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Bundesliga

  • 26. April 2014
  • • 15:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: T. Kinhöfer
  • • Zuschauer: 51953
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Sami Allagui setzte den Punkt unter ein weniger unterhaltsames Spiel

Niederlage in Berlin: Abstieg rückt für Eintracht Braunschweig näher

Sami Allagui setzte den Punkt unter ein weniger unterhaltsames Spiel

Bongarts

Verunsicherte Hauptstädter fahren gegen die akut abstiegsbedrohten Löwen verdient drei Punkte ein. Für die Gäste wäre bei einem leidenschaftlicheren Auftritt mehr drin gewesen.

Berlin. Für Eintracht Braunschweig ist der sofortige Abstieg aus der Bundesliga ein Stück nähergerückt. Der Aufsteiger verlor im Auswärtsspiel beim seit Wochen schwächelnden Hertha BSC mit 0:2 (0:0) und bleibt damit Tabellenschlusslicht mit den schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt.

Vor 51.953 Zuschauern sorgten US-Nationalspieler John Anthony Brooks mit seinem zweiten Saisontreffer (61.) und Sami Allagui (77.) für Herthas ersten Heimsieg im Jahr 2014. Tabellenschlusslicht Braunschweig enttäuschte angesichts der prekären Lage vor allem kämpferisch. Mit ein wenig mehr Leidenschaft und Mut wäre gegen die unsicheren Berliner deutlich mehr möglich gewesen.

Bei den Berlinern feierte der von einem Kreuzbandriss genesene Spielmacher Alexander Baumjohann nach fast sieben Monaten sein Startelf-Comeback. Auf der Gegenseite lief Dominik Kumbela nach einem überstandenen Muskelfaserriss wieder von Beginn an auf.

Einblendungen aus Mainz - Highlight in Halbzeit eins 

Der zuletzt schmerzlich vermisste Torjäger bekam anfangs aber kaum verwertbare Bälle, das Spiel geriet in der ersten Halbzeit trotz der enormen Bedeutung für die Gäste zu einem müden Sommerkick. Die Braunschweiger, die zur Vorbereitung extra in ein Kurztrainingslager ins brandenburgische Neuruppin gefahren waren, brachten ihren Gegner auch kämpferisch kaum in Verlegenheit.

Die Berliner, die seit dem gesicherten Klassenerhalt vor Wochen nach ihrer Form suchen, spielten nicht wirklich besser, besaßen aber die erste Chance der Partie: In der 25. Minute brauchte Sami Allagui nach feiner Vorarbeit von Baumjohann einen Meter vor dem Tor nur noch einzuschieben, doch der Deutsch-Tunesier vergab kläglich.

Eintrachts erste gute Möglichkeit gab es erst fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff, als Dennis Kruppke über das Tor schoss. Zweimal jubelten die gut 1500 mitgereisten Gäste-Fans in der ersten Hälfte aber doch: Als die ersten beiden Gegentore des 1. FC Nürnberg beim FSV Mainz auf der Anzeigentafel eingeblendet wurden.

Brooks und Allagui sichern Sieg 

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht reagierte auf die schwache Vorstellung seines Teams und brachte zum Wiederanpfiff Offensivspieler Karim Bellarabi für Jan Hochscheidt. Der neue Mann sorgte gleich für mächtig Wirbel: In der 49. Minute bereitete Bellarabi zunächst mit einem Traumpass eine Großchance für Kumbela vor, dann scheiterte er selbst nur knapp an Hertha-Torhüter Thomas Kraft.

Danach wachte auch Berlin endlich auf, so dass die Zuschauer endlich auf ihre Kosten kamen. Nachdem Sandro Wagner, der den angeschlagenen Torjägers Adrian Ramos in der Startelf nicht gleichwertig ersetzen konnte, scheiterte, machte es Brooks mit dem 1:0-Führungstreffer besser. Braunschweigs Antwort auf den Rückstand waren meist überhastet vorgetragene Angriffe.

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