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UEFA Europa League

  • 27. Februar 2014
  • • 19:00
  • • Stadion Vasil Levski, Sofia
  • Schiedsrichter: Olegário Manuel Benquerenca
  • • Zuschauer: 28742
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Ludogorets siegt mit Gesamtergebnis von 4 - 3

Im Hinspiel in der Ukraine war für die Spurs nichts zu holen

Europa League: Alte Rechnungen und Angst vor Napoli

Im Hinspiel in der Ukraine war für die Spurs nichts zu holen

Getty Images

Lazio und Tottenham müssen im EL-Rückspiel ihre Fehler wieder ausbügeln, für die Spurs geht es gegen einen alten Bekannten. Swansea fürchtet Neapel, dennoch warnt Benitez.

London. In den Zwischenrunden-Rückspielen der Europa League erwartet Lazio Rom am Donnerstag bei Ludogorets Rasgrad eine schwere Auswärtsaufgabe. Auch die Tottenham Hotspur müssen eine Pleite aus dem Hinspiel wettmachen und empfangen Dnjepr Dnjepropetrowsk mit einem alten Bekannten. Swansea City fürchtet die Fans des SSC Neapel, doch die Italiener stehen zuhause unter Druck.

Ludogorets Rasgrad - Lazio Rom (Do., 19 Uhr), Hinspiel: 1:0

Es war ein turbulentes Spiel vor einer Woche im Olimpico mit Platzverweisen und verschossenen Elfmetern auf beiden Seiten. Durch die Heimniederlage steht Lazio allerdings im Rückspiel beim bulgarischen Meister vor einer schweren Aufgabe. "Sie sind technisch sehr gut und gut organisiert. Im Hinspiel haben sie sehr guten Fußball gespielt und uns große Probleme bereitet", lobte Lazio-Trainer Edoardo Reja.

Gleichzeitig kritisierte der 68-Jährige, der auf den gesperrten Luis Cavanda sowie Innenverteidiger Andre Dias, der sich am Wochenende gegen Sassuolo am Oberschenkel verletzte, verzichten muss: "Wir hatten vier oder fünf exzellente Chancen, aber konnten diese nicht nutzen." So erzielte Roman Bezjak vor einer Woche das Tor des Tages und Trainer Stoycho Stoev lobte: "Wir haben im Hinspiel eine gute Leistung abgeliefert."

 

Gleichzeitig sei aber nichts entschieden: "Wir müssen noch das Rückspiel spielen. Ich versichere Ihnen, dass wir uns nicht darauf konzentrieren werden, unsere Führung zu verteidigen. Unsere Identität ist es anzugreifen und wir werden das nicht unterdrücken. Wir haben uns in Europa in dieser Saison bereits bewiesen. Wenn Reja und sein Team uns unterschätzt hat, haben sie einen Fehler gemacht." Die Bulgaren, die in dieser EL-Saison noch ungeschlagen sind, müssen ohne ihren gesperrten Kapitän Svetoslav Dyakov auskommen.

Tottenham Hotspur - Dnjepr Dnjepropetrowsk (Do., 21.05 Uhr), Hinspiel: 0:1

Ähnlich wie Lazio läuft auch Tottenham einer 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel hinterher, außerdem gab es am Wochenende eine ebenso knappe Niederlage in Norwich. "Wir brauchen viel Herz, um zurück zu kommen", betonte Trainer Tim Sherwood: "Wir müssen uns auf allen Ebenen verbessern. Und wir müssen die richtige Einstellung zeigen." Immerhin: Bis zum Hinspiel gegen die Ukrainer hatten die Spurs alle EL-Spiele in dieser Saison gewonnen.

Verzichten muss Sherwood am Donnerstag wohl auf Etienne Capoue, Kyle Walker und Younes Kaboul. Erik Lamela fällt ohnehin noch einige Wochen aus. Dagegen steht Mittelfeldmann Sandro nach zwei Monaten vor seinem Comeback und könnte Tottenham im defensiven Mittelfeld die zuletzt oft mangelnde Stabilität zurückgeben. Für die Offensive hatte Sherwood sogar ein Versprechen parat: "Wir werden zuhause treffen, das garantiere ich."

Für Dnjepr-Trainer Juande Ramos ist es indes die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. Zwischen 2007 und 2008 trainierte er die Spurs und provozierte im Vorfeld mit der Behauptung, die Spieler seien nicht diszipliniert gewesen: "Wir haben damals nicht weit von einem McDonald's trainiert und wir Trainer haben die Spieler dort gesehen, wie sie Hamburger aßen und Cola tranken." In den letzten Tagen konnte sich Dnjepr in jedem Fall ganz auf die Spurs konzentrieren: Die Liga in der Ukraine ist noch in der Winterpause.

SSC Neapel - Swansea City (Do., 19 Uhr), Hinspiel 0:0

Durch die bittere 3:4-Pleite in Liverpool steht Swansea nur noch vier Zähler vor einem Abstiegsplatz, dennoch wollen die Schwäne auch in der Europa League eine Runde weiter kommen. "Wir wissen, dass es in Napoli ein anderes Spiel wird", erklärte Kapitän Ashley Williams in der "South Wales Evening Post": "Wir denken, dass wir es auch genießen müssen. In so einer Atmosphäre zu spielen, sind wir vielleicht nicht gewohnt. Aber wir wollen weiter kommen und glauben, dass wir die Qualität dazu haben."

 

Auch Verteidiger Angel Rangel warnte vor der Stimmung im San Paolo, immerhin wartet Swansea seit fünf EL-Spielen auf einen Sieg: "Das wird ein sehr schwieriges Spiel und mit Sicherheit eine einschüchternde Atmosphäre. Wir müssen an uns glauben, denn was wir im Hinspiel erreicht haben, war eine große Leistung." Doch trotz aller Fan-Unterstützung steht Napoli unter Druck. Nach dem 1:1 gegen Genua wächst in der Liga der Rückstand auf die ersten beiden Plätze, ein Befreiungsschlag im Europacup käme gerade recht.

"Der Präsident versteht, dass Napoli dort ist, wo es letztes Jahr war und zusätzlich im Pokalfinale steht. Es ist eine gute Saison, aber wenn wir alles analysieren, hätte es besser sein können", betonte Trainer Rafa Benitez: "Ich habe Swanseas Spiel gegen Liverpool gesehen. Ihr Team ist stark genug, um auch im San Paolo ein packendes Spiel abzuliefern." 

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