thumbnail Hallo,
Live

DFB Pokal

  • 19. August 2012
  • • 14:30
  • • Wilhelm-Langrehr-Stadion, Garbsen
  • Schiedsrichter: R. Kempter
  • • Zuschauer: 3506
3
N. V.
2

Roundup DFB-Pokal: Hertha und Nürnberg scheitern an Viertligisten - Hannover und 1860 München souverän weiter

Roundup DFB-Pokal: Hertha und Nürnberg scheitern an Viertligisten - Hannover und 1860 München souverän weiter

Bongarts

Nach Hoffenheims Niederlage gestern gegen den Berliner AK 07 ist die nächste Sensation im DFB-Pokal perfekt. Wormatia Worms schmeißt Zweitligist Hertha BSC mit 2:1 aus dem Pokal.

Neben dem Spiel Karlsruher SC gegen Hamburger SV (Spielbericht) gab es am frühen Nachmittag vier weitere Partien: Hannover 96 war zu Gast beim FC Nöttingen (Oberliga Baden-Württemberg), Regionalligist Wormatia Worms empfing Hertha BSC und für den TSV 1860 München ging es zu Fünftligist Hennef 05. Nachdem es gestern schon Hoffenheim gegen den Viertligisten Berliner AK 07 eiskalt erwischt hatte und man durch eine 0:4-Klatsche ausgeschieden war, musste auch Bundesligaabsteiger Hertha BSC als vermeintlicher Favorit des Spiels gegen Viertligist Worms die Segel streichen. Zu guter Letzt erwischte es auch den 1. FC Nürnberg, der nach Verlängerung gegen den TSV Havelse verlor! Auch wenn es 5 Euro für das Phrasenschwein bedeutet: Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze!

Wormatia Worms  - Hertha BSC 2:1

Der Fehlstart der Hertha aus Berlin in die neue Saison hat heute einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem man in der Liga Zwei bisher aus zwei Spiel erst einen Punkt herausgeholt hat, verabschiedet man sich nun bereits in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal. Gegen Viertligist Wormatia Worms setzte es eine peinliche 1:2-Niederlage. Die nächste Überraschung im Pokal ist perfekt!

Die Partie hätte für die Elf Jos Luhukays kaum schlechter beginnen können. In der dritten Minute foulte Philip Sprint Martin Röser im Berliner Strafraum, Tim Bauer verwandelte den Elfmeter zum 1:0 für die Gastgeber. Im Anschluss zogen sich die Wormser in die eigene Hälfte zurück, schließlich musste die Hertha nun erst einmal den Ausgleich erzielen. Bis zur Halbzeit sahen die Zuschauer Einbahnstraßenfußball der Hertha, der allerdings ohne Torerfolg blieb. Worms verteidigte die Führung bis zum Halbzeitpfiff.

Nach der Pause das gleiche Bild: Hertha stürmte, Worms verteidigte. Nachdem Adrian Ramos in der 63. Minute an der Unterkante der Latte und im Nachschuss gescheitert war, konnte Sandro Wagner eine Minute später zur Erlösung aller Berliner Fans per Brust zum 1:1 ausgleichen.

Die Gäste wollten den Führungstreffer und stürmten weiter an, für Worms wurde das Spiel zu einer regelrechten Abwehrschlacht. Doch in der 82. Minute gelang dem Vierligisten die erneute, wenn auch sicherlich vom Spielverlauf her überraschende 2:1-Führung. Kevin Wittke mit einer Flanke von der rechten Grundlinie in den Fünfer, dort kam Romas Dressler vor Alfredo Morales an den Ball und netzte mitten ein ins Wormser Glück. Berlin schaffte es nicht mehr, die Verlängerung zu erzwingen und ist damit der nächste Favorit, der in der ersten Runde des DFB-Pokal nicht nur gestolpert, sondern auch gefallen ist.

TSV Havelse – 1. FC Nürnberg 3:2 n.V.

