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Bundesliga

  • 18. November 2012
  • • 17:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 20500
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ENDE
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Wolfsburg nicht schön aber effektiv zum 3:1-Sieg über Hoffenheim

Wolfsburg nicht schön aber effektiv zum 3:1-Sieg über Hoffenheim

Bongarts

Auftritt Nummer eins von Klaus Allofs auf der Bank vom VfL Wolfsburg. Bei der TSG 1899 Hoffenheim mussten die „Wölfe“ antreten und siegten nicht schön aber effektiv mit 3:1.

Sinsheim. Es war der erste Auftritt von Klaus Allofs nach seinem Wechsel von Werder Bremen zum VfL Wolfsburg. Die „Wölfe“ von Lorenz-Günther Köstner wollten ihren Aufwärtstrend bei 1899 Hoffenheim fortsetzen, was ihnen auch mit einem 3:1-Sieg über die Truppe von Markus Babbel gelang.

Wolfsburg beginnt munter

In dieser Woche gab es viel mehr Diskussionen um den Verein VfL Wolfsburg als um das Spiel in Hoffenheim. Wie sehr kann Klaus Allofs schon in den ersten Tagen etwas bewirken? Sein ehemaliger Verein Werder Bremen ließ sich nicht beeindrucken und siegte 2:1. Die Wolfsburger wollten für ihren neuen Boss ebenfalls dreifach punkten und den Trend in Richtung bessere Tabellengefilde fortsetzen. Das Spiel der „Wölfe“ begann auch motivierter und munterer als jenes der Hausherren. Doch der Großteil der Anfangsphase spielte sich im Mittelfeld ab.



Hasebe mit Köpfchen - Dost ganz cool

Ein Angriff der Gäste über rechts: Olic nahm sich den Ball und versuchte an Jensen vorbeizukommen. Er scheiterte einmal, doch flankte erfolgreich beim zweiten Anlauf ins Zentrum. Der Ball flog, Wiese sprang an der Kugel vorbei und Hasebe war mit dem Köpfchen zur Stelle (7.). Gleich im nächsten Angriff prüfte Firmino den Keeper der Wolfsburger, doch Benaglio war beim Schuss aus der zweiten Reihe in der richtigen Ecke.

Die Gastgeber beherrschten in den nächsten Minuten die Partie, bauten Druck auf, doch es mangelte an Torgefahr. So kam es, dass die Wolfsburger immer mal wieder vor das Tor der Babbel-Elf gelangten. In der 24. Minute verlor der bis dahin gut spielende Firmino das runde Leder, Josue stand goldrichtig und passte zum wiederum bis dahin sehr blassen Bas Dost, der das Spielgerät ganz cool zum 2:0 einnetzte. In den folgenden Minuten leisteten sich die Abwehrleute aus dem Kraichgau immer wieder Fehler, doch die blieben bis zur Pause ohne Folgen.



Hoffenheim mit Riesenchancen zum Anschluss

Für den persönlichen Bodyguard Diegos, Williams, kam der junge Deutsch-Italiener Grifo bei den Hausherren in die Partie, um das Spiel nach vorn zu beleben. Die Hoffenheimer kamen erstarkt aus der Kabine, kontrollierten das Spiel. Joselu hatte dann die ganz großen Chance, doch er vergab in der 52. Minute. Diego klatschte daraufhin hämisch Beifall, denn sein Landsmann Fagner lag während der Chance verletzt am Boden. Auch danach sollten es die Gastgeber sein, die die Chancen auf ein Tor hatten. Doch die Elf von Markus Babbel ging viel zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Joselu vergab erneut und Benaglio parierte überragend.

Naldo macht den Sack zu

Pelle Jensen ging vom Platz, um den Joker Schipplock wirbeln zu lassen. Kaum war der Abwehrmann vom Feld, erzielte Naldo den dritten Treffer der Partie. Wiese stellte lediglich vier Mann ins seine Mauer, obwohl er die starken Freistöße des Brasilianers aus gemeinsamen Bremer Zeiten kennen müsste und so wunderte es auch nicht, dass die Kugel mit über 100 km/h im Herz der Hoffenheimer einschlug. Eren Derdiyok verkürzte in der 88. Minute noch auf 1:3 und erzielte so seinen ersten Treffer für die TSG. Doch es half nichts, die Hoffeheimer verloren die Partie.

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