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Bundesliga

  • 13. September 2014
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: W. Stark
  • • Zuschauer: 23813
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Hoffenheim und Wolfsburg schenkten sich nichts

Immer noch kein Sieg: Wolfsburg kommt nicht in Tritt

Hoffenheim und Wolfsburg schenkten sich nichts

Bongarts

Die Wölfe bleiben auch im dritten Spiel ohne Sieg. Dennoch ist das Remis in Hoffenheim ein Punktgewinn. Neuzugang Guilavogui kam, sah und flog vom Platz.

Sinsheim. Der hochgehandelte VfL Wolfsburg kommt einfach nicht in Tritt. Einen Tag nach dem 50. Geburtstag ihres Trainers Dieter Hecking erkämpften die Niedersachsen am dritten Spieltag der Bundesliga durch ein spätes Tor von Ivica Olic (89.) zwar ein 1:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim, warten aber weiter auf den ersten Sieg in der neuen Saison.

Die Kraichgauer, für die der Franzose Anthony Modeste traf (55.), verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. In der Nachspielzeit sah der Wolfsburger Josuha Guilavogui wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.+3).

Salihovic verpasst frühe Führung

Die 23.813 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen in den ersten Minuten Hochgeschwindigkeits-Fußball der Gastgeber. Die Hoffenheimer spielten schnell, direkt und zielstrebig nach vorne. Vieles erinnerte an die spektakuläre Spielweise der Kraichgauer in der vergangenen Saison. Die beste Chance in dieser Phase hatte Sejad Salihovic. Der Bosnier scheiterte an VfL-Torwart Diego Benaglio (8.).

Die nach wie vor stark ersatzgeschwächten Gäste, die ohne Felipe, Patrick Ochs, Christian Träsch, Ivan Perisic und Paul Seguin auskommen mussten, hatten dagegen Anlaufschwierigkeiten. Das Team Heckings, der Sturm-Neuzugang Nicklas Bendtner zunächst auf die Ersatzbank gesetzt hatte, verbuchte erst in der 17. Minute durch Daniel Caligiuri die erste Möglichkeit.

Nach dieser Szene bekam der VfL das Spiel besser in den Griff. Die Hoffenheimer, bei denen die Neuzugänge Pirmin Schwegler (Trainingsrückstand) und Jin-Su Kim (Asienspiele) sowie Verteidiger David Abraham (Adduktorenprobleme) fehlten, wurden zu langen Pässen in die Offensive gezwungen.

So verbreitete die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol, der Nationalspieler Kevin Volland wegen dessen Rückenproblemen nur als Reservist aufbieten konnte, kaum noch Gefahr.

Olic gleicht Modeste-Führung aus

Ganz im Gegenteil: Olic vergab die Chance zur Führung für die Wolfsburger (30.), die auch im Anschluss mehrmals dicht vor dem ersten Treffer standen. Die Hoffenheimer, die Salihovic nach der ersten Hälfte aufgrund einer Knie-Verletzung durch Tarik Elyounoussi ersetzen mussten, waren mit dem torlosen Remis zur Pause gut bedient.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs übernahmen die Gastgeber wieder das Kommando, der Brasilianer Roberto Firmino hätte per Kopf nach einer Ecke fast die Führung erzielt (51.). Vier Minuten später war es dann Modeste, der einen abgefälschten Schuss von Kapitän Andreas Beck über die Linie drückte.

Auf der Gegenseite vergaben der Belgier Kevin de Bruyne (64.) und Innenverteidiger Robin Knoche (70.) die großen Gelegenheiten zum Ausgleich. Drei Minuten später setzte Hecking voll auf Offensive und brachte den Dänen Bendtner. In der 77. Minute musste der Brasilianer Luiz Gustavo verletzt raus. Olic gelang kurz vor Schluss noch das 1:1.

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