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Bundesliga

  • 16. März 2013
  • • 15:30
  • • Wirsol Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 24500
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ENDE
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Kann die TSG Hoffenheim gegen Mainz 05 nachlegen?

Am Samstagnachmittag treffen zwei Welten aufeinander. Während es für die Kraichgauer ums pure Überleben geht, visieren die Mainzer den Europapokal an.

Sinsheim. Am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr empfängt die TSG Hoffenheim den FSV Mainz 05 im Rahmen des 26.-Bundesliga-Spieltags. Während die Gastgeber nach dem wichtigen Sieg in Fürth nachlegen und Druck auf den FC Augsburg machen wollen, nehmen die Rheinländer Platz vier ins Visier. Klar ist, dass beide Mannschaften einen Dreier brauchen.

Beide gut in Form

Die Mannen von Marco Kurz konnten am letzten Wochenende einen viel umjubelten Dreier in Fürth holen, vor eigenem Publikum gilt es für sie nun nachzulegen, zu viele Punkte verlor man in den letzten Wochen bereits auf den FC Augsburg. Dabei stehen die Zeichen aus ihrer Sicht gut, bewiesen sie doch endlich, als geschlossene Mannschaft auftreten und kämpfen zu können. Gepaart mit ihrer unumstrittenen spielerischen Klasse können die Hoffenheimer ein sehr unbequemer Gegner sein. Damit machte auch der FC Bayern, der vor zwei Wochen in Sinsheim nur knapp mit 1:0 siegte, Bekanntschaft, auch wenn letztere genannte Qualität meist im Keim erstickt wurde.

Fakt ist, dass die Gastgeber nach zuletzt vier Niederlagen wieder siegen konnten und somit einen negativen Lauf stoppten. Ähnlich verhält es sich jedoch auch bei den Gästen: nach zuletzt vier Liga-Unentschieden gelang den Mainzern gegen Bayer Leverkusen mal wieder ein Sieg. Spielerisch überzeugten sie dabei zwar nicht so sehr, wie es bei den teils unglücklichen Punkteteilungen der Fall war, aber man hat sich nun, wie Julian Baumgartlinger feststellte, „zurückgemeldet.“ Ja wo eigentlich? Im Kampf um Europa!

In der Tabelle geht es bekanntermaßen eng zu, so trennen die Mainzer lediglich zwei Punkte vom Vierten Schalke. Nach unten trennen die Rheinländer jedoch auch nur drei Punkte vom Zehntplatzierten aus Hannover. Will sich das Team von Thomas Tuchel also im Kampf um Europa nicht nur zurückmelden, sondern auch dauerhaft halten, müssen sie beim 17. einen Sieg einfahren.

Lieblingsgegner Hoffenheim

In der Bundesliga trafen die beiden Teams insgesamt schon sieben Mal aufeinander. Die Statistik spricht dabei Bände. In fünf Fällen hatten die Rheinländer, stets mit Tuchel an der Seitenlinie, das bessere Ende für sich, nur einmal gewann die TSG. Dies setzte sich auch beim klaren 3:0-Hinspiel-Erfolg fort. Mann des Tages war damals Torjäger Adam Szalai, dem drei Tore gelangen.

Damit trifft der Titel „Lieblingsgegner Hoffenheim“ am Samstag gleich doppelt zu: einerseits haben die Mainzer gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten einen so hohen Punkteschnitt (2,29), andererseits traf Szalai im Dienste der Rheinländer gegen keinen anderen Verein so oft (vier Tore in vier Spielen).

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Was ebenfalls für die Gäste spricht, ist die enorme Heimschwäche der Hoffenheimer. Von den letzten acht Heimspielen konnte lediglich eines gewonnen werden, sechs wurden gar verloren.

