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Serie A

  • 26. Januar 2013
  • • 20:45
  • • Juventus Stadium, Torino
  • Schiedsrichter: M. Guida
  • • Zuschauer: 38000
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ENDE
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Juventus Turin in einem müden Kick nur Unentschieden gegen Genoa

Juventus Turin in einem müden Kick nur Unentschieden gegen Genoa

Getty Images

Mit Teams aus Genua scheint sich Juventus Turin wirklich schwer zu tun. Nach der Heimniederlage gegen Sampdoria folgte nun ein Unentschieden gegen den CFC Genua - den Drittletzten.

Turin. Würde der Tabellenerster der Serie A, Juventus Turin, gegen den Tabellenachtzehnten, CFC Genua 1893, stolpern und könnte der Außenseiter das vollbingen, was Sampdoria Genua am 19. Spieltag schaffte und als der Underdog beim Ligaprimus gewinnen? Das war vor dem Aufeinandertreffen die alles beherrschende Frage. Und sie wurde beantwortet: Juve ließ in einem schwachen Spiel bei 1:1 daheim wertvolle zwei Punkte liegen.

Müde erste Hälfte

Genua hatte eigentlich nichts zu verlieren und so traten die Genueser auch auf. Beherzt, frech und tiefstehend. Man wollte Juve keinen Platz lassen, im Mittelfeld zu kombinieren und das tat man sehr gut. So tat sich Turin mehr als schwer, sich durch das dichte Mittelfeld durchzukämpfen. Chancen waren im ersten Durchgang nicht nur echte Mangelware, sondern sie waren schlicht nicht vorhanden – jedenfalls das, was man als echte Torchance hätte ansehen können. Genua schloss zwar stets schnell ab, aber ein Team, welches in zehn Auswärtsspielen nur sieben Tore erzielt und Drittletzter in der Tabelle ist, zeichnet sich durch Treffsicherheit aus. So plätscherte das Spiel dann vor sich hin und der Unparteiische pfiff auf die Sekunde genau die ersten 45 Minuten ab. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Juve mit dem Glück auf seiner Seite

Im Grunde starteten die zweiten 45 Minuten so, wie die ersten 45 Minuten aufhörten. Ziellos, planlos, ideenlos. Und das dann bis zur 54. Minute. Quagliarella wurde von Vucinic angespielt - rechts im Strafraum war er durchgegangen und passte in den Fünfer - und lenkte den Ball in Richtung Tor. Dort stand dann Granqvist, wollte retten und der Ball zappelte urplötzlich im Netz. Danach verfiel aber alles wieder in den alten Trott und es sah so aus, als würde Juve das Ergebnis runterspielen wollen.

Genua aus dem Nichts mit dem Ausgleich

Von Genau war zu dem Zeitpunkt weniger als nichts zu sehen, doch in der 68. Minuten waren sie, im Gegensatz zu Juve, hellwach: Juraj Kucka mit der Flanke, Juve schlief hinten selig und dann war der eingewechselte Marco Borriello mit dem Kopf zur Stelle - 1:1. Und das nach der ersten echten Angriffsaktion von Genua – so grausam kann Fußball sein. In der Folge zeigte sich Juve geschockt, spielte sich danach aber wieder etwas frei. Und so war es in der 82. Minute der eingewechselte Sebastian Giovinco, der mit einem tollen Freistoß den Pfosten traf. Kurz vor Spielende gab es dann nochmals richtig Grund für Aufregung: Andreas Granqvist schoss sich bei einer Rettungsaktion den Ball im Strafraum selbst an die Hand. Hinter ihm wartete die halbe Juvemannschaft darauf, den Ball ins Netz zu drücken und trotzdem sah sich Schiedsrichter Guida‎ nicht genötigt auf den Punkt zu zeigen. Dabei wäre ein Elfmeter in der Situation hart, aber vertretbar gewesen.

Genua verteidigte nach dem Ausgleich vielbeinig und rettete das Unentschieden in Turin über die Zeit. Damit verpasste Turin die Chance, sich weiter in der Tabelle abzusetzen. Juve hat schlicht zu spät mit dem Powerplay angefangen und dachte wohl, das spielt man runter.

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