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Bundesliga

  • 1. Oktober 2011
  • • 18:30
  • • Olympiastadion Berlin, Berlin
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 59491
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ENDE
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Aufwärtstrend gestoppt! 1. FC Köln kommt bei Hertha BSC unter die Räder

Aufwärtstrend gestoppt! 1. FC Köln kommt bei Hertha BSC unter die Räder

Bongarts

Dank einer starken ersten Halbzeit und einer kollektiv sehr engagierten Leistung hat sich der Aufsteiger aus der Hauptstadt drei Punkte sichern können.

Berlin. Gerade ging es nach oben, da muss der Blick auch schon wieder nach unten gerichtet werden! Der 1. FC Köln kam bei Aufsteiger Hertha BSC ordentlich unter die Räder, unterlag mit 0:3 (0:3). Bereits zur Pause war diese Begegnung gelaufen. Dabei hatten einige Fans eine enge Nummer im Olympiastadion erwartet.

Guter Start, Hertha trifft

Beide Mannschaften starteten aber sehr ordentlich in diese Begegnung, agierten mit offenem Visier nach vorne. Bei den Berlinern wirkten die Angriffe von Beginn an sehr zielstrebig vorgetragen, während der 1. FC Köln nur zerfahren in der Offensive agierte. Folgerichtig gingen die Herthaner dann auch nach 14 Minuten in Führung: Änis Ben-Hatira ließ die Abwehr der Rheinländer stehen und spielte dann mit viel Übersicht zu Lasogga. Der Angreifer im Dress der Berliner hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuschieben und brachte die Gastgeber damit vor einer tollen Kulisse in Führung.

Vor der Pause wird es deutlich

Anschließend wirkte der 1. FC Köln nicht mehr so aggressiv und präsent. Vielmehr wirkte die Mannschaft verunsichert und nervös. Hertha kam im Anschluss immer besser in die Begegnung. Deshalb ließ auch der zweite Treffer nicht lange auf sich warten. Wieder war es Ben-Hatira, der Lasogga in Szene setzte. Der junge Mann konnte dieses Mal per Kopf treffen und damit schon für einen deutlichen Vorsprung sorgen (26.). Damit aber noch nicht genug. Nun schien im Strafraum der Kölner endgültig das Chaos ausgebrochen zu sein. Anders kann der Treffer zum 3:0 der Berliner nach 34 Minuten nicht erklärt werden.

Lukas Podolski konnte die Leistung seiner Mannschaft nicht fassen!

Köln fehlt der letzte Biss

Ein Freistoß aus dem Mittelfeld war gefühlte Ewigkeiten unterwegs, dennoch schafften es die Rheinländer nicht, Raffael am direkten und herrlichen Abschluss zu hindern. Das Leder schlug abermals in den Maschen ein, Rensing war bedient und der Halbzeitstand besiegelt. Im zweiten Durchgang mussten die Kölner wesentlich aktiver werden. Nur spielerisch kann in der Bundesliga kein Spiel gewonnen werden. Auch wenn der Berliner Vorsprung zu deutlich ausfiel, so waren die Kölner doch vor allem im kämpferischen Bereich viel zu schwach und nachlässig. Das musste besser werden, sonst drohte in der Hauptstadt ein Debakel.

Köln kommt nicht zurück

Im zweiten Durchgang waren die Gäste zumindest defensiv besser organisiert, nach vorne aber kam nach wie vor wenig. Das lag auch an der guten Defensivarbeit der kollektiven Berliner Mannschaft. Auch deshalb kamen die Kölner nicht in die Partie zurück. Phasenweise waren die Gastgeber dem vierten Treffer auch näher, als der FC dem ersten Tor. Richtig spannend wurde es nicht mehr und die Fans feierten ihren Spieler auf dem Platz, sofern sie denn aus der Hauptstadt kamen. Frust hingegen regierte bei den Kickern aus dem Rheinland. Der Aufwärtstrend schien erst einmal gestoppt zu sein. Podoslki, Novakovic und Co. wirkten vor allem im Gang nach vorne blutleer und ideenlos.

Hertha hat Köln Gegentore eingeschenkt, drei an der Zahl und so haben die Rheinländer bereits 18 Gegentreffer!

System Solbakken greift nicht

So kann eine Mannschaft dann letztlich auch in der Bundesliga nicht bestehen und so gab es letztlich den verdienten Sieg der Berliner. Köln muss die Begegnung nun abhaken und erkennen, dass das System Solbakken zumindest an diesem Abend nicht gefruchtet hat. Die Spieler ließen alle für die Bundesliga wichtigen Tugenden vermissen und nahmen deshalb aus der Hauptstadt nichts mit. Und zur Hertha kann nur angemerkt werden, dass der Aufsteiger immer besser den Weg zurück in die Bundesliga findet!

Eure Meinung: Woran lag die schwache Leistung der Kölner und wie ist die starke Leistung der Berliner zu erklären?

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