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Bundesliga

  • 26. März 2014
  • • 20:00
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 21319
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ENDE
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Hannover 96 sieht in der Bundesliga derzeit kein Land

Pleite in Hoffenheim: Hannover droht Abstiegskampf

Hannover 96 sieht in der Bundesliga derzeit kein Land

Bongarts

Hannover kann sich auf den Abstiegskampf gefasst machen. Nach der Pleite in Hoffenheim sieht es für die Niedersachsen derzeit zappenduster aus.

Hoffenheim. Hannover 96 droht im Bundesliga-Endspurt noch ernsthafter Abstiegskampf. Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut unterlag bei TSG 1899 Hoffenheim verdient mit 1:3 (1:1) und verlor damit den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld, das weiter von Hoffenheim auf Platz zehn angeführt wird. 96, das nur eines der vergangenen acht Spiele gewann, hat jetzt sechs Punkte Rückstand auf die Kraichgauer und muss sich endgültig nach unten orientieren.

Die Bilanz von Korkut, der in der Saison 2009/10 als U17-Coach in Hoffenheim tätig war, ist ernüchternd: Drei Siegen in zehn Spielen stehen jetzt fünf Niederlagen gegenüber. Dabei hatte Leon Andreasen die lange einzig auf Konter bedachten Niedersachsen sogar in Führung gebracht (10.). Doch Eugen Polanski (13.), Anthony Modeste (51.) mit seinem elften Saisontor und Sebastian Rudy (90.+3) drehten das Spiel in der Rhein-Neckar-Arena. In der 76. Minute sah 96-Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach die Rote Karte wegen groben Foulspiels.

Hoffenheim besiegt Lieblingsgegner

Hoffenheim, das gegen seinen Lieblingsgegner Hannover zu Hause in jetzt sechs Begegnungen 16 Punkte geholt hat, begann stark. Umso überraschender fiel die Führung für 96, das bis dahin einen wackligen Eindruck gemacht hatte. Nach einem unnötigen Ballverlust von Kevin Volland brauchte Hannover aber nur vier Stationen bis zum Abschluss. Andreasen, nach abgesessener Sperre wieder im Team, schoss den Ball Torhüter Jens Grahl nach feinem Pass von Lars Stindl durch die Beine.

Doch Hoffenheim erholte sich schnell von diesem Schock. Nach einem ersten Warnschuss des auffälligen Roberto Firmino (11.), der seinen Vertrag vor seinem 100. Bundesliga-Spiel für Hoffenheim bis 2017 verlängert hatte, nutzte Polanski eine zu kurze Abwehr der Gäste von der Strafraumgrenze zum Ausgleich.



1899-Angreifer Modeste setzte kurz darauf einen Kopfball auf die Latte (16.). Hannover gelang es jedoch bald besser, die Offensive der Badener zu kontrollieren. Eigene Nadelstiche in des Gegners Hälfte blieben aber selten, wovon auch das Torschussverhältnis von 3:12 zur Pause zeugte.

In der zweiten Halbzeit erwischte Hoffenheim einen perfekten Start: Nach einem wunderbaren Pass in die Schnittstelle der 96-Abwehr von Firmino vollstreckte der bis dahin meist unglückliche Modeste eiskalt.

In der Folge gab 96 seine Zurückhaltung immer mehr auf. Weil Hoffenheim, die "Schießbude" der Liga, in der Defensive die gewohnten Schwächen zeigte, wurde es auch immer wieder gefährlich für die Hausherren. Die besseren Chancen hatte allerdings zunächst weiter 1899: Rudy (56.) und Firmino (73.) scheiterten an Torwart Ron-Robert Zieler, Modeste verzog (63.).

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