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Bundesliga

  • 28. Februar 2015
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 24310
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ENDE
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Der Mainzer Shinji Okazaki (l.) im Kopfballduell mit dem Hoffenheimer Andreas Beck

Schmidts erste Niederlage: Mainzer Premierenpleite in Hoffenheim

Der Mainzer Shinji Okazaki (l.) im Kopfballduell mit dem Hoffenheimer Andreas Beck

Bongarts

Auf fremden Plätzen läuft für die Mainzer in dieser Saison sehr wenig. Das mussten sie auch bei der TSG feststellen: Sie verloren das Spiel, obwohl sie ihre Möglichkeiten hatten.

Auch unter dem neuen Trainer Martin Schmidt wachsen die Bäume für den 1. FSV Mainz 05 nicht in den Himmel. Eine Woche nach Schmidts Premierensieg (3:1 gegen Eintracht Frankfurt) unterlagen die Rheinhessen am 23. Spieltag der Bundesliga 0:2 (0:0) bei 1899 Hoffenheim. Es war die erste Niederlage der Mainzer, die ihren 100. Sieg in der Eliteklasse verpassten, im Kraichgau. Kevin Volland (55.) und der Ex-Mainzer Eugen Polanski (76.) trafen für Hoffenheim.

Der abstiegsgefährdete FSV ist seit nunmehr zehn Auswärtspartien in Folge ohne Sieg. Der Schweizer Schmidt ist zudem der erste Mainzer Coach, der sein erstes Spiel in der Fremde verloren hat.

Ruhiger Beginn

Die 24.310 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen in der Anfangsphase eine Partie ohne Höhepunkte. In den ersten Minuten waren die Gäste, bei denen Julian Baumgartlinger, Christoph Moritz und Todor Nedelev fehlten, das aktivere Team. Danach bestimmten die Hoffenheimer das Geschehen. Torchancen gab es in den ersten zehn Minuten aber weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

Tipico

Erst in der zwölften Minute vergab Volland per Kopf die erste Möglichkeit für die Gastgeber, die ohne Niklas Süle, Tarik Elyounoussi und Steven Zuber auskommen mussten. Kurz darauf nutzte Shinji Okazaki auf der Gegenseite eine gute Chance nicht (16.). Noch viel größer war wenig später die Möglichkeit für Yunus Malli nach Vorarbeit Okazakis (23.).

Die Mainzer standen in dieser Phase kurz vor der Führung. Hoffenheim hatte große Probleme mit den Gästen, die nach Ballgewinnen immer wieder überfallartig konterten. Die Handschrift Schmidts, der an den Stil seiner Vorgänger Thomas Tuchel und Jürgen Klopp anknüpfen will, war klar zu erkennen. Von der ballorientierten Spielweise, die Ex-Trainer Kasper Hjulmand bevorzugte, war nichts mehr zu sehen.

In der 32. Minute vergab Christian Clemens die nächste gute Gelegenheit der Mainzer, Hoffenheim hatte zuvor nur einen Distanzschuss von Sejad Salihovic zu bieten (27.). Mit dem torlosen Remis zur Pause waren die Kraichgauer gut bedient.

Mainz macht Druck – Hoffenheim trifft

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts, der FSV war dem ersten Treffer sehe nahe. Clemens scheiterte am Hoffenheimer Torwart Oliver Baumann (47.).

Kevin Volland brachte die Hoffenheimer im Heimspiel auf die Siegerstraße

Danach wurden die Hoffenheimer stärker. Erst konnte der Ex-Mainzer Adam Szalai FSV-Keeper Loris Karius nicht überwinden (48.). Dann vergab Roberto Firmino (53.). Zwei Minuten später erzielte Volland nach Vorarbeit Firminos sein fünftes Saisontor.

Kurz darauf hatten die Kraichgauer allerdings Glück. Innenverteidiger Ermin Bicakcic bekam den Ball an den Ellbogen (59.), der Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Peter Sippel (München) Blieb aber aus. Polanski baute stattdessen die TSG-Führung aus.

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