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Bundesliga

  • 6. August 2011
  • • 18:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: P. Gagelmann
  • • Zuschauer: 61118
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ENDE
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Gegen den 1. FC Nürnberg: Hertha BSC vergeigt das Bundesliga-Comeback

Gegen den 1. FC Nürnberg: Hertha BSC vergeigt das Bundesliga-Comeback

Bongarts

Die Mannschaft von Markus Babbel spielte schwach und ängstlich. Am Ende gab es gegen engagierte Franken eine späte Niederlage.

Berlin. Ein Jahr war Hertha BSC nicht in der Bundesliga, nun kehrte die Mannschaft gegen den 1. FC Nürnberg in die höchste deutsche Spielklasse zurück und zum Auftakt gab es direkt eine Niederlage. 0:1 (0:0) hieß es am Ende, weil die Berliner nicht überzeugten und zu ängstlich im eigenen Stadion agierten.

Schwacher erster Durchgang

Die ersten 45 Minuten waren dabei für die Verantwortlichen beider Vereine und auch die Fans aus beiden Lagern eine Geschichte, die sie lieber schnell vergessen wollen. Die Franken aus Nürnberg waren das leicht bessere Team, konnten aber in der Offensive wenig bewegen. Wesentlich enttäuschender war indes aber die Leistung der Berliner. Die Gastgeber wirkten vor einer beeindruckenden Kulisse gehemmt und nervös. Fehlpässe waren die Folge. In der gesamten ersten Hälfte sahen die Zuschauer deshalb keine dicke Chancen vor einem der beiden Tore. Die Keeper Thomas Kraft und Raphael Schäfer erlebten einen lockeren Auftakt in dieser Saison und waren nie wirklich gefordert.

Kein Land in Sicht

Auch nach dem Wiederanpfiff sollte sich das nicht bessern. Beide Mannschaften hatten in der Offensive kaum etwas zu bieten. Der 1. FC Nürnberg kam zumindest hin und wieder zum Abschluss und konnte so auch Kraft gelegentlich in Szene setzen. Die Hertha hingegen enttäuschte spielerisch auf ganzer Linie, konnte den Erwartungen nicht gerecht werden und wirkte noch immer nervös und angespannt im eigenen Stadion. Offenbar war der Schritt in die Bundesliga dann für viele doch sehr groß und deshalb fehlte in vielen Aktionen der Mut. Offensiv waren die Berliner deshalb nicht zu sehen. Die Herthaner hatten jedoch Glück, dass auch der FCN nicht mit aller Konsequenz im Gang nach vorne und im Torabschluss agierte.

Pekhart erlöst die Franken

Bis zur 80. Minute, dann sah alles anders aus: Die Nürnberger griffen über den Flügel an und die Hertha stellte sich nach den unglücklichen Offensivaktionen nun auch in der Abwehr ungeschickt an: In der Mitte war niemand beim mitgelaufenen und sehr engagierten Pekhart, das Leder wurde von der Torauslinie zu ihm zurück gespielt und er spitzelte das Leder über die Linie. Nun führten die Gäste mit 1:0 und dieser Zwischenstand in der Schlussphase war nicht unverdient. Die Hertha machte viel zu wenig, war sichtlich noch nicht in der Bundesliga angekommen und erlebte nun das bittere Erwachen.

Bis zum Abpfiff blieb es bei diesem verdienten 0:1. Die Franken von Dieter Hecking können damit sehr zufrieden sein, Hertha hingegen stolpert in die Liga und muss sich mächtig steigern, um nicht wieder ganz tief im Abstiegsstrudel zu versinken. Vor allem die Nerven müssen die Berliner ganz bald in den Griff bekommen.

Eure Meinung: Wie bewertet Ihr den Start der beiden Mannschaften?

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