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UEFA Europa League

  • 21. Februar 2013
  • • 19:00
  • • Stadio Olimpico, Roma
  • Schiedsrichter: H. Gocek
  • • Zuschauer: 27174
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ENDE
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Lazio Roma siegt mit Gesamtergebnis von 5 - 3

Schlechte Gladbacher schaffen das Wunder von Rom nicht und scheiden gegen Lazio aus

Schlechte Gladbacher schaffen das Wunder von Rom nicht und scheiden gegen Lazio aus

Getty Images

Was 10.000 Gladbach-Fans als Fußballfest planten, war ein Gang nach Kanossa. Lust- und saftlos unterlagen die Fohlen bei Lazio mit 2:0 und beendeten damit ihr Abenteuer Europa.

Rom. Erweist sich das 3:3 im Hinspiel auf heimischen Boden für Borussia Mönchengladbach in der Europa League als Glücksgriff oder würde Lazio Rom ins Achtelfinale einziehen - das war die Kernfrage vor dem Match, zu dem weit über 10.000 Fohlen-Fans nach Rom gepilgert waren. Und die sahen eine enttäuschende 2:0-Niederlage ihrer Mannschaft.

Die Gastgeber mit dem Traum-Start

Lazio stellte sich keineswegs hinten rein sondern versuchte von Anfang, an Gladbach früh zu stören. Aus dem aggressiven Pressing resultierte dann auch der frühe Führungstreffer: Candreva setzte den indisponierten Alvaro Dominguez am Gladbacher Strafraum unter Druck und nahm dem Innenverteidiger den Ball ab. Aus 15 Metern ließ er dann Borussia-Torhüter Marc-Andre ter Stegen keine Chance (10.).

Auch danach wirkten die Römer deutlich aggressiver und zielstrebiger, während Gladbach mit dem Pressing der Italiener nicht zurechtkam und offensiv daher kaum stattfand. Es dauerte bis nach der 20. Minute, ehe die Gladbacher sich langsam stabilisierten und besser in die Partie fanden, allerdings ohne zu eigenen Torchancen zu kommen.

Stattdessen schlugen die Hausherren erneut zu. Einen Distanzschuss von Stefan Radu von der Strafraumgrenze konnte ter Stegen nur kurz zur Seite abklatschen lassen, dort schaltete Gonzalez am schnellsten und schoss den Abpraller über den am Boden liegenden ter Stegen hinweg ins Tor (33.). Auch nach dem zweiten Tor strahlte Rom deutlich mehr Torgefahr als die harmlose Borussia aus.

Arango muss raus

Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild. Lazio stand hoch und störte den Gladbacher Spielaufbau früh, wogegen der Bundesligist kaum spielerische Antworten parat hatte und deshalb zu keinen Torchancen kam.

Ausgerechnet Freistoßexperte Juan Arango musste dann in der 52. Minute noch angeschlagen ausgewechselt werden, für ihn kam der 19-jährige Amin Younes. Es dauerte über eine Stunde, ehe Lazios Torhüter Federico Marchetti wirklich eingreifen musste, der Distanzschuss von Martin Stranzl stellte den 30-Jährigen aber vor keine Probleme (66.).

Gladbach fehlt die Durchschlagskraft

Insgesamt hatte die Borussia ab der 65. Minute zwar größere Spielanteile, Lazio zog sich allerdings auch phasenweise weiter zurück, ohne ernsthafte Torgefahr zuzulassen. Nach der besten Gladbacher Kombination spielte Patrick Herrmann den eingewechselten Younes per Hacke frei, der 19-Jährige versuchte allerdings, durch eine Schwalbe gegen Marchetti einen Elfmeter herauszuholen und bekam folgerichtig Gelb (77.).

Die Gäste gaben sich aber nicht auf, Luuk de Jong scheiterte aus kurzer Distanz am stark reagierenden Marchetti, Herrmann brachte den Abpraller nicht unter Kontrolle (81.).

Die kurze Gladbacher Drangphase brachte allerdings nichts ein, die Römer brachten ihre Führung ruhig und abgezockt über die Zeit. Lazio trifft jetzt im Achtelfinale am 7. und 14. März auf den VfB Stuttgart.

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