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Weltmeisterschaft

  • 19. Juni 2014
  • • 18:00
  • • Estádio Nacional de Brasília, Brasília, Distrito Federal
  • Schiedsrichter: H. Webb
  • • Zuschauer: 68748
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ENDE
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Denker und Lenker: James Rodriguez war gegen die Ivorer der Mann des Spiels

Dank Rodriguez: Kolumbien steht im Achtelfinale

Denker und Lenker: James Rodriguez war gegen die Ivorer der Mann des Spiels

Getty Images

Kolumbien siegt nach spannenden Schlussminuten verdient gegen die Elfenbeinküste. James Rodriguez führt sein Team mit einer exzellenten Vorstellung in das Achtelfinale.

Brasilia. Kolumbien steht im Achtelfinale bei der WM in Brasilien! Die Cafeteros bezwangen die Elfenbeinküste im Duell der Gewinner des ersten Spieltags mit 2:1 (0:0) und können damit fünf Tage nach dem souveränen 3:0 gegen Griechenland mit den Planungen für die K.o.-Runde beginnen.

Jungstar James Rodriguez (64.) per Kopf mit seinem zweiten Turniertreffer und Joker Juan Quintero (70.) erzielten die Tore der Kolumbianer. Für die Ivorer, die das erste Spiel gegen 2:1 Japan gewonnen hatten, konnte Gervinho (73.) nur noch verkürzen. Die Elefanten müssen nun wieder um den Einzug ins Achtelfinale bangen.

Nach den durchaus vielversprechenden Auftritten beider Teams am ersten Spieltag wurden die 68.748 Zuschauer im Estadio Nacional, die meisten von ihnen waren in gelb gekleidete Fans der Cafeteros, zunächst ein wenig enttäuscht. Erst Mitte der zweiten Halbzeit nahm die Partie mit dem Kopfballtor von Supertechniker Rodriguez so richtig Fahrt auf.

Beide Teams neutralisieren sich im Mittelfeld

Der Spielmacher von AS Monaco hatte auch die größte Chance für sein Team vor der Pause eingeleitet, doch Teofilo Gutierrez schob in der 28. Minute völlig freistehend den Ball am Tor vorbei. Die Ivorer spielten munter mit, doch ihrer Angriffsbemühungen waren umgestüm und unstrukturiert, so dass die gute Defensive der Südamerikaner nur selten Probleme bekam. Im Mittelfeld neutralisierten sich die beiden laufstarken Teams häufig völlig.

Kolumbiens argentinischer Trainer Jose Pekerman vertraute derselben Startelf, die im ersten Spiel mit den Griechen leichtes Spiel hatten. Sein Kollege Sabri Lamouchi nahm im Vergleich zum hart erkämpften 2:1-Sieg gegen Japan eine Änderung vor und brachte Max Gradel auf der linken Seite für Salomon Kalou.

Der ivorische Altstar Didier Drogba saß wie auch im Spiel gegen Japan, als er nach seiner Einwechslung mächtig Betrieb gemacht hatte, zunächst auf der Bank. Dort fanden sich zunächst auch die Bundesliga-Profis Adria Ramos und Didier Ya Konan wieder.

Cuadrado an die Latte, Rodriguez ins Tor

Nach der Pause beharkten sich beide Mannschaften weiter, und Kolumbien hatte zunächst Pech. In der 59. Minute traf Juan Cuadrado aus spitzem Winkel die Latte. Eine Minute später brachte Lamouchi Drogba ins Spiel - doch das hatte nicht den Effekt wie im Spiel gegen Japan.

Zunächst traf Rodriguez nach einer Ecke von Juan Cuadrado - gegen den kopfballstarken Drogba. Dann nutzte der 17 Minuten zuvor eingewechselte Quintero einen Fehler im Spielaufbau von Sere Die eiskalt zum 2:0. Drogba stand nach dem Tor fassungslos an der Mittellinie.

Doch die Ivorer kämpften weiter. Gervinho erzielte seinen zweites Turniertor nach einer sehenswerten Einzelleistung und ließ die Afrikaner noch mal hoffen. Doch die Kolumbianer hielten der Schlussoffensive stand.

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