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WM-Qualifikation Europa

  • 19. November 2013
  • • 20:15
  • • Stadion Maksimir, Zagreb
  • Schiedsrichter: B. Kuipers
  • • Zuschauer: 22612
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Kroatien siegt mit Gesamtergebnis von 2 - 0

Karim Benzema hatte großen Anteil am französischen Wunder

Roundup WM-Qualifikation: 3:0! Frankreich zieht den Kopf aus der Schlinge

Karim Benzema hatte großen Anteil am französischen Wunder

Gettyimages

Frankreich gewinnt das Playoff-Rückspiel gegen die Ukraine souverän mit 3:0 und qualifiziert sich als letztes europäisches Team - wie auch Griechenland und Kroatien - für die WM.

Bukarest. Die griechische Nationalmannschaft hat den komfortablen Vorsprung aus dem Hinspiel verwaltet und sich durch ein 1:1 (1:0) gegen Rumänien für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Kroatien ist in dem WM-Quali-Playoffs seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Gegen Island reichte es Dank der Treffer von Mario Mandzukic und Darijo Srna zu einem 2:0 (1:0)-Sieg. Frankreich hat beim 3:0-Sieg über die Ukraine die Schlappe aus dem Hinspiel wettgemacht und reist im nächsten Jahr nach Brasilien.

Rumänien - Griechenland 1:1 (0:1) - Hinspiel 1:3

Tore: 0:1 Mitroglou (22.), 1:1 Torosidis (55./ET)

Dass die Hausherren nach der Pleite in Griechenland in der Bringschuld waren, war in Bukarest vor über 55.000 Zuschauern von Anfang an zu spüren. Dennoch waren es die Gäste, die mit Ballkontrolle, Ruhe und Effektivität glänzten. Die erste große Chance des Spiels verwandelte der angeblich von einigen Spitzenklubs gejagte Konstantinos Mitroglou frei vor Ciprian Tatarusanu zur Führung (22.).

Für den einzigen weiteren Aufreger bis zur Pause sorgten die nach dem Rückstand aufgebrachten Fans der Rumänen, die einen Böller in den Strafraum der Griechen warfen.  Nach der Pause dann die Szene des Abends. Vasilis Torosidis will den Ball am eigenen Sechzehner mit Gewalt klären, schießt den Ball aber spektakulär in den eigenen Winkel! Der Ausgleich aus dem Nichts.

Rumänien drängte natürlich auf weitere Tore, fand gegen die starke griechische kein Rezept. Die Angriffe wurden mit jeder Minute hektischer und brachten den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern keinen Ertrag. Griechenland damit trotz des spektakulären Eigentors für Brasilien qualifiziert.

Kroatien - Island 2:0 (1:0) - Hinspiel 0:0

Tore: 1:0 Mandzukic (27.), 2:0 Srna (47.)

Rote Karte: Mandzukic (38./Grobes Foulspiel)

Der Abend begann für den Favoriten mit einem Schock.  Ein Schuss des Isländers Alfred Finnbogason konnte Kroatien Schlussman Stipe Pletikosa nur nach vorne abwehren, Gylfi Sigurdsson staubte ab und brachte sein Team in Führung. Doch der korrekte Abseitspfiff des Schiedsrichters ließ die Hausherren durchatmen.

Nach einer knappen halben Stunde nahm die Partie dann Fahrt auf. Zunächst brachte Bayerns Mario Mandzukic die Gastgeber nach einer Bundesliga-Co-Produktion  mit Ivan Perisic die Kroaten in Führung (27.), nur elf Minuten später flog der Torschütze nach einem brutalen Einsteigen gegen Johann Gudmundsson mit glatt Rot vom Platz. Hoffnung keimte bei den bis dahin chancenlosen Isländern auf, denen jetzt ein Tor genügt hätte.

Doch nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff zerschlug Darijo Srna die Träume der Isländer mit einem trockenen Aufsetzer aus 15 Metern (47.). Kroatien ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und hat damit das Ticket für Brasilien sicher. Einziger Wehrmutstropfen: Mandzukic könnte nach seinem Foul eine längere Sperre drohen.

Frankreich - Ukraine 3:0 (2:0) - Hinspiel: 0:2

Tore: 1:0 Sakho (22.), 2:0 Benzema (34.), 3:0 Gusyev (72./Eigentor)

Franck Ribery hat Frankreich zur WM in Brasilien geführt. Angeführt vom bärenstarken Münchner machten Les Bleus von Beginn an klar, wer der Herr im Haus ist. In der 22. Minute staubte Verteidiger Mamadou Sakho nach einem Ribery-Schuss zur 1:0-Führung ab.

Die Franzosen drückten weiter und bauten durch Karim Benzema den Vorsprung verdient aus (34.). Dennoch musste das Team von Didier Deschamps weiter zittern. Ein Tor hätte der Ukraine für die Qualifikation gereicht, doch die seltenen Chancen wurden vergeben.

Kurz nach der Pause flog Evgen Khacheridi nach einem Foul an Ribery mit Gelb-Rot vom Platz, was den Franzosen das Leben leichter machte. Der entscheidende Treffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Beim 3:0 hatte wieder Ribery seine Füße im Spiel. Sein Schuss wurde von Oleh Guysev ins eigene Tor abgefälscht - das Spiel war entschieden. Am Ende feierte die Equipe Tricolore im ausverkauften Prinzenpark die 14. WM-Teilnahme

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