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UEFA Europa League

  • 20. Februar 2014
  • • 19:00
  • • Juventus Stadium, Torino
  • Schiedsrichter: A. Kulbakov
  • • Zuschauer: 35436
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Miro Klose will mit Lazio Rom gegen Ludogorez Rasgrad im Hinspiel vorlegen

Europa League: Mit Platini und Marcelinho gegen Klose

Miro Klose will mit Lazio Rom gegen Ludogorez Rasgrad im Hinspiel vorlegen

Getty Images

Bei Lazios Gegner Ludogorez Rasgrad tummeln sich mehrere Spieler mit großen Namen. Trabzonspor will die Sensation gegen Juve schaffen, Salzburg in Amsterdam überraschen.

Turin. Aufgalopp in die entscheidende Phase der Europa League. In den Hinspielen der Zwischenrunde will Trabzonspor den Sturz des großen Favoriten Juventus vorbereiten, zwischen Ajax Amsterdam und Red Bull Salzburg bahnt sich ein enges Duell an. Lazio-Gegner Ludogorez Rasgrad reist derweil mit starken Vorleistungen und großen Namen im Gepäck zu Miroslav Klose und Lazio Rom.

Juventus - Trabzonspor (Do., 19 Uhr)

Nach dem Aus in der Champions League gegen Galatasaray will Juventus wenigstens das Finale der Europa League am 14. Mai im heimischen Stadion erreichen. Trainer Antonio Conte unterstrich bereits im Dezember den Stellenwert des kleineren der beiden Europapokal-Wettbewerbe: "Wir gehen die Sache sehr seriös an."

Der Respekt vor Zwischenrundengegner Trabzonspor ist groß. Verteidiger Leonardo Bonucci warnt: "In den Partien gegen Lazio hat man gesehen, dass sie starke und unberechenbare Spieler in ihren Reihen haben." Die Alte Dame muss auf Angreifer Mirko Vucinic (Meniskusverletzung) verzichten. Auch Giorgio Chiellini (Wadenprobleme) wird wohl fehlen.

Der Respekt kommt nicht von ungefähr. Trabzonspor hat sich in dieser Saison international stärker präsentiert als in der heimischen Süper Lig, wo das Team nur Neunter ist. Vereinspräsident Ibrahim Haciosmanoglu träumt sogar vom großen Coup: "Juventus wurde in der Champions League von einer türkischen Mannschaft ausgeschaltet. Wir können dafür sorgen, dass sie gegen eine weitere rausfliegen!"

Nach der Entlassung von Trainer Mustafa Resit Akcay hat der Ex-Schalker Hami Mandirali interimsmäßig das Sagen und zeigt sich ähnlich angriffslustig wie der Klub-Boss: "Wir haben keine Angst vor Juventus." Mit dem französischen Ex-Nationalspieler Florent Malouda fehlt der international bekannteste Spieler Trabzons allerdings aufgrund einer Muskelverletzung.

Esbjerg fB - AC Florenz (Do., 19 Uhr)

Das Comeback von Mario Gomez nach fünfmonatiger Verletzungspause war in Florenz das bestimmende Thema der letzten Tage. Allmählich rückt aber die Europa League in den Fokus. Trainer Vincenzo Montella machte seine Ambitionen gleich deutlich: "Wir bringen diesem Wettbewerb großen Respekt entgegen und wollen so weit wie möglich kommen."

Vor dem Duell mit dem dänischen Vertreter Esbjerg fB ist das ohnehin schon volle Lazarett der Viola noch einmal angewachsen. Innenverteidiger Gonzalo Rodriguez (Muskelverletzung) wird ebenso kurzfristig ausfallen wie Juan Vargas (Handverletzung). Fraglich ist zudem Juan Cuadrado, der am Montag im Training eine leichte Wadenverletzung erlitt.

Die Dänen belegen in der heimischen Liga nur den vorletzten Platz, in der Europa League sind sie aber nicht zu unterschätzen, wie AS St. Etienne und Standard Lüttich bereits leidvoll erfahren mussten. Torhüter Frederik Ronnow (Knie) muss ebenso verletzungsbedingt passen wie Mittelfeldkopf und Kapitän Hans Henrik Andreasen (Nasenbeinbruch).

Dynamo Kiew - FC Valencia (Do., 19 Uhr)

Erst am letzten Gruppenspieltag hat Dynamo Kiew das Ticket für die Zwischenrunde gelöst. In der Runde der besten 32 Teams verlangt Präsident Igor Surkis trotzdem nicht weniger als das Weiterkommen: "Ich bin nur glücklich, wenn wir Valencia schlagen. Für mich ist ein gutes Ergebnis das Wichtigste."

