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Serie A

  • 26. Oktober 2013
  • • 20:45
  • • Stadio Giuseppe Meazza, Milano
  • Schiedsrichter: D. Celi
  • • Zuschauer: 44097
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Traf gegen den SSC Neapel beim achten Sieg der Roma doppelt: Miralem Pjanic

Serie A: Hält die Roma-Serie auch in Udine?

Traf gegen den SSC Neapel beim achten Sieg der Roma doppelt: Miralem Pjanic

Getty Images

Im Friaul erwartet den makellosen Tabellenführer ein echter Härtetest. Lazio steht nach einer schwachen Phase unter Druck. Wie reagiert Juve nach dem Kollaps in Florenz?

Rom. Am 9. Spieltag der Serie A steht Spitzenreiter AS Rom nach acht Auftaktsiegen bei Udinese Calcio vor einem Härtetest. Lazio kämpft gegen die Krise an, während der AC Mailand und Florenz ihre Aufwärtstrends fortsetzen möchten. Im Fokus steht auch Meister Juventus: Wie haben die Bianconeri den Kollaps von Florenz verarbeitet?

SSC Neapel - FC Turin (So., 12:30 Uhr)

Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Spieltag im Duell mit Tabellenführer AS Roma ist der SSC Neapel gegen Torino Calcio umso heißer auf einen Sieg. Dass sich die Mannschaft von Rafael Benitez keineswegs in einem Formtief befindet, bewies sie unter der Woche in der Champions League beim weitgehend souveränen 2:1-Erfolg bei Olympique Marseille. Für Schlagzeilen sorgt nur Präsident Aurelio Di Laurentiis, der in der Equipe jüngst eine europäische "Super League" forderte.

"Wir wissen, dass wir auf eine großartige Mannschaft treffen werden", stellte der Turiner Sportdirektor Antonio Comi vor der Partie klar, "aber wir werden auch versuchen, sie in Schwierigkeiten zu bringen", so der 49-Jährige.

Mindestens einen Punkt möchte Torino aus Kampanien mitnehmen, für die Unentschieden-Könige der Serie A kein unmögliches Unterfangen. Die Hoffnungen der Turiner ruhen dabei vor allem auf Alessio Cerci, der in der laufenden Saison bereits sechsmal getroffen hat. "Napoli wollte ihn schon vor der Saison", erklärte Comi bei Radio CRC. "Doch das Wichtigste ist, dass er bei uns geblieben ist, wie er es versprochen hatte." Gegen den SSC könnte sich dies erneut auszahlen.

Chievo Verona - AC Florenz (So., 15:00 Uhr)

Die Rollen sind bereits vor der Partie klar verteilt. Wenn der AC Florenz am Sonntag im Stadio Marcantonio Bentegodi zu Gast ist, zählt für die Mannschaft von Vincenzo Montella nur ein Sieg. Mit dem überragenden Comeback beim 4:2-Sieg über den Dauerrivalen Juventus Turin und einem lockeren 3:0 in der Europa League im Rücken will die Viola sich gegen Verona weiteres Selbstvertrauen holen, ehe anschließend die schweren Brocken Napoli und Milan warten.

Chievo hingegen könnte nach vier knappen Niederlagen in Folge einen Sieg mehr als nur gut gebrauchen. Mit gerade einmal vier Pünktchen auf dem Konto rangiert die Mannschaft von Trainer Giuseppe Sannino derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Die schwächste Offensive der Liga kam in acht Spielen gerade einmal auf sechs Tore. Zum Vergleich: Topstürmer Giuseppe Rossi von Gegner Fiorentina traf in der laufenden Saison bereits achtmal.

FC Parma - AC Mailand (So., 15:00 Uhr)

Das kurzzeitige Formhoch des FC Parma wurde am letzten Spieltag bei der bitteren 2:3-Niederlage in Verona zwar beendet, dennoch hofft Trainer Roberto Donadoni gegen den AC Milan auf den dritten Heimsieg in Folge. Mut macht dabei unter anderem die Rückkehr von Torwart Antonio Mirante, der nach seiner Rotsperre ins Tor der Parmigiani zurückkehren dürfte.

Der AC Milan hingegen befindet sich nach zwei Siegen in der Serie A und dem Unentschieden gegen den FC Barcelona in der Champions League im Aufwind. Mit einem Sieg am Sonntag könnte Massimiliano Allegri mit seinem Team womöglich zum vorderen Tabellendrittel aufschließen.

