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2. Bundesliga

  • 19. November 2012
  • • 20:15
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 39127
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ENDE
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Ben Sahar erlöst die Hertha – knapper Sieg gegen St. Pauli

Ben Sahar erlöst die Hertha – knapper Sieg gegen St. Pauli

Getty

Nach einer torlosen ersten Hälfte, drehte die Hertha nach dem Seitenwechsel auf und feierte am Ende dank eines Jokers den Erfolg gegen den „Kiezklub“.

Berlin. Im Montagabendspiel der 2. Bundesliga setzte sich Hertha BSC im heimischen Olympiastadion mit 1:0 gegen den FC St. Pauli durch. Nach einem torlosen ersten Durchgang drehte Berlin nach Wiederanpfiff auf und fuhr schließlich den Sieg ein. Damit bleiben die Berliner auch im zwölften Spiel in Folge ungeschlagen und rangieren weiter auf Platz zwei der Tabelle.

Hertha-Trainer Jos Luhukay nahm im Gegensatz zur Partie der Vorwoche beim SV Sandhausen (6:1) nur eine Veränderung vor: Fabian Holland startete für Felix Bastians. Bei den Gästen kamen Florian Mohr und Akaki Gogia für Markus Thorant (Gelbsperre) und Christopher Buchtmann neu in die Startelf.

Pauli mit gutem Beginn

Die Begegnung hatte von Beginn an ein ordentliches Tempo. Die Gäste aus Hamburg präsentierten sich sehr mutig und hatten nach Vorlage von Gogia durch Fin Bartels eine erste Chance (6.). Berlin hatte zunächst Probleme die Gäste vom eigenen Strafraum fernzuhalten, kam aber nach rund 20 Minuten besser mit dem forschen Auftreten des „Kiezklubs“ zurecht. In der 25. Minute kamen die Hausherren zu einem ersten Abschluss durch Marcel Ndjeng, den Pauli-Keeper Philipp Tschauner gerade noch an den Pfosten lenken konnte.

Doppelchance Ramos

Fünf Minuten vor der Pause hätte Sebastian Schachten nach einem Freistoß von Patrick Funk St. Pauli in Führung bringen können, scheiterte aber an Thomas Kraft im Hertha-Tor. Nahezu im Gegenzug kam Berlin durch Adrian Ramos, jeweils nach Flanke von Holland, zu zwei Kopfballchancen innerhalb weniger Sekunden – beide Male parierte Tschauner glänzend (42.).

Ben Sahar sorgt für Erlösung

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die „Alte Dame“ spielbestimmend und hatte durch Ndjeng (48.) und Ramos (50.) weitere Möglichkeiten zur Führung. Auch in der Folge steckten die Gastgeber nicht auf und wären durch einen Kopfball ihres Kapitäns Peter Niemeyer um ein Haar in Führung gegangen – Gogia rettete aber auf der Linie (61.). Anschließend verflachte die Partie zunehmend, Torchancen gab es kaum noch - bsi zur 85. Minute: Dem eingewechselten Ben Sahar gelang schließlich der Befreiungsschlag nach einer Flanke von Pekarik.

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