Was spricht also für das Team von Trainer Kurz? Ein Punkt ist definitiv die verbesserte Defensivleistung. Man hat zwar zusammen mit Werder Bremen die meisten Gegentore der Liga kassiert (49), in der Rückrunde ist jedoch eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Dies belegen auch die Zahlen, denn weniger Gegentore als die TSG (8) kassierte seit der Winterpause nur der FC Bayern (3). Ebenso wenige Gegentore wie die Hoffenheimer mussten allerdings auch die Mainzer hinnehmen.

Es ist aber vor allem der bereits erwähnte Aufwärtstrend, der den Gastgebern Mut machen darf und muss. Darüber hinaus sollte es auch den Anhängern des Klubs nicht entgangen sein, dass auf dem Platz mittlerweile tatsächlich eine Mannschaft auftritt, die für den Verein kämpft. Dementsprechend dürfte auch mit einer positiven Kulisse zu rechnen sein, die wiederum der Mannschaft einen Schub geben könnte.

Polanski trifft auf Ex-Klub

Bei den Hoffenheimern drängen David Abraham und der erst im Winter von Mainz gekommene Eugen Polanski wieder in die Startelf. Während der Argentinier nach überstandenen Adduktorenproblemen unter der Woche zurückkehrte und Jannik Vestergaard ersetzen könnte, war der polnische Nationalspieler nach abgesessener Gelbsperre bereits letzte Woche wieder im Kader, fand sich jedoch zunächst auf der Bank wieder. Im Duell mit seinem Ex-Klub könnte er jedoch wieder den Vorzug vor Daniel Williams erhalten.

Auf den Außenverteidigerpositionen wird sich wohl nichts ändern, da Fabian Johnsons Einsatz mehr als fraglich ist. Das bedeutet, dass Andreas Beck wieder links und Patrick Ochs rechts spielt.

Auch in der Offensive, im Spiel gegen die Fürther noch äußert überzeugend, ist mit keiner Veränderung zu rechnen.

Mainz mit Personalsorgen

Aufseiten der Gäste wird notgedrungen wohl wieder die selbe Viererkette, mit dem jungen Stefan Bell rechts und Zdenek Pospech links, auflaufen, da Radoslav Zabavnik, Junior Diaz und Marco Caligiuri weiter fehlen.

Als Alternative wird dafür wieder Jan Kirchhoff zur Verfügung stehen. Der U-21-Nationalspieler kehrt nach auskurierter Oberschenkelblessur in den Kader zurück. Nicht zum Aufgebot wird hingegen Ivan Klasnic zählen, der sich ebenfalls am Oberschenkel verletzte. Weiter fehlen werden darüber hinaus Niko Bungert und Nikita Rukavytsya.

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Spieler im Fokus

T. Weis

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 0

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Aus einer Mannschaft, die sich zuletzt tatsächlich als solche präsentierte, ragte er mit seiner hervorragenden Defensivarbeit und seinen gelungenen Offensivaktionen heraus. Präsentiert er sich erneut ähnlich stark, wird es für die Gäste kaum Räume geben, dazu würden die Konter so brandgefährlich.

Á. Szalai

Position: Stürmer

Spiele: 0

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Der Ungar zeigte sich zuletzt wieder formverbessert. Im Duell mit seinem Lieblingsgegner wird seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor den Unterschied machen. Dazu ist er mit seiner mannschaftsdienlichen Art ein wichtiger Faktor im Spiel gegen den Ball und hilft somit auch, die Torgefahr der Gastgeber einzudämmen.

Redaktionstipp

In einem engen Spiel werden sich zwei Mannschaften, die im Wissen um ihren Aufwärtstrend und ihre defensive Stabilität auf Konter spielen, lange belauern. Im Endeffekt wird sich für die Mainzer bezahlt machen, dass sie als Team schon länger beisammen und deshalb als Kollektiv auch stärker sind.

Letzte fünf Spiele

Direktes Duell

Hoffenheim

1. FSV Mainz 05

Siege
1
3
1
Siege

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Unentschieden
1. FSV Mainz 05 MAI
1. FSV Mainz 05 1. FSV Mainz 05
57%
15%
28%

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