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UEFA Champions League

  • 13. März 2013
  • • 20:45
  • • Estadio La Rosaleda, Málaga
  • Schiedsrichter: N. Rizzoli
  • • Zuschauer: 27451
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Málaga siegt mit Gesamtergebnis von 2 - 1

Roque Santa Cruz lässt den FC Malaga als Joker jubeln und stößt den FC Porto aus dem Rennen

Der FC Malaga zieht nach einem 2:0 gegen den FC Porto ins Viertelfinale der Champions League ein. Porto schwächte sich in der zweiten Halbzeit selbst, ehe Malagas Joker stach.

Malaga. Der FC Malaga musste in der Champions League im Achtelfinalrückspiel im heimischen La Rosaleda einem Rückstand von einem Tor gegen den FC Porto hinterher rennen. Mit einem 2:0-Sieg gegen die fast eine Halbzeit lang in Unterzahl spielenden Portugiesen machten die Spanier die Hinspiel-Niederlage wett und zogen erstmals in die Runde der letzten Acht ein.

Porto dominierte zum Auftakt

Der FC Porto fand besser ins Spiel als die Hausherren und erarbeitete sich in der Anfangsphase ein optisches Übergewicht. Die Portugiesen zeigten die reifere Spielanlage und waren wacher in der Zweikampfführung. Malaga wirkte zu nervös im Passspiel und ließ sich vom Champions-League-Sieger von 2004 den Schneid abkaufen.

Folgerichtig kamen die Gäste in der neunten Minute zur ersten Chance des Spiels. Rechtsverteidiger Danilo gab aus spitzem Winkel einen ersten Warnschuss ab, verfehlte den Kasten jedoch.

Kartenfestival statt Spielfluss

Danach wurde es wieder etwas ruhiger vor den Toren, was in erster Linie mit der zunehmend ruppigen Gangart zusammenhing. Viele Fouls nötigten Referee Nicola Rizzoli dazu, wiederholt zur Brusttasche zu greifen - nach einer halben Stunde waren es bereits fünf Gelbe Karten.

Nach 35 Minuten sendeten dann aber auch die Gastgeber ein erstes sportliches Lebenszeichen. Nach einem Eckball kam Vitorino Antunes aus dem Rückraum zum Abschluss und prüfte mit einem präzisen Distanzschuss zum ersten Mal Portos Schlussmann Helton, der den Ball noch über die Latte lenken konnte.

Isco traf, Defour flog

Kurz vor der Pause ging Malaga in Führung. Nachdem den Gastgebern Minuten zuvor ein wohl reguläres Tor von Saviola wegen Stürmerfouls noch aberkannt wurde, traf Isco mit einem angeschnittenen Schuss aus rund 17 Metern über den zu weit vorn postierten Helton hinweg in den linken Winkel zur letztlich überraschenden Pausenführung (43.).

In der 49. Minute erfolgte der nächste Tiefschlag für Porto. Joaquin verlud Steven Defour und suchte den Weg vom rechten Flügel in Richtung Strafraum, wurde vom nachtretenden Belgier aber noch zu Fall gebracht - Gelb-Rot für Defour und die Portugiesen in Unterzahl.

Malaga hatte nun Oberwasser und die Gäste wurden zunehmend nervöser. Das Spielgeschehen verlagerte sich in die Hälfte von Porto. Offensiv waren die Portugiesen praktisch nicht mehr präsent.

Joker Santa Cruz stach

Die Partie wurde mehr und mehr zum Geduldsspiel. Die Uhr tickte herunter und klare Chancen ergaben sich weder für Malaga, noch für Porto - bis der frühere Münchner Roque Santa Cruz ins Spiel kam und die Spanier endgültig erlöste.  Vier Minuten nach seiner Einwechslung traf Santa Cruz nach einem Eckball von Isco per Kopf zum 2:0-Endstand (77.).

Der FC Malaga verlängerte damit seinen Aufenthalt im internationalen Wettbewerb. In der kommenden Saison sind die Andalusier wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play von den Turnieren der UEFA ausgeschlossen.

Der FC Porto musste sich hingegen nach dem 1:0-Hinspielsieg und einer guten Halbzeit in Malaga aus der Champions League verabschieden.

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