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Premier League

  • 5. Mai 2013
  • • 14:30
  • • Anfield, Liverpool
  • Schiedsrichter: M. Oliver
  • • Zuschauer: 44991
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220. Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton endet torlos

220. Merseyside-Derby zwischen Liverpool und Everton endet torlos

Getty

Der FC Liverpool hatte beim 220. Merseyside-Derby zwar wesentlich größere Torchancen als der FC Everton, für den Sieg reichte es aber nicht.

Liverpool. Im 220. Merseyside-Derby reichte es für den FC Liverpool trotz der größeren Chancen nicht zu einem Sieg. Gegen den FC Everton endete die Partie mit 0:0.

Ausgeglichene Anfangsphase an der Anfield Road

Bereits in der ersten Halbzeit entwickelte sich im mit 45 362 Zuschauern ausverkauften Stadion an der Anfield Road ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem 6:0 in Newcastle am letzten Spieltag wollten die "Reds" das Selbstvertrauen in die Partie gegen den Lokalrivalen mitnehmen, die Toffees spielten aber gut mit.

Beide Teams versuchten das Mittelfeld schnell zu überbrücken und prompt abzuschließen. Liverpool gelang das etwas besser. Daniel Sturridge schoss in der sechsten Minute erstmals in Richtung Everton-Tor. Nach Vorarbeit des guten Jordan Henderson schoss Sturridge allerdings rechts am Tor vorbei.

Auf der Gegenseite hätte Marouane Fellaini nach einem Freistoß aus fünf Metern fast den Führungstreffer erzielt. Liverpool-Routinier Jamie Carragher behinderte den belgischen Mittelfeldspieler zwar, Fellaini kam aber artistisch mit dem rechten Fuß an den Ball, der knapp links am Pfosten vorbeiging.

Großchancen für Liverpool

In der 31. Minute hatte schließlich Liverpools Kapitän Steven Gerrard die Führung auf dem Fuß. Nach Flanke von Stewart Downing legte Henderson am langen Pfosten den Ball auf Gerrard zurück, der beim Abschluss aus 16 Metern jedoch die Balance verlor und den Schuss verzog.

Die nächste Großchance hatten die Reds in der 40. Minute. Nach einem schnellen Gegenstoß legte Sturridge auf Philippe Coutinho ab. Im letzten Moment konnte Evertons Kapitän Phil Jagielka in seinem 500. Spiel den 20-jährigen Brasilianer am Schuss hindern.

Liverpool auch nach der Pause stärker

Auch nach der Pause setzte Liverpool seine gute Phase fort. Fellainis unnötiger Hackentrick im Mittelfeld landete in der 48. Minute bei Coutinho. Nach einem schnellen Pass in die Spitze versuchte Sturridge Toffee-Keeper Tim Howard auszuspielen. Er scheiterte, weil der 34-jährige US-Amerikaner lange stehenblieb, den Engländer damit nach außen abdrängte und den Schuss hielt.

Everton jubelte in der 55. Minute schließlich kurzzeitig, als Innenverteidiger Sylvain Distin den Ball nach einer Ecke ins Netz köpfte. Schiedsrichter Michael Oliver pfiff die Aktion jedoch zu Recht ab, weil Distin seinen Gegenspieler Carragher unfair nach unten gedrückt hatte.

Gute Phasen reichen nicht zum Sieg

Victor Anichebe leitete in der 69. Minute die nächste gute Gelegenheit für Everton ein, indem er sich gut gegen Daniel Agger durchsetzte und aus der Drehung für Fellaini ablegte. Der Belgier schoss von rechts kommend aber am langen Eck vorbei.

Anschließend übernahmen die Reds wieder etwas mehr Initiative. Einen Freistoß von Gerrard klärte Jagielka vor Agger (72.). Zwei Minuten später wurde Liverpools Kapitän von Sturridge bedient. Gerrard versuchte aus dem Lauf einzuschießen, aber Distin haute das Spielgerät noch rettend ins Toraus. Weitere große Chancen blieben in der Schlussphase aus.

Im Kampf um Europa war das Ergebnis für beide Teams zu wenig. Everton belegt nach dem 36. Spieltag mit fünf Punkten Rückstand auf Tottenham Hotspur Tabellenplatz sechs. Liverpool kann als Siebter nur noch über die Fairplay-Wertung die Qualifikation für die Europa League erreichen.

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