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2. Bundesliga

  • 3. August 2012
  • • 20:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 23404
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ENDE
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2:2 - Hertha beginnt die Saison mit einem Unentschieden

2:2 - Hertha beginnt die Saison mit einem Unentschieden

Getty Images

Der Heimfluch bleibt. Nur ein 2:2 konnte die Hertha am Freitagabend, nach zweimaligem Rückstand, gegen den SC Paderborn erreichen.

Berlin. Spieltag eins in der zweiten Bundeliga. Hertha BSC hat sich viel vorgenommen für diese neue Saison. Der direkte Wiederaufstieg muss für die Hauptstädter das erste Ziel sein. Peer Kluge gehört sicherlich für Zweitligaverhältnisse zu den spektakuläreren Verpflichtungen, Peter Niemeyer wurde derweil zum neuen Kapitän gekürt. Zu Hause eröffneten sie am heutigen Freitag ihre persönliche Spielzeit 2012/13 gegen den SC Paderborn, ein Team, dass sich zwar die vergangenen Spielzeiten immer weiter herangepirscht hat an die Top Five der Liga, aber nun auf ihre Lebensversicherung verzichten muss: Nick Proschwitz, der Torgarant, wechselte für 3,3 Millionen zu Hull City.

Paderborn steht tief...

Die Hertha hat ohne große Probleme das Geschehen in den ersten 45 Minuten gelenkt. Besonders Ndjeng und Beichler auf der rechten Seite belebten das Spiel. Ndjeng scheint der neue Mann für die Standards zu sein und konnte dies bereits in den ersten dreißig Minuten zweimal mit guten Freistössen unter Beweis stellen. Die wirklich zwingenden Chancen konnten die Hauptstädter trotz absoluter Felddominanz allerdings nicht herausspielen.

... und trifft aus dem Nichts

Genau diese Tatsache nutzte Paderborn. Solange es noch 0:0 stand, konnten sich die Gäste komplett zurückziehen und die Herthaner das Spiel machen lassen. Ihre Chance bekamen sie dann kurz vor der Pause. In Minute 44 leitete Paderborn-Keeper Kruse den Angriff ein, schließlich gelang Wemmer von rechts die Reingabe in den Strafraum. Yilmaz nahm den halbhohen Ball direkt und traf. Aus dem Nichts ging Paderborn in Führung.

Wechsel sollten neue Frische bringen

Die zweite Hälfte begann weniger stürmisch auf Berliner Seite als es sich die Hertha-Ostkurve vielleicht gewünscht hätte. Bereits in der 56. Minute reagierte Luhukay und brachte Ramos für Beichler. Derweil machte Paderborn seine Sache zunächst sehr gut. Komplett ruhig verteidigten sie nun höher als in den ersten 45 Minuten. In der 60. Minute folgte sofort der nächste Wechsel: Ronny kam für Kluge, der weit unter den Erwartungen blieb.

Ronny trifft!

Da hatte Luhukay ein feines Händchen. Nach nur wenigen Minuten auf dem Platz traf Ronny in der 64. Minute zum Ausgleich. Ndjeng spielte auf Ramos, der Ronny im Strafraum den Ball vorlegte. Ronny musste nur noch abziehen und brachte den ersehnten Ausgleich. Danach wurde sogar Kapitän Niemeyer noch ausgewechselt und mit Sandro Wagner kam gleich der nächste Stürmer in der 66. Minute.

Ein Elfer entscheidet - doch nicht

Beide Mannschaften wollten die drei Punkte und haben in den letzten zehn Minuten den Druck noch einmal beträchtlich erhöht. In der 82 Minute vergab Adrian Ramos die wahrscheinlich größte Chance der Herthaner, er schloss im Wegrutschen ab, während neben ihm Sandro Wagner komplett frei stand. Dann pfiff Aytekin in der 85. Elfmeter. Bertels wurde von Hubnik so berührt, dass er im Berliner Strafraum fiel. Nur drei Minuten später konnte Hertha nach einem Freistoss von Ronny erneut ausgleichen. Allagui bekam den Abpraller und haute ihn unter die Latte.

Danach wurde es noch etwas hektischer, Atekin beendete die Partie nach vier Minuten Nachspielzeit.

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