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Bundesliga

  • 2. Februar 2014
  • • 15:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: M. Weiner
  • • Zuschauer: 37438
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ENDE
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Japaner unter sich: Nürnbergs Kiyotake und Berlins Hosogai

Nürnberg siegt in Berlin und springt aus dem Tabellenkeller

Japaner unter sich: Nürnbergs Kiyotake und Berlins Hosogai

Getty

Mit dem zweiten Sieg zum Rückrunden-Auftakt verschaffen sich die Franken etwas Luft und stehen erstmals seit langer Zeit nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.

Berlin. Der 1. FC Nürnberg hat nach dem zweiten Sieg in Serie im Abstiegskampf neue Hoffnung geschöpft. Eine Woche nach dem ersten Triumph der Saison beim 4:0 gegen 1899 Hoffenheim gewann das Team von Trainer Gertjan Verbeek bei Aufsteiger Hertha BSC etwas glücklich mit 3:1 (1:1) und verließ dadurch erstmals seit dem siebten Spieltag die Abstiegsränge.

Adrian Ramos (4.) hatte die lange Zeit überlegenen Gastgeber mit seinem zwölften Saisontreffer früh in Führung gebracht, Markus Feulner (20.) und Josip Drmic (68., 90.+4/Foulelfmeter) drehten mit ihren Treffern anschließend das Spiel.

Turbulent wurde es kurz vor Schluss, als Nürnbergs Ondrej Petrak zunächst wegen Handspiels die Rote Karte von Schiedsricher Michael Weiner sah und Ramos das vermeintliche 2:2 für Berlin erzielt hatte. Weiner nahm nach Rücksprache mit seinem Assistenten aber sowohl die Karte als auch die Torentscheidung zurück, da Ramos aus dem Abseits heraus Torhüter Raphael Schäfer behinderte. Nur wenige Minuten später stand der Unparteiische erneut im Mittelpunkt und entschied nach einem Foul von Ndjeng zurecht auf Elfmeter, den Drmic verwandelte.

Hertha kann die Überlegenheit nicht nutzen

Unbeeindruckt von den angeblichen Wechselgerüchten um seine Person eröffnete Ramos das Spiel mit seinem Kopfballtreffer nach einem Eckball von Ronny nach nur drei Minuten und übernahm dadurch die alleinige Spitze in der Torjägerliste. Der 28 Jahre alte Kolumbianer, der als Nachfolger von Robert Lewandowski bei Champions-League-Finalist Borussia Dortmund gehandelt wird, war in der Anfangsphase von der Nürnberger Abwehr nicht zu halten und erarbeitete seinem Team immer wieder Möglichkeiten.



Vor 37.438 Zuschauern im Olympiastadion nutzte Nürnbergs Feulner mit einem Schuss aus 16 Metern dann die erste Chance des FCN zum Ausgleich. Berlins Johannes van den Bergh hatte zuvor grob gepatzt und wurde anschließend nach nur 23 Minuten ausgewechselt. Kurz darauf verpasste wiederum Ramos bei einer hundertprozentigen Möglichkeit (35.) alleine vor dem Tor die erneute Führung der überlegenen Hertha.

Nach dem Seitenwechsel flachte das Spiel bei Nieselregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt deutlich ab, dabei kamen beiden Teams nicht zu nennenswerten Chancen. Berlin, mit dem agilen Brasilianer Ronny im Mittelfeld, konnte aus deutlich mehr Ballbesitz kein Kapital schlagen, die Gäste aus Nürnberg reagierten in der zweiten Halbzeit zunächst nur noch und schienen sich früh mit dem Punktgewinn abgefunden zu haben. Wie aus dem Nichts traf Drmic dann zur Führung und drehte anschließend zum Jubeln in die Fankurve ab.

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