thumbnail Hallo,
Live

Bundesliga

  • 16. Februar 2014
  • • 17:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: M. Fritz
  • • Zuschauer: 40648
1
ENDE
2

Luiz Gustavo im Duell mit Tolga Cigerci - der VfL Wolfsburg gewinnt

Wolfsburg gewinnt dank Joker Caligiuri in Berlin

Luiz Gustavo im Duell mit Tolga Cigerci - der VfL Wolfsburg gewinnt

Getty

In einer zunächst wenig attraktiven Partie, die in der Schlussphase dann mehr zu bieten hatte, gewinnt der VfL Wolfsburg. Matchwinner war Joker Daniel Caligiuri.

Berlin. Dank eines Jokertors von Daniel Caligiuri hat der VfL Wolfsburg einen weiteren Schritt in Richtung Europapokal gemacht. Bei Aufsteiger Hertha BSC siegten die Niedersachsen zum Abschluss des 21. Spieltags trotz eines Rückstands mit 2:1 (0:1)und feierten vier Tage nach dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals auch in der Liga einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten.

"Das war eine Woche, wie wir sie uns gewünscht hatten", freute sich VfL-Manager Klaus Allofs. Nur der Gegner im Halbfinale stand nicht auf dem Wunschzettel des ehemaligen Torjägers - Wolfsburg muss Mitte April bei Borussia Dortmund antreten.

Dann muss der Ex-Meister auch ein bisschen mehr zeigen als in Berlin. Trotz des Sieges, den Robin Knoche (58.) und der nur acht Minuten zuvor eingewechselte Caligiuri (78.) nach der Berliner Führung durch Per Skjelbred (21.) herausgeschossen hatten, konnte der VfL nicht komplett überzeugen. "Wir haben es uns selbst schwer gemacht, wir machen Fehler, die uns nicht passieren dürfen. In der ersten Halbzeit wollten wir es spielerisch lösen, in der zweiten Halbzeit haben wir besser gekämpft. Das war das Quäntchen, das gefehlt hatte", sagte Klaus Allofs.

Siegtorschütze Caligiuri freute sich über "eine perfekte Woche für uns. Der Trainer hat Anfang der Woche gesagt, dass wir einen Riesenschritt machen können, und das haben wir jetzt geschafft". Mit 36 Punkten schob sich das Team von Trainer Dieter Hecking auf Platz fünf vor.

Dagegen musste das Überraschungsteam aus Berlin einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Die Pleite war für das Team von Trainer Jos Luhukay bereits die dritte Niederlage im vierten Ligaspiel des Jahres. Hertha liegt mit 31 Zählern weiter auf Platz acht.

Vor 40.648 Zuschauern erarbeiteten sich die Berliner zunächst leichte Vorteile. Das Luhukay-Team ließ vor allem dem hochtalentierten Mittelfeld der Wolfsburger um Kevin de Bruyne wenig Platz zur Entfaltung. Und die Hertha ging verdient in Führung. Über Adrian Ramos und den engagierten Sami Allagui kam der Ball zu Per Skjelbred, der aus zehn Metern zum 1:0 einschoss. Anschließend wurde Wolfsburg etwas gefährlicher - und dann vor allem über die linke Seite. Nach einem schönen Spielzug prüfte Ivan Perisic Thomas Kraft (27.).

Aus einer solchen Situation resultierte dann auch die erste richtig gefährliche Situation von Ramos. Die Berliner setzten Slobodan Medojevic in dessen Hälfte unter Druck, der mit einem Fehlpass unfreiwillig den Kolumbianer bediente. Doch der umworbene Stürmer lupfte freistehend vor Diego Benaglio über das Tor (35.).

Auch nach der Pause wirkten die Berliner wacher als die Gäste und ließen vor allem in der Defensive nichts anbrennen. Alle Herthaner arbeiteten gut nach hinten mit und ließen den VfL nicht zu Entfaltung kommen. Durchdachte Offensivaktionen der Wolfsburger waren daher selten. So musste es eine Standardsituation richten. Nach einer Ecke von Ricardo Rodriguez köpfte Innenverteidiger Knoche zum Ausgleich ein.

Im weiteren Spielverlauf wurde das Spiel nun attraktiver. Beide Mannschaften drängten auf einen Sieg - auch wenn die Herthaner erneut die besseren Ansätze zeigten. Ramos (67.) kam erneut gefährlich vor das Tor. Cigerci (76.) scheiterte mit einem Fernschuss an Benaglio. Nach dem Treffer von Caligiuri scheiterte Änis Ben-Hatira mit einem Kopfball an der Querlatte (83.).

EURE MEINUNG: Was sagt Ihr zum Sieg des VfL in Berlin?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig