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Bundesliga

  • 9. November 2013
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 25078
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Hertha BSC zeigt sich gut erholt gegen 1899 Hoffenheim

Hertha BSC zeigt sich gut erholt gegen 1899 Hoffenheim

Bongarts

Der Aufsteiger musste nach einer Zwei-Tore-Führung zwar noch um den Sieg im Kraichgau zittern. Adrian Ramos sorgte in der Schlussphase aber für die Entscheidung.

Sinsheim. Aufsteiger Hertha BSC hat sich gut von den zurückliegenden beiden Niederlagen erholt und steht nach rund einem Drittel der Saison weit besser da als erwartet. Die Berliner setzten sich am 12. Spieltag der Bundesliga 3:2 (1:0) bei 1899 Hoffenheim durch. Änis Ben-Hatira (13./84.) und Adrian Ramos per Foulelfmeter (53.) trafen gegen die Kraichgauer, die erstmals unter Trainer Markus Gisdol zwei Pleiten in Folge kassierten.

Für Herthas Coach Jos Luhukay, dessen Klub bereits 18 Punkte auf dem Konto hat, war es der erste Sieg gegen Hoffenheim. Daran änderten auch die beiden Treffer von Sejad Salihovic (70., Foulelfmeter/81.) nichts, die 1899 kurzzeitig auf einen Punkt hoffen ließen.

Die 25.078 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bereits in der 3. Minute die erste gute Chance der Gäste. Unter den Augen von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann ging der Schuss von Offensivspieler Sami Allagui nur knapp am Tor vorbei. Auch beim Versuch Ben-Hatiras 60 Sekunden später fehlte nicht viel.

Die Gastgeber, die nach wie vor auf die aussortierten Tim Wiese, Edson Braafheid, Matthieu Delpierre, Matthias Jaissle und Tobias Weis verzichten, brachten in der Anfangsphase nicht viel zustande. Das Zweikampfverhalten und die Laufbereitschaft ließen zu wünschen übrig. Die Hertha bestimmte ohne allzu großen Aufwand das Geschehen.



Die Führung der Berliner, bei denen Alexander Baumjohann und der gesperrte Sandro Wagner fehlten, kam alles andere als überraschend. Nach guter Vorarbeit von Ramos erzielte Ben-Hatira sein drittes Saisontor. Bei dem Treffer sah die Abwehr der Kraichgauer zum wiederholten Male schlecht aus. Nur drei Minuten später vergab Allagui die große Chance auf ein zweites Berliner Tor.

Hoffenheim präsentierte sich auch Mitte der ersten Hälfte erschreckend schwach. Von der eigentlich so starken Offensive um Kevin Volland, der sein 50. Pflichtspiel für die TSG absolvierte, war nichts zu sehen. Dazu kam das Aus für Abwehrchef David Abraham, der nach einer knappen halben Stunde wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz musste. Der Argentinier wurde durch den Dänen Jannik Vestergaard ersetzt. Kurz darauf sorgte Salihovic per Freistoß zum ersten Mal für Hoffenheimer Torgefahr (30.). Vor der Pause kam ansonsten aber nichts mehr von beiden Seiten.

Elfmeter bringt Hoffenheim zurück

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber stark verbessert. Der eingewechselte Fabian Johnson (49.) und Niklas Süle (51.) vergaben aber die Möglichkeiten zum Ausgleich. Kurz darauf stand Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) im Mittelpunkt. Der Unparteiische erkannte nach einem harmlosen Rempler Vestergaards gegen Ramos auf Strafstoß. Ramos ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher. Kurz darauf scheiterte Per Skjelbred mit einem Distanzschuss an Hoffenheims Torwart Koen Casteels (58.).

Wenig später sah es schwer nach einer Konzessionsentscheidung Aytekins aus. Der Referee gab nach einer ähnlich harmlosen Szene wie auf der anderen Seite zwischen Sebastian Langkamp und dem eingewechselten Sven Schipplock Elfmeter für Hoffenheim. Salihovic verwandelte sicher und traf kurz darauf per Foulelfmeter. Dann schlug Ben-Hatira zurück.

Beste Spieler aufseiten der Berliner waren Kapitän Fabian Lustenberger und Ramos. Bei Hoffenheim konnten Eugen Polanski und Johnson überzeugen.

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