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Serie A

  • 25. August 2013
  • • 18:00
  • • Stadio Giuseppe Meazza, Milano
  • Schiedsrichter: M. Guida
  • • Zuschauer: 42797
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1. Spieltag in der Serie A: Wer kann mit Juventus mithalten?

Der Titelverteidiger startet als klarer Favorit in die 82. Serie-A-Saison, doch das Verfolgerfeld ist groß. Mittendrin: Mario Gomez mit der Fiorentina.

Verona. Als letzte der europäischen Top-Ligen startet die Serie A an diesem Wochenende in ihre 82. Spielzeit. Titelverteidiger Juventus Turin startet als Top-Favorit, doch das Verfolgerfeld ist groß. Kann der AC Mailand bei Hellas Verona gleich vorlegen? Wie starten Mario Gomez mit dem AC Florenz ? Außerdem: Juve bei Sampdoria, Inter Mailand gegen Genua und SSC Neapel gegen Bologna.

Hellas Verona - AC Mailand (Samstag, 18.00 Uhr)

Dem Vorjahresdritten aus Mailand gebührt die Ehre des Auftaktspiels. Die Rossoneri stehen in Verona vor dem 4000. Pflichtspiel ihrer 113-jährigen Vereinsgeschichte. 1977 Partien, also fast die Hälfte, konnten die Lombarden dabei gewinnen.

Auch wenn das Jubiläum gegen einen Aufsteiger über die Bühne geht, erwartet Rechtsverteidiger Ignazio Abate keinen geruhsamen Abend: "Die Euphorie in Verona ist groß, das Stadion wird randvoll sein. Wir müssen extrem aufpassen." Trainer Massimiliano Allegri muss voraussichtlich kurzfristig auf Nigel de Jong verzichten, der im Champions-League-Playoff-Spiel bei der PSV Eindhoven eine schwere Fußprellung erlitten hat.

Aufsteiger Hellas kommt runderneuert daher. 15 Spieler sind in der Sommerpause zum Kader gestoßen, darunter Jacopo Sala vom Hamburger SV und Sturm-Veteran Luca Toni von der Fiorentina, der es mit 36 Jahren noch einmal wissen will: "Ich kann und will dem Team gegen jeden Gegner helfen."

Sampdoria - Juventus Turin (Samstag, 20.45 Uhr)

Meister Juventus beginnt die Jagd nach dem dritten Scudetto in Serie bei Sampdoria. Die Bianconeri haben nicht zuletzt durch die prominenten Neuzugänge um Carlos Tevez und Fernando Llorente sowie das 4:0 im Supercup gegen Lazio der Konkurrenz signalisiert, dass der Titel auch in diesem Jahr nur über sie vergeben wird.

Vor der Saisoneröffnung in Genua wurde denn auch fast mehr über Personalien gesprochen als über das Spiel. Für Mittelfeldspieler Paul Pogba etwa, der sich stark wie nie präsentiert, sollen in den letzten Tagen Angebote aus halb Europa eingegangen sein. Juventus-Boss Guiseppe Marotta erklärte jedoch kühl: "Wir haben nicht das geringste Interesse, uns irgendein Angebot für ihn anzuhören."

Im Gegensatz zum Gegner aus dem Piemont hat Sampdoria wichtige Stützen verloren. Mauro Icardi (Inter) und Andrea Poli (Milan) verließen den Vorjahresvierzehnten und hinterlassen eine große Lücke. Der hoffnungsvollste Neuzugang kommt ausgerechnet von Auftaktgegner Juventus: Angreifer Manolo Gabbiadini kostete 5,5 Millionen Euro Ablöse und führte sich mit einem Doppelpack in der Coppa Italia gegen Benevento Calcio gleich gut ein.

