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Bundesliga

  • 29. September 2012
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 22000
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0:0 Hoffenheim verzweifelt am Augsburger-Abwehrbollwerk

0:0 Hoffenheim verzweifelt am Augsburger-Abwehrbollwerk

Bongarts

Keine Chancen, keine Tore. So war das Spiel der Kraichgauer und Schwaben zu beschreiben. Zudem sah der eingewechselte Salihovic die Rote Karte.

Sinsheim. Vor dem sechsten Spieltag ging es für die TSG 1899 Hoffenheim darum, die Form aus den letzten Spielen zu bestätigen und ihren Auwärtstrend in der Bundesliga fortzusetzen. Der Aufsteiger FC Augsburg hingegen wollte umbedigt die ersten drei Punkte einfahren, um sich langsam aus dem Tabellenkeller zu befreien. Überschattet wurde das Spiel im Vorfeld vom schweren Autounfall des Hoffenheimers Boris Vukcevic, der bei dem Unglück lebensbedrohliche Verletzungen davontrug und sich immer noch auf der Intensivstation befindet. Am Ende sprang nur ein 0:0 raus.

Standgas und Bremse im Wechsel

Die Gäste waren von der ersten Minute an nur auf Defensive eingestellt. Ziel war es das schwarzweiße Spielgerät möglichst lange und weit vom eigenen Tor fernzuhalten. Und das gelang den Schwaben auch ausgezeichnet. Taktisch clever, spielerisch aber mit Magerkost. So plätscherten die Minuten dahin, ohne eine wirkliche Torgelegenheit.

Augsburger Abwehrbollwerk lässt Hoffenheim verzweifeln

In der 27.Minute dann die erste Möglichkeit für Hoffenheim nach einer Einzelaktion vom japanischen Youngster Usami, doch dessen Solo führte zu keinem zählbaren Ergebnis, da sein Distanzschuss am Augsburger Kasten vorbei ging. Doch auch diese Möglichkeit konnte nicht zur erhofften Initialzündung der Hausherren führen. Wieder ließ sich Augsburg nicht aus der Reserve locken und verteidigte gut vor dem eigenen Tor. Es dauerte eine weitere Viertelstunde bis, der bis dato abgemeldete, Firmino eine ähnliche Szene, wie zuvor Usami, kreierte doch sein aussichtsreicher Schuss wurde von einem eigenen Mann geblockt, sodass auch diese Gelegenheit verstrich. Augsburgs Abwehr ließ nichts mehr zu. Mithin fiel kein Treffer und es ging torlos in die Halbzeitpause.

Deja vu?

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Hoffenheim wollte, konnte aber nicht. Augsburg verteidigte die Null wie den heiligen Gral. Die Gastgeber waren bemüht das Spiel an sich zu reißen, doch vergebens. Die Augsburger ließen die TSG nie zur Entfaltung kommen. Die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs ähnelten absolut einer Kopie der ersten Hälfte. Chancen waren Mangelware und Augsburg hatte sehr großen Anteil daran, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive.

Babbel setzt auf Angriffspower und bringt im Doppelwechsel Derdiyok und Salihovic

Hoffenheim-Coach Babbel sah sich zum Handeln gezwungen und so brachte er Derdiyok und Salihovic. Doch auch dieser Schachzug brachte nicht den gewünschten Erfolg. Nach anfänglichen Aufbäumen, waren es die Gäste die Offensiv mehr Qualität entwickelten und sich mehr trauten. In der 79.Minute dann der große Aufreger der Begegnung. Usami preschte in den Strafraum und wurde zu Fall gebracht. Alle Augen suchten Schiri-Schmidt der weiterspielen ließ, sehr zum Ärger der TSG-Fans, aber die Wiederholung zeigte deutlich, dass der Ball sauber vom Angreifer getrennt wurde. Starkes Tackling von Kevin Vogt, das das gesamte, effektive Abwehrspiel seiner Mannschaft wiederspiegelte. Zu allem Überfluss flog der zuvor eingewechselte Salihovic nach überhartem Einsteigen mit der roten Karte vom Platz und ließ sein Team auf dem Rasen zu zehnt zurück. Ein Tor wollte nicht mehr fallen, so endete die Partie torlos. Das logische Ergebnis für den chancenarmen Fußball, der geboten wurde. Keine Tore, dafür geteilte Punkte.

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