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Bundesliga

  • 26. April 2014
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 30150
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Die Partie zwischen Hoffenheim und Frankfurt war äußerst zweikampfbetont

Dank Elfer-Killer Trapp: Frankfurter Klassenerhalt so gut wie perfekt

Die Partie zwischen Hoffenheim und Frankfurt war äußerst zweikampfbetont

Bongarts

In einer ausgeglichenen Partie sicherte sich Frankfurt einen wichtigen Auswärtszähler bei der TSG Hoffenheim. Keeper Kevin Trapp avancierte zum Matchwinner.

Sinsheim. Eintracht Frankfurt kann dank Torhüter Kevin Trapp für die kommende Saison in der Bundesliga planen: Einen Tag nach der Absage des Trainer-Wunschkandidaten Roger Schmidt holten die Hessen am 32. Spieltag ein 0:0 bei 1899 Hoffenheim. Trapp hielt in der 84. Minute einen Foulelfmeter von Roberto Firminound sicherte so den wichtigen Punkt.

Obwohl die Eintracht seit drei Partien auf einen Sieg wartet, ist der Klassenerhalt der Frankfurter damit so gut wie perfekt. Für Hoffenheim kam es nach dem verschossenen Elfmeter noch dicker, als Modeste (85.) zweimal gegen Carlos Zambrano nachtrat und die Rote Karte sah.

Die Partie stand unter besonderen Vorzeichen. Schließlich buhlt Hoffenheim um die Dienste des Frankfurter Kapitäns Pirmin Schwegler. Zudem stehen in Martin Lanig, Joselu, Tobias Weis und Stephan Schröck vier Ex-Hoffenheimer im Frankfurter Kader. Joselu und Weis sind nur ausgeliehen. Während die Eintracht Weis nicht verpflichten will, wird es in den kommenden Wochen harte Verhandlungen um Joselu geben.

Das ist allerdings nicht die größte Baustelle für den Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner. Nach der Absage Schmidts muss sich der Manager wieder auf die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Armin Veh machen. Im Gespräch sind Thorsten Fink, Bruno Labbadia, Thomas Schaaf, Uwe Neuhaus, Andre Breitenreiter, Kosta Runjaic und Dirk Schuster.

Überschaubares Niveau in Sinsheim

Die 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena sahen in der ersten halben Stunde eine weitgehend ausgeglichene Begegnung - allerdings nicht auf dem höchsten Niveau.

Die Gastgeber, die weiterhin an einer Verpflichtung von Torwart Oliver Baumann (SC Freiburg) arbeiten, hatten durch Kevin Volland (10.) und Niklas Süle (24.) gute Chancen. Für die Frankfurter, die ohne Bamba Anderson, Johannes Flum und den zu Bayern München wechselnden Sebastian Rode auskommen mussten, hätten Lanig sowie Alexander Madlung jeweils in der 8. Minute treffen können.

Hoffenheim nicht zwingend genug

Großes Glück hatten die Hoffenheimer, deren Kapitän Andreas Beck unter der Woche seinen Vertrag bis 2017 verlängerte, in der 32. Minute. Marco Russ hätte aus kurzer Distanz eigentlich die Führung für die Gäste erzielen müssen, schoss aber über das Tor. Fünf Minuten später vergaben Madlung und Lanig eine hochkarätige Doppelchance. Zur Pause hätte die Eintracht die Führung verdient gehabt.

Nach dem Seitenwechsel waren die Kraichgauer, bei denen Torwart Koen Casteels, Sejad Salihovic, Tobias Strobl, Sven Schipplock und der gesperrte Tarik Elyounoussi fehlten, das aktivere Team. Das erste Tor blieb aber auch den Gastgebern trotz der ein oder anderen guten Möglichkeit zunächst versagt, auch in der turbulenten Schlussphase endete sich daran nichts mehr.

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