Dynamo muss allerdings auf zwei seiner besten Spieler verzichten. Der Ex-Wolfsburger Dieumerci Mbokani fehlt im Angriffszentrum ebenso aufgrund einer Sperre wie Andriy Yarmolenko, Kiews bester Torschütze im Wettbewerb mit vier Treffern.

Aber auch Valencia hat Personalsorgen. Pablo Piatti muss aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus dem Training mindestens einen Monat zusehen. Neuzugang Philippe Senderos dürfte für die Partie in der Ukraine mit Adduktorenproblemen ebenfalls ausfallen. "Wir sollten nicht nach Ausreden suchen, sondern uns auf das Spiel konzentrieren", fordert Javi Fuego.

Lazio Rom - Ludogorez Rasgrad (Do., 21.05 Uhr)

Die Europa League ist in der bisherigen Saison der einzige Wettbewerb, in dem Lazio die Erwartungen erfüllt hat. Ohne die verletzten Ederson und Helder Postiga fehlen Trainer Edy Reja gegen Rasgrad wichtige Alternativen in Mittelfeld und Angriff. Daneben musste auch Nationalspieler Antonio Candreva in der Trainingswoche kürzertreten. Sein Einsatz ist offen.

Der Gegner erscheint kleiner, als er ist. Immerhin hat der bulgarische Meister Michel Platini und Marcelinho in seinen Reihen - zugegeben, die beiden Brasilianer weisen bis auf ihren Namen kaum Gemeinsamkeiten mit ihren bekannten Namensvettern auf. Trotzdem hat das Team in der Gruppenphase mit je zwei Siegen über die PSV Eindhoven und Dinamo Zagreb für Furore gesorgt.

Ludogorez-Trainer Stoycho Stoev schiebt die Favoritenrolle noch dem Gegner zu: "Ich verfolge die Serie A sehr genau und weiß über Lazio Bescheid. Sie haben großartige Spieler wie Miroslav Klose in ihrem Team. Aber wir werden bereit sein."

Swansea City - SSC Napoli (Do., 21.05 Uhr)

Seit dem Aus von Trainer Michael Laudrup bei den Swans hat Routinier Garry Monk das Trikot gegen den Trainingsanzug gewechselt - ein Modell, das zu funktionieren scheint, wie Leon Britton erklärte: "Er war ein Leader auf dem Platz, nun ist er einer auf der Bank." Der Mittelfeldspieler hofft, dass "seine taktischen Analysen auch gegen Neapel den Erfolg bringen."

Die Süditaliener sind allerdings ohne Frage der Favorit in diesem Duell. In einer starken Champions-League-Gruppe mit Borussia Dortmund und dem FC Arsenal nur aufgrund der weniger erzielten Tore im Dreiervergleich gescheitert, zählt Napoli zum engen Favoritenkreis in der Europa League.

Für SSC-Präsident Aurelio De Laurentiis gibt es kein Vertun: "Swansea ist eine gute Mannschaft, aber wir haben die Chance auf das Weiterkommen und müssen gewinnen. Unser Trainer Rafael Benitez kennt die Premier League besser als jeder andere, das könnte ein Vorteil für uns sein." Verteidiger Federico Fernandez fehlt gelbgesperrt.

Ajax Amsterdam - Red Bull Salzburg (Do., 21.05 Uhr)

Hollands Tabellenführer empfängt die souveräne Nummer eins in Österreich, die sämtliche EL-Gruppenspiele gewonnen hat - ein Kunststück, das in der Geschichte der Europa League nur Salzburg selbst (Saison 2009/10) und drei weiteren Vereinen gelungen ist.

Als leichter Favorit geht dennoch der Champions-League-Absteiger aus Amsterdam in dieses Duell. Ajax-Coach Frank de Boer hat allerdings große Achtung vor dem Gegner: "Man erwartet nicht, dass dieses Team aus Österreich kommt. Salzburg hat ein sehr gutes Team. Wir müssen also in den beiden Spielen topfit und konzentriert sein, um weiterzukommen."

Red-Bull-Trainer Roger Schmidt gibt die Respektsbekundungen gern zurück: "Wer in der Champions League Barcelona schlägt, hat enorme Qualität. Aber wir wollen auch in diesem Spiel unseren Stil durchziehen." Mittelfeldspieler Stefan Hierländer und der Ex-Hoffenheimer Isaac Vorsah fehlen aufgrund von Knieverletzungen.

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