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DFB Pokal

  • 21. Dezember 2011
  • • 19:00
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 40944
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ENDE
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Hertha bewahrt coolen Kopf - Lautern scheitert an Offensivschwäche

Hertha bewahrt coolen Kopf - Lautern scheitert an Offensivschwäche

Getty Images

Nachdem Rauswurf von Markus Babbel zeigt sich die Hertha unbeeindruckt und spielt eine klasse Partie unter Rainer Widmayer. Lautern vergibt zu viele Chancen.

Berlin. Im Achtelfinale des DFB-Pokal schägt Hertha BSC den 1. FC Kaiserslautern. In einer unterhaltsamen Partie setzten sich die Berliner am Ende, aufgrund der besseren Chancenauswertung, durch und ziehen ins Viertelfinale ein. Interimstrainer Rainer Widmayer bleibt in seinem ersten und letzten Spiel ungeschlagen.

Wechselhafte Halbzeit

Die Anfangsviertelstunde war geprägt vom taktischen Verhalten in der Defensive. Beide Mannschaften legten das Hauptaugenmerk auf die Abwehr und stellten die Räume auf beiden Seiten sehr gut zu. Erst nach gut 20 Minuten kam Lautern ins Spiel und hatte eine gute Möglichkeit durch Nemec. Der Stürmer zielte seinen Kopfball perfekt auf den kurzen Pfosten, den Kraft erst im Nachfassen klären konnte. Ab der 30 Minute begann dann die Hertha zu stürmen, da Lautern aufmachte. Aktivposten waren Lasogga und Ramos, die für viel Gefahr sorgten.

Schöner Treffer

Kurz vor der Halbzeit nutzen die Berliner einen Abspielfehler im Lauterer Mittelfeld. Ramos leitete den Angriff ein, indem er den heranstürmenden Ronny bediente. Der Brasilianer spielte die Kugel per Direktannahme in den Lauf des Kolumbianers, der den Ball mit einer Grätsche an Trapp vorbei beförderte. Bei dem Treffer hatten die Berliner klasse umgeschaltet und gingen nicht unverdient in Führung.

Früher Ausgleich


Nur sechs Minuten waren gespielt in der zweiten Halbzeit als Lautern mit einem sehenswerten Spielzug den Ausgleich erzielte. Shechter verwertete einen schönen Angriff, eingeleitet von Sahan und Nemec. Dabei legte Nemec eine Bugera-Flanke, dem heraneilenden Shahan in den Lauf, der dann die Übersicht bewahrte und auf Shechter quer legte.

Energieleistung

Völlig beflügelt von dem Treffer spielten die Gäste weiter nach vorne und drängten auf den Führungstreffer. Doch der gelang dann den Berlinern. Eingeleitet mit einer unglücklichen Verlängerung von Kirch, landete der Ball bei Lasogga der Amedick im Sprint vernaschte und auch Trapp keine Chance ließ (57. Spielminute) . Zwar war der Keeper noch dran, doch Lasoggas Schuss war einfach zu hart und präzise.



Lautern geschockt

Die Pfälzer hatten nach dem Rückstand eine bittere Pille zu schlucken und zeigten sich schockiert. Erst nach einer guten Weile erspielte sie sich wieder einige Chancen. Eine der besten Szenen hatte der eingewechselte Kouemaha, der alleine vor Kraft scheiterte. Fast im Gegenzug hatte Lasogga die Möglichkeit für die Entscheidung, als er eine Ronny-Hereingabe, aus guter Position vergab.

Kraft hält – Ebert trifft

Die Bemühen der Gäste waren deutlich zu sehen, doch wieso immer scheiterten die Pfälzer an ihrer Abschlussschwäche. In der 87. Minute hätten die Lauterer belohnt werden können, doch Shechter scheiterte an Kraft, der einen Schuss aus wenigen Meter zur Ecke klären konnte. In der Nachspielzeit gab es dann den Knockout. Patrick Ebert spielte nach einem Einwurf, Doppelpass mit Ramos und packte einen Hammer ins rechte untere Eck aus. Auch hier war Trapp wieder chancenlos. Die Hertha zieht am Ende verdient ins Viertelfinale ein, wobei die Lauterer sich eine Verlängerung ebenso verdient hätten.

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