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Bundesliga

  • 1. September 2012
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 29650
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ENDE
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Hoffenheimer Fehlstart nach Niederlage gegen Frankfurt perfekt

Hoffenheimer Fehlstart nach Niederlage gegen Frankfurt perfekt

Bongarts

Hoffenheim erlebt nächstes Debakel und geht mit 0:4 gegen Frankfurt baden. Langsam wird es ungemütlich für Spieler und Trainer.

Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim empfing Eintracht Frankfurt zum zweiten Spieltag der Bundesliga. Vor allem die Heimmannschaft stand unter erhöhten Erfolgsdruck und wollte die Partie daher zu den eigenen Gunsten entscheiden, um wieder etwas Luft zu holen und die dunklen Wolken zu vertreiben, die am Hoffenheimer Horizont aufzogen. Doch nun ziehen weit dunklere Wolken am Firmament auf, nachdem man mit 0:4 gegen Frankfurt unterging.

Frankfurt beschert Hoffenheim einen desaströsen Fehlstart

Für Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim ist der Fehlstart in die aktuelle Saison perfekt. Das Team von Trainer Markus Babbel verlor vor knapp 30.000 Zuschauern im eigenen Stadion gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt 0:4 (0:2). Alex Meier (39. Minute, 83.), Pirmin Schwegler (43.) und Martin Lanig (90.) brachten Eintracht vor der Pause in Führung, per Elfmeter besorgte Meier kurz vor Schluss den Endstand (83.). Während Frankfurt sich mit dem zweiten Sieg endgültig zur Überraschungsmannschaft der Liga herauskristallisiert, ist der Fehlstart von Hoffenheim perfekt. Alle drei Pflichtspiele der bisherigen Saison wurden verloren. Dass die Nerven beim Europa-League-Aspiranten blank liegen, zeigten die Platzverweise für Sejad Salihovic und Stephan Schröck (70./73.).

Babbel änderte seine Mannschaft trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende nur auf einer Position: Der vor der Saison von der SpVgg Greuther Fürth gekommene Schröck durfte seine Bundesliga-Premiere feiern, während der Kapitän der vergangenen Saison, Andreas Beck, komplett aus dem Kader gestrichen wurde. Schröcks Debüt endete mit einer Gelb-Roten Karte in der 73. Spielminute, als sich die Hoffenheimer nur noch mit Fouls gegen die Frankfurter zu wehren wussten. Dabei waren die Hausherren besser ins Spiel gekommen

Wiese bei Traumtor von Pirmin Schwegler unglücklich

Mittelfeldspieler Roberto Firmino stach dabei besonders hervor. Die erste Gelegenheit hatte Boris Vukcevic, der in der zweiten Minute nach Zuspiel von Firmino zu zögerlich vor dem Frankfurter Tor agierte. Acht Minuten später setzte Firmino einen Distanzschuss knapp über die Latte. Kurz darauf legte der Brasilianer für Eren Derdiyok auf, der jedoch ebenso vergab (13.) wie Kevin Volland nach einem perfekten Steilpass von Firmino (20). Die schlechte Chancenauswertung hielt die Gäste im Spiel.

Die von Trainer Armin Veh im Vergleich zum ersten Spieltag unverändert ins Spiel gegangene Frankfurter Elf bekam die Partie dann jedoch besser in den Griff. Nach einem zu kurzen Rückpass von Vukcevic konnte Tim Wiese vor dem heraneilenden Olivier Occean retten (31.). Acht Minuten später war er jedoch machtlos. Takashi Inui hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und Alex Meier bedient. Dessen flache Direktabnahme aus 20 Metern Torentfernung fälschte Innenverteidiger Marvin Compper unhaltbar ab (39.).

Eingewechselter Salihovic fliegt nach vier Minuten vom Platz

Kurz vor dem Halbzeitpfiff glückte Frankfurts Kapitän Pirmin Schwegler ein Traumtor. Der Schweizer erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und konnte unbedrängt auf das Tor von Tim Wiese zulaufen. Aus etwa 25 Metern drosch er den Ball in das rechte obere Toreck. Ex-Nationaltorwart Tim Wiese stand bei dem Treffer zu weit vor der Torlinie stand und konnte nicht abwehren.

Nach der Pause blieb Frankfurt gefährlich, Hoffenheim war ratlos und wusste sich nur mit Fouls zu helfen. Meier hätte in der 60. Minute gar auf 3:0 erhöhen müssen, verfehlte das Tor von Wiese jedoch aus kürzester Distanz. Auch die Einwechslung von Sejad Salihovic machte das Kreativspiel von Hoffenheim nicht besser. Im Gegenteil: Schiedsrichter Michael Weiner schickte den Bosnier nach nur vier Minuten mit der Gelb-Roten Karte wieder vom Platz. Ebenfalls aufgrund wiederholten Foulspiels musste Schröck ihm drei Minuten später folgen. Danach hatte Frankfurt leichtes Spiel mit den Hoffenheimern, die mit hängenden Schultern und zwei Mann weniger nicht zurück ins Spiel fanden. Nach Foul von Kevin Volland an Bastian Oczipka stellte Meier per Elfmeter das 3:0 her. Lanig besorgte den Endstand.

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