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Premier League

  • 15. März 2014
  • • 13:45
  • • Kingston Communications Stadium, Hull
  • Schiedsrichter: L. Mason
  • • Zuschauer: 24895
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Das Duell zweier Weltstars: Wayne Rooney gegen Luis Suarez

Premier League, 30. Spieltag: London-Derby und Traditionsduell

Das Duell zweier Weltstars: Wayne Rooney gegen Luis Suarez

Goal

Zwei Klassiker des englischen Fußball stehen am Wochenende an: Im London-Derby spielt Tottenham gegen Arsenal. In Manchester treffen zwei Erzrivalen aufeinander.

London. Am 30. Spieltag der Premier League will Tottenham im Derby gegen Arsenal die Ergebnisse der vergangenen Woche vergessen machen. Manchester United braucht den Sieg im Klassiker gegen Liverpool fast noch dringender, um an den internationalen Plätzen dran zu bleiben. Nutznießer könnte Manchester City sein, das mit Hull City eine vermeintlich lösbare Aufgabe vor der Brust hat. Tabellenführer Chelsea muss auswärts bei Aston Villa ran.

Hull City – Manchester City (Sa., 13.45 Uhr)

Die vergangene Woche war für Manchester City zum Vergessen: erst im FA-Cup gegen Wigan Athletic ausgeschieden, dann das Aus in der Königsklasse gegen den FC Barcelona. Mit einem Sieg gegen Hull City könnten sich die Citizens auf einen direkten Champions-League-Platz schieben, während sich die direkten Konkurrenten gegenseitig Punkte wegnehmen.

Mittelfeldspieler Yaya Toure sieht in den Rückschlägen der letzten Tage auch eine Chance: "Wir wissen, dass es schwer ist, aber wenn man verliert, lernt man mehr über sich selbst. Manchmal ist es nicht schlecht zu verlieren. Wir müssen jetzt an die Premier League denken und versuchen, alle unsere Spiele zu gewinnen. Wir können immer Meister werden."

Der Tabellendreizehnte aus Hull City befindet sich mitten im Abstiegskampf, fünf Punkte trennen die Tigers derzeit von Platz 18. Nach dem Halbfinaleinzug im FA-Cup ist das Team von Trainer Steve Bruce aber in guter Stimmung. Der Coach sieht sogar eine Chance, die Scheich-Truppe aus Manchester zu schlagen: "Sie hatten eine schwierige Woche und werden kämpfen, das ist sicher. Aber wir haben den Vorteil, dass sie gerade nicht in Topform sind und eine lange Reise hinter sich haben. Wenn wir unseren besten Fußball zeigen, können wir sie besiegen".

Manuel Pellegrini muss voraussichtlich auf Top-Torjäger Sergio Aguero verzichten, der sich gegen Barcelona eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte. Bei Hull City fällt Jake Livermore aus. Nikica Jelavic und Shane Long durften im FA-Cup für die Tigers nicht antreten, gegen Manchester City kehren sie ins Team zurück.

Manchester United – Liverpool (Sa., 14.30 Uhr)

Ein absoluter Klassiker des englischen Fußballs steht an: Die Red Devils gegen die Reds. Manchester United hat sich nach einer schwachen Phase wieder gefangen. Zuletzt gab es zwei Siege, trotzdem steht der Titelverteidiger noch nicht einmal auf einem Europa-League-Platz. Der FC Liverpool reist dagegen selbstbewusst zum Duell der beiden erfolgreichsten Klubs der Premier-League-Geschichte. Seit neun Spielen sind die Reds ungeschlagen, zuletzt siegte das Team von Brendan Rodgers vier Mal in Serie und erzielte dabei 15 Tore.

Liverpools Mittelfeldspieler Jordan Henderson weiß um die Bedeutung des Traditionsmatches. "Liverpool gegen Manchester United ist immer ein Klasse-Spiel. Es gibt kein Entkommen und dieses Spiel wird nicht anders sein. Wir werden mit derselben Mentalität ins Spiel gehen wie in allen Spielen in dieser Saison auch und das heißt gewinnen und unseren Fußball spielen."

Phil Neville, sechsfacher Champion mit den Red Devils, fiebert dem Duell der beiden Klubs mit Spannung entgegen: "Die Rivalität der Teams ist sehr intensiv. Beide Klubs haben eine große Tradition und große Erfolge vorzuweisen, was immer eine gute Voraussetzung für ein Knaller-Spiel ist. Das sind die Matches, die alle Fans sehen wollen und in denen jeder Spieler dabei sein will."

