenrunde der Europa League noch warten. In Tel Aviv setzte es die erste Niederlage in der Gruppenphase.

Tel Aviv. Eintracht Frankfurt konnte bisher alle Europa League-Spiele gewinnen. Nun reichte beim Gastspiel bei Maccabi Tel Aviv ein Punkt für das Erreichen der Zwischenrunde. Am Ende mussten sich die Frankfurter jedoch beugen und eine peinliche 2:4-Niederlage hinnehmen.

Eran Zahavi (14./90.+4, Handelfmeter) und der überragende Barak Itzhaki (30./35.) schenkten den Hessen die ersten Europapokal-Gegentreffer der Saison ein, die Gäste leisteten sich dabei amateurhafte Fehler in der Defensive und standen am Rand eines Debakels. Srdjan Lakic (63.) und Alexander Meier (67./Handelfmeter) sorgten zumindest für Schadensbegrenzung. Frankfurt hatte in der völlig verpatzten ersten Halbzeit zudem Glück, dass Schiedsrichter Serge Gumienny (Belgien) ein klares Handspiel von Constant Djakpa im Strafraum übersah (17.). Am Ende bewahrte Torwart Kevin Trapp die Eintracht vor einer höheren Niederlage.

Vor 15.000 Zuschauern, darunter 2000 Eintracht-Fans, begann der UEFA-Pokalsieger von 1980 schwach und war sichtlich verunsichert. Die Rotation Vehs, der vier teilweise angeschlagene Spieler gleich in Frankfurt gelassen hatte, rächte sich von der ersten Minute an. Beim ersten hohen Ball in den eigenen Strafraum versagten Innenverteidiger Bamba Anderson die Nerven, Zahavi war zur Stelle. Neun Minuten später hätte Itzhaki schon früher erhöhen können.

Auch beim zweiten und dritten Gegentreffer half die Eintracht-Defensive fleißig mit. Beim Kopfballtor Itzhakis kam Linksverteidiger Djakpa zu spät, sieben Minuten später schlief die Innenverteidigung. Trapp war jeweils machtlos. In der Folge warteten die Eintracht-Fans vergeblich auf eine Trotzreaktion ihres geschockten Teams.



Bis auf ein paar ungefährliche Weitschüsse brachten die Gäste gegen den international bestenfalls zweitklassigen Gegner keine nenneswerten Offensivaktionen zustande. Es fehlte jegliche Kreativität und Durchlagskraft.

Dennoch verzichtete Veh in der Halbzeitpause auf Wechsel. Die Liga-Dauerläufer Vaclav Kadlec und Bastian Oczipka saßen weiterhin auf der Bank. Kurz nach dem Wiederanpfiff kam die Eintracht erstmals halbwegs gefährlich vor das Tor von Maccabi-Keeper Juan Pablo, der bei Djapkas Hereingabe nicht sicher wirkte (47.). Der Vorstoß über die linke Seite blieb aber zunächst eine Eintagsfliege. Dafür sorgte der Tabellenführer Israels, bei dem der frührere Bundesliga-Profi Paulo Sousa auf der Trainerbank sitzt, auf der Gegenseite immer wieder für Unruhe.

Aus dem Nichts kamen die Anschlusstreffer. Zunächst nutzte Lakic einen Patzer von Paulo Sousa, Meier nutzte die Gelegenheit, nachdem Nikola Mitrovic den Ball gegen Stefan Aigner nur mit der Hand verteidigen konnte (64).

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