Inter Mailand - Genoa CFC (Sonntag, 18.00 Uhr)

"Alles auf null" lautete das Motto bei Inter nach der schlechtesten Serie-A-Saison seit 19 Jahren. Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen Coach Walter Mazzarri, der in den letzten vier Jahren bereits den SSC Napoli zu einem Top-Team geformt hat. Auf dem Mercato haben die Nerazzurri nur wenig bewegt, das 20-jährige Sturmtalent Mauro Icardi von Sampdoria scheint der vielversprechendste Neuzugang zu sein - sofern Samuel Eto'o nicht doch noch den Weg zurück ins San Siro findet.

So oder so soll der Weg schnellstmöglich wieder nach oben führen, wie Stürmer Rodrigo Palacio beispielhaft verkündete: "Wir sind hier, um Meister zu werden. Ich weiß, es ist schwierig, es gibt viele Teams, aber wir können es schaffen."

Auftaktgegner Genoa denkt eher in anderen Dimensionen. Nachdem die Ligurier im letzten Jahr den Abstieg nur knapp verhindern konnten, ist auch dieses Mal allein der Klassenerhalt das Ziel. Dabei helfen soll Weltmeister Alberto Gilardino, der nach abgelaufener Leihe aus Bologna zurückgekehrt ist.

SSC Neapel - FC Bologna (Sonntag, 20.45 Uhr)

Napoli hat Trainer Walter Mazzarri an Inter und Torjäger Edinson Cavani für 64 Millionen Euro Ablöse an Paris St. Germain verloren. Die Ansprüche in der Stadt am Vesuv sind dennoch hoch geblieben. So fordert Angreifer Goran Pandev: "Wir müssen versuchen, den Titel zu holen."

Seine Hoffnungen stützt der Mazedonier auf zwei Neuzugänge: "Gonzalo Higuain ist ein großer Champion und Rafa Benitez ist ein Trainer, der weiß, wie man gewinnt." Sie sind aber nur zwei der vielen prominesten Neuzugänge. Auch dank des aus Liverpool gekommenen Torhüters Pepe Reina oder der ehemaligen Real-Stars Raul Albiol und Jose Maria Callejon ist der Vizemeister erneut ein Anwärter auf einen Spitzenplatz.

Auftaktgegner Bologna hat Torjäger Alberto Gilardino an den CFC Genoa und Mittelfeldtalent Saphir Taider an Inter verloren. Die Mannschaft von Stefano Pioli fährt damit als klarer Außenseiter ins San Paolo. Mittelfeldspieler Diego Perez ist sich der Lage bewusst, hofft aber auf einen Effekt: "Wir haben zwar wichtige Spieler verloren, aber auch neue hinzugewonnen. Der Wechsel kann sich auch positiv auf die Mannschaft auswirken."

AC Florenz - Catania Calcio (Montag, 20.45 Uhr)

Der Empfang für Mario Gomez in seiner neuen Heimat Mitte Juli war gigantisch. Am Montag wird es für den Neuzugang vom FC Bayern im Stadio Artemio Franchi in der Liga gegen Catania gleich ernst. Die Vorbereitung lief holprig für den 27-Jährigen und das gesamte Team, doch trotz des Verlustes von Stevan Jovetic (Manchester City) gilt die Mannschaft von Vincenzo Montella als heißer Anwärter auf einen Top-Drei-Platz.

Vor den Ligastart hat der Spielplan der UEFA aber noch das Playoff-Hinspiel um die Teilnahme an der Europa League gegen Grasshopper Zürich gesetzt. Hierin sieht Verteidiger-Veteran Nicola Legrottaglie von Auftaktgegner Catania Calcio "einen großen Vorteil im Hinblick auf ihre Frische." Speziell Gomez wolle man am Montag "eine harte Zeit" bescheren, kündigte der 36-Jährige schon einmal an.

Überhaupt ist der Verteidiger des Vorjahresachten optimistisch gestimmt für die neue Saison: "Ich bin überzeugt, dass in diesem Jahr viel über Catania gesprochen wird." Dafür müsste das traditionell heimstarke Catania aber auswärts zulegen: In der Vorsaison gelangen der Mannschaft von Rolando Maran nur drei Siege auf des Gegners Platz.

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