"Parma hat mir bereits bei meinem Tor in der Vorsaison Glück gebracht, das möchte ich am Sonntag wiederholen und erneut punkten", erklärte Milan-Star Urby Emanuelson vor der Partie. Einen Rückkehrer gibt es auch auf Seiten der Rossoneri: Mario Balotelli dürfte nach abgesessener Rotsperre und überstandener Verletzungspause wieder ins Team zurückkehren.

Juventus - CFC Genoa (So., 15:00 Uhr)

In der Champions League hat Juventus aus drei Spielen nur zwei Punkte geholt, auch in der Liga rangiert der Titelverteidiger bereits fünf Zähler hinter Tabellenführer Roma. Negativer Höhepunkt: Das 2:4 aus der Vorwoche nach einer Zwei-Tore-Führung beim Erzrivalen aus Florenz.

Gegen die Genuesen braucht die Mannschaft von Antonio Conte um jeden Preis einen Sieg. Andernfalls drohen die Turiner ihre Ziele bereits früh in der Saison aus den Augen zu verlieren.

Genua hingegen hat sich nach dem 2:1-Sieg über Chievo Verona dank eines Doppelpacks von Altstar Alberto Gilardino wieder etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen können. Die Qualität, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern als Rang 15, hat die Mannschaft von Trainer Gian Piero Gasperin. Ob es allerdings tatsächlich reicht, um einen Punkt aus dem Juventus Stadium zu entführen, bleibt abzuwarten.

Udinese Calcio - AS Roma (So., 15:00 Uhr)

Eine Serie reißt am Sonntag im Friaul auf jeden Fall. Ganz Italien fragt sich bereits, wie lange die Siegesserie der Roma noch weitergehen kann. Alle acht Ligaspiele der bisherigen Saison wurden gewonnen, am vergangenen Spieltag konnte auch der bis dahin ungeschlagene SSC Napoli mit 2:0 bezwungen werden.

"Rom hat eine sehr starke Mannschaft, die die Meisterschaft fest im Blick hat", erklärte Udine-Youngster Nicolas Lopez auf der Website des Vereins. "Aber wir denken, dass wir ein gutes Spiel abliefern und die drei Punkte mitnehmen können", so der 20-Jährige, der in der letzten Saison noch für die Giallorossi kickte. 

Udinese Calcio hat in der laufenden Saison selbst noch keines seiner Heimspiele verloren und rangiert in der Heimtabelle der Serie A auf Rang fünf. Die Hoffnung Udines heißt einmal mehr Antonio di Natale: Der 36-jährige Stürmerstar traf in den letzten drei Spielen im Stadio Friuli jeweils einmal. Zudem fällt Superstar Francesco Totti bei den Wölfen verletzt aus.

Lazio Rom - Cagliari Calcio (So., 20:45 Uhr)

Vier Spiele in Folge ohne Sieg, noch kein Auswärtssieg in der Serie A und derzeit nur Tabellenplatz neun - kann Lazio Rom auch gegen Cagliari nicht gewinnen, wird es für Trainer Vladimir Petkovic ungemütlich. Das blutarme 0:0 in der Europa League bei Limassol am Donnerstag zeigte erneut, wo es bei Lazio hakt: Überall.

Nachdem Präsident Claudio Lotito vor der Saison selbstbewusst Tabellenrang drei als Saisonziel ausgegeben hat, ist die aktuelle Situation der Römer natürlich nicht zufriedenstellend. Petkovic erklärte vor der Partie selbstkritisch: "Wir stehen in der Tabelle derzeit da, wo wir hingehören. Wir lassen Einsatz und Leidenschaft vermissen." Seine Hoffnungen liegen erneut auf Miroslav Klose, der nach überstandener Verletzung diesmal auf mehr Einsatzzeit hoffen darf.

Gegner Cagliari konnte in der laufenden Saison ebenfalls noch keinen Auswärtssieg einfahren und geht daher als klarer Außenseiter in die Partie im Stadio Olimpico. Nach dem 2:1-Sieg am letzten Spieltag über Catania Calcio und dem Sprung auf Tabellenplatz zwölf hat sich die Mannschaft von Ivo Pulga aber erst einmal etwas Luft auf die Abstiegsplätze verschafft.

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