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UEFA Champions League

  • 20. August 2014
  • • 20:45
  • • Stadium Nord Lille Métropole, Villeneuve d'Ascq
  • Schiedsrichter: B. Kuipers
  • • Zuschauer: 33853
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Porto-Fans können von der Königsklasse träumen

Champions League: Porto und St. Petersburg vor Einzug in die Gruppenphase

Porto-Fans können von der Königsklasse träumen

Panoramic

Am Mittwoch standen weitere Playoff-Spiele in der Champions League auf dem Programm. Einige Klubs konnten dabei wichtige Siege feiern.

Porto. Der FC Porto und Zenit St. Petersburg stehen nach Auswärtssiegen in den Playoff-Spielen zur Champions League vor dem Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse. Die Portugiesen siegten im Hinspiel bei OSC Lille, der russische Vertreter Zenit gewann ebenfalls 1:0 bei Standard Lüttich.

Auch der schottische Meister Celtic Glasgow hat ngute Chancen. Der Sieger von 1967, der sich in der Runde zuvor erst am grünen Tisch gegen Legia Warschau durchgesetzt hatte, kam beim slowenischen Champion NK Maribor zu einem 1:1. Aalborg BK und APOEL Nikosia trennten sich ebenfalls 1:1. Auch Slovan Bratislava musste sich gegen BATE Borissow mit einem 1:1 zufrieden geben.

Aalborg BK - APOEL Nikosia 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Thomsen (16.), 1:1 Vinicius (54.)

Der dänische Meister, der aus den ersten fünf Ligaspielen nur sechs Punkte sammelte, fand gut in die Partie. Kristensen hatte rechts viel Platz und spielte einen Flachpass in den Rücken der Abwehr. Dort hatte Thomsen keine Probleme, das Leder zu versenken.

Aalborg bestimmte im Anschluss die Partie gegen die noch nicht in die Saison gestarteten Zyprer. Dennoch wäre Nikosia kurz vor dem Pausenpfiff um ein Haar zum 1:1 gekommen: Torschütze Thomsen spielte einen schlimmen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung, in dessen Folge Morais auf der linken Seite freie Bahn hatte, auf Torhüter Larsen zulief, aber zu lange mit dem Abschluss zögerte.

Nach der Pause klappte es bei den Gästen besser, Nikosia kam mit dem ersten Schuss aufs Tor zum Ausgleich: Gomes spielte an der Strafraumgrenze einen feinen Pass auf Vinicius, der mit etwas Glück den Ball behauptete und aus zehn Metern traf.

Nikosia war daraufhin die bessere Mannschaft, die bessere Chance hatten aber die Hausherren: Nikosia-Keeper Pardo zeigte beim Schuss von Thomsen aber eine tolle Parade. Damit steht für APOEL eine gute Ausgangsposition, die letzten acht Auswärtsspiele in europäischen Wettbewerben konnte man aber nicht mehr gewinnen (6 Remis, 2 Niederlagen).

OSC Lille - FC Porto 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Herrera (60.)

Nur wenige Sekunden stand Edeljoker Cristian Tello auf dem Platz, ehe der Neuzugang vom FC Barcelona bereits den ersten Treffer der Partie feiern konnte. Eine gute Stunde war der Plan des OSC Lille im heimischen Stade Pierre-Mauroy vorher aufgegangen. Die Franzosen überließen den Gästen aus Porto das Spiel und riegelten ihren Strafraum weitestgehend ab.

Nach einem Doppelpass auf der rechten Außenbahn fand der eingewechselte Tello im Zentrum jedoch die Stirn von Jackson Martinez. Vincent Enyeama bekam zwar noch eine Hand an den Ball, war gegen den Nachschuss des Mexikaners Hector Herrera allerdings chancenlos und kassierte somit seinen zweiten Pflichtspielgegentreffer der laufenden Saison.

Im Anschluss an den wichtigen Auswärtstreffer der Portugiesen wagten sich die Gastgeber zwar immer weiter in die Offensive, fanden jedoch weiterhin keinen Weg in den gegnerischen Strafraum. Im Rückspiel benötigen die Franzosen somit eine ähnliche Leistung wie in der zweiten Playoff-Runde gegen Zürich. Vor drei Wochen gewann der OSC sein Auswärtsspiel dort mit 2:0.

NK Maribor - Celtic Glasgow 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 McGregor (6.), 1:1 Bohar (14.)

Der Lucky Loser aus Schottland erwischte einen idealen Start und kam schon früh zum wichtigen Auswärtstreffer: Maribors Torhüter Handanovic klärte einen Schuss von der linken Seite zu kurz, sodass McGregor aus fünf Metern nur noch abstauben musste.

Die Slowenen antworteten prompt: Filipovic steckte aus der Zentrale toll zu Bohar durch, der frei vor Celtic-Keeper Gordon mit einem platzierten Schuss ins lange Eck traf.

Vier Minuten vor der Pause hätte die Führung für die Gastgeber fallen müssen: Gordon ließ einen Fernschuss von Ibraimi nach vorne abklatschen. Vrsic stand frei vor dem Tor, schloss aber zu überhastet ab - deutlich drüber.

In der Folge spielten beide Teams weiter offensiv nach vorne, auch wenn Celtic lange Zeit kein Schuss auf den Kasten gelang. Das änderte sich, als Van Dijk aus 25 Metern Entfernung abzog, Handanovic den Ball jedoch aus dem Winkel kratzte. Am Ende blieb es in einer unterhaltsamen Partie beim letztlich verdienten Remis.

Slovan Bratislava - BATE Borissow 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jablonsky (Eigentor, 44.), 1:1 Vittek (80.)

Die Weißrussen waren in allen Belangen die stärkere Mannschaft und man sah, dass Borisov nach 21 ausgetragenen Ligaspielen bereits voll im Saft steht.

Mitte der ersten Halbzeit hatte Krivets Pech, als sein Freistoß-Schlenzer aus 20 Metern an die Latte klatschte - Glück für Slovan.

Kurz vor der Pause hatten die Hausherren dann Pech: Die Gäste starteten einen Angriff über die rechte Seite und flankten an den Fünfmeterraum. Dort versuchte Jablonsky vor dem einschussbereiten Rodionov zu klären, haute den Ball aber ins eigene Tor.

Borissow blieb in der Folge das aktivere Team, hatte die Rechnung aber ohne Routinier und Ex-Nürnberg Robert Vittek gemacht. Der Joker schlug nur acht Minuten nach seiner Einwechslung auf Vorlage von Halenar zu.

Fast wäre das Pasienky Stadion Kopf gestanden, doch Vittek stand bei seinem vermeintlich zweiten Treffer im Anschluss an eine Kopfballverlängerung im Sichtfeld des Torhüters.

Standard Lüttich - Zenit St. Petersburg 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Shatov (16.)

Ohne den gesperrten Ex-Lütticher Axel Witsel spielten die Russen auf einem vom Dauerregen der letzten Tage aufgeweichten Geläuf eine dominante Partie, eroberten sich über 70 Prozent Ballbesitz und gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe.

Auf Vorlage des brasilianischen WM-Teilnehmers Hulk traf Shatov zur frühen Führung. Kurz vor der Pause hätte der zweite Treffer folgen müssen, doch der über rechts durchgebrochene Rondon nagelte das Leder an die Latte.

Mit zunehmender Spieldauer wurde Zenit aber fahrig, Standard kam besser in die Partie und drängte besonders in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich. Ähnloch wie die Russen in Durchgang zwei waren die Belgier jedoch nicht zwingend genug in ihren Abschlüssen.

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