Verpassen werden das Spiel auf Seiten von Manchester United Verteidiger Jonny Evans und Stürmer Javier Hernandez sowie der Langzeitverletzte Nani. Bei den Gästen muss Coach Brendan Rodgers nur auf Abwehrspieler Jose Enrique verzichten, Lucas Leiva und Mamadou Sakho sind wieder fit.

Aston Villa – FC Chelsea (Sa., 18.30 Uhr)

Fast alles spricht vor diesem Spiel für den FC Chelsea. Der Tabellenführer hat seit 14 Spielen in der Liga nicht verloren, die letzte Niederlage liegt bereits mehr als vier Monate zurück. Aston Villa hingegen konnte im gleichen Zeitraum nur drei Spiele gewinnen, alle gegen Teams aus dem Tabellenkeller. Mit 22 Gegentoren stellen die Blues zudem die beste Verteidigung der Premier League.

Der Trainer der Villans, Paul Lambert, lobt Chelsea vor dem Gastspiel in Birmingham in den höchsten Tönen: "Ihr Mittelfeld ist extrem torgefährlich. Sie haben einige wirklich herausragende Spieler. Aber auch insgesamt ist das Team als Kollektiv unglaublich stark."

Für die Mannschaft von Jose Mourinho wird die schwierigste Aufgabe sein, das Spiel ernst zu nehmen. Schließlich verbinden die Blues-Spieler mit Aston Villa ihren höchsten Sieg in der Premier League (8:0 im Dezember 2012). Keeper Petr Cech wiederholte daher vor dem Match das altbekannte Mantra: "Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und das werden wir auch jedes Mal wieder sagen", so der Schlussmann des Tabellenführers. "Die Saison ist noch lang, aber wir sind aktuell in der Position, in der wir auch am Ende sein wollen."

Aston Villa muss auf den von Chelsea ausgeliehenen Mittelfeldspieler Ryan Bertrand verzichten, der laut Vertragsbedingungen gegen die Blues nicht auflaufen darf. Auf Seiten der Gäste fallen David Luiz und Ashley Cole aus. Fernando Torres könnte nach überstandener Leistenzerrung wieder mit von der Partie sein.

Tottenham Hotspur – Arsenal London (So., 17 Uhr)

Ein Sieg muss her, alles andere zählt nicht. Tottenham muss das Londoner Stadtduell gegen Arsenal gewinnen, um den Anschluss an die Champions-League-Plätze nicht zu verlieren. Aktuell liegen die Spurs auf Rang fünf und haben dabei die meisten Spiele der Spitzengruppe absolviert. Arsenal ist mit sieben Punkten Rückstand auf Chelsea Dritter.

Tottenhams Coach Tim Sherwood ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst: "Es gibt nichts Besseres als einen Sieg zu Hause gegen Arsenal, um mit Schwung in die letzte Phase der Saison zu starten. Aber wenn Arsenal in Fahrt kommt, dann sind sie sehr schwer zu schlagen." Für den Coach, der erst seit Ende Dezember im Amt ist, wäre ein Sieg auch persönlich wichtig. Die Kritik an ihm wird immer lauter, ein Erfolg im Derby käme da gerade recht.

Das Lazarett der Spurs ist gut gefüllt: Kapitän Michael Dawson, Rechtsverteidiger Kyle Walker und Mittelfelspieler Sandro werden wahrscheinlich ausfallen. Der Einsatz von Emmanuel Adebayor und Moussa Dembele ist fraglich. Auch für Arsenal gilt es, sich nach der Schmach im europäischen Wettbewerb zu rehabilitieren. Lukas Podolski, Torschütze zum 1:1 im Rückspiel gegen Bayern München, darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz machen. "Ich habe Derbys schon immer wegen der besonderen Atmosphäre gemocht. Das ist ein ganz anderer Kampf. Es ist immer schön, ein Tor zu schießen, aber in einem Derby ist es viel bedeutender", so der deutsche Nationalspieler.

Wenger muss auf Mesut Özil verzichten, der mit einer Oberschenkelverletzung drei bis sechs Wochen ausfällt. Die Verteidiger Nacho Monreal und Kieran Gibbs haben gute Chancen, bis zum Spiel wieder fit zu werden. Mittelspieler Aaron Ramsey steht nach einer langen Verletzungspause vor dem Comeback, für das Derby am Sonntag wird es aber noch nicht reichen.

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