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DFB Pokal

  • 3. August 2013
  • • 20:30
  • • Wildparkstadion, Karlsruhe
  • Schiedsrichter: J. Drees
  • • Zuschauer: 15710
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Perisic traf zum 1:0 im Wildpark

DFB-Pokal: VfL Wolfsburg hat noch jede Menge Luft nach oben

Perisic traf zum 1:0 im Wildpark

Alex Grimm

Im Wildpark kam es am Samstag Abend im DFB-Pokal zu dem Duell zwischen dem KSC und Wolfsburg. Der KSC kam letztes Jahr bis ins Achtelfinale der VfL gar bis ins Halbfinale.

Karlsruhe. Der VfL Wolfsburg hat ein Woche vor dem Start in die Fußball-Bundesliga noch jede Menge Arbeit vor sich. Die Wölfe setzten sich in der Auftaktrunde des DFB-Pokals nach einer äußerst mäßigen Vorstellung nur mit viel Mühe 3:1 (1:0) beim Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC durch.

Die Torschützen Ivan Perisic (15.), Diego (69.) und Marcel Schäfer (90.+2) sowie der starke Torwart Diego Benaglio bewahrten den VfL, der in seinem ersten Punktspiel beim Lokalrivalen Hannover 96 antreten muss, vor einer Blamage. Das einzige Tor für den KSC gelang Selcuk Alibac (90.).

Wölfe mit gutem Start

Vor rund 16.000 Zuschauern im Wildparkstadion bestimmten die Wolfsburger, bei denen sich seit Wochen fast alles um die mögliche Verpflichtung des brasilianischen Nationalspielers Luiz Gustavo von Triple-Sieger Bayern München dreht, zu Beginn das Geschehen. Torchancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking zunächst aber nicht erarbeiten. Die Gastgeber verteidigten geschickt und lauerten auf Konter.

Der Erstligist nutzte gleich seine erste Möglichkeit zur Führung. Nach einer Ecke staubte der frühere Dortmunder Perisic ab. Nach der Führung änderte sich nichts am Spielverlauf. Die Wolfsburger, bei denen die Neuzugänge Timm Klose und Ja-Cheol Koo in der Startelf standen, dominierten. Die Karlsruher waren trotz ihrer engagierten Vorstellung in fast allen Belangen unterlegen.

Mitte der ersten Hälfte legten die Gastgeber ihren Respekt ab und wurden immer stärker. KSC-Stürmer Koen van der Biezen hätte in der 27. Minute das Chaos im VfL-Strafraum fast zum Ausgleich genutzt. Drei Minuten später sorgte der Karlsruher Neuzugang Ilian Micanski mit einer Direktabnahme für Gefahr. Silvano Varnhagen gab einen erneuten Warnschuss (37.) auf das Wolfsburger Tor ab.

KSC gestaltet die zweite Hälfte offen

Nach dem Seitenwechsel geriet der VfL sogar unter Druck, der Ausgleich lag in der Luft. Hecking und Sportchef Klaus Allofs waren an der Seitenlinie sichtlich unzufrieden. Ivica Olic hätte die Laune seiner Vorgesetzten verbessern können. Der Direktschuss des Kroaten wurde aber von KSC-Torhüter Dirk Orlishausen entschärft (57.).

Auf der Gegenseite hätte Gaetan Krebs eigentlich für den Ausgleich sorgen müssen, Kapitän Benaglio parierte aber in Weltklasse-Manier (61.). Besser machte es der brasilianische VfL-Spielmacher Diego nach einem der wenigen sehenswerten Angriffe der Gäste.

Beste Spieler aufseiten der Wolfsburger waren Benaglio und Diego. Beim KSC konnten Dominic Peitz und Selcuk Alibaz überzeugen.

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