Der TSV Havelse hat die nächste große Überraschung in dieser ersten Pokalrunde geschafft! Der Viertligist gewann gegen den 1. FC Nürnberg nach Verlängerung mit 3:2! Dabei hatte es so gut für die Clubberer ausgesehen, als Alexander Esswein den Bundesligisten schon in der achten Minute in Front gebracht hatte. Doch nur sechs Minuten später konnte Christoph Biedermann für den Underdog ausgleichen.

Das sollte aber nicht das letzte Ausrufezeichen des Außenseiters gewesen sein, denn nach gut einer Stunde Spielzeit brachte Patrick Posipal den TSV gar in Führung (59.)! Das Stadion stand Kopf und die Sensation war zum Greifen nahe, doch Robert Mak rettete den Club mit einem Treffer aus kurzer Distanz in die Verlängerung. Wer dachte, dass der Amateurklub nun keine Körner mehr hätte, der sah sich getäuscht. Marc Vucinovic erzielte nämlich gar das 3:2 und damit den Siegtreffer für Havelse, die noch nicht einmal unverdient gewannen, da Nürnberg einfach zu wenig zeigte.

FC Nöttingen – Hannover 96 1:6

Mirko Slomkas Elf ließ in der ersten Runde des DFB-Pokals nichts anbrennen und siegte gegen den vier Klasse tiefer spielenden Gastgeber standesgemäß mit 6:1. Dabei zeigten die Nöttinger in den ersten 20 Minuten durchaus Widerstand. Im Abwehrverbund standen sie solide und ließen nur wenige Chancen zu. Die größte davon hatte Jan Schlaudraff in der 12. Minute, doch Nöttingens Keeper Sascha Rausch klärte seinen Lupfer zur Ecke.

Die Gastgeber setzten auf Konterangriffe, um die Defensive zu entlasten, was bis zur 27. Minute auch aufging. Dann allerdings schlug Sergio da Silva Pinto zu. Christian Pander passte auf den zentral stehenden da Silva Pinto, der den Ball mit einem Distanzschuss in den linken Winkel beförderte.

Nur fünf Minuten später vollstreckte da Silva Pinto erneut, dieses Mal nach einem Pass Schlaudraffs auf den gebürtigen Portugiesen. Hannover hatte das Spiel nun fest im Griff und ging mit der 2:0-Führung in die Pause.

Die ersten zehn Minuten in Halbzeit Zwei hatten es in sich. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Hannover für klare Verhältnisse: Leon Andreasen erhöhte auf 3:0, Doppeltorschütze da Silva Pinto lieferte die Vorlage. Nur sechs Minuten später gelang Leutrim Neziraj der erste Treffer der Gastgeber zum 1:3. Hannover hatte allerdings nicht vor, noch einmal Spannung aufkommen zu lassen. Jan Schlaudraff machte in der 55. Minute nahezu postwendend das 4:1 für Hannover.

In Minute 79 durfte sich Konstantin Rausch auch noch einmal in die Torschützenliste eintragen und das 5:1 für die Niedersachsen erzielen. Schlaudraff machte anschließend das halbe Dutzend voll (83.). Mit 6:1 für Hannover endete das Spiel kurze Zeit später.

FC Hennef 05 – TSV 1860 München 0:6

Auch wenn 1860 sich in den ersten dreißig Minuten schwer tat, ließen sie in der Folge keinen Zweifel daran aufkommen, wer in die nächste Pokalrunde einziehen würde. Zu einem Zeitpunkt als die Gastgeber die Initiative übernahmen, schlugen die „Münchner Löwen“ per Doppelschlag durch Guillermo Vallori (31.) und Benjamin Lauth (34.) zu und stellten den 2:0-Halbzeitstand her.

Nach der Pause war die Luft zunächst spürbar raus aus der Partie. Innerhalb von drei Minuten machten die Gäste aus Bayern dann den Sack zu: Ismael Blanco erzielte zunächst in der 69. Minute das 3:0, eine Minute später köpfte Kai Bülow den Ball zum 4:0 ins Tor. Danach verwandelte Daniel Bierofka einen berechtigten Elfmeter zum 5:0 (72.).

Den 6:0-Endstand besorgte Moritz Stoppelkamp in der letzten regulären Spielminute. Blanco legte im Strafraum quer und der 25-Jährige brauchte nur noch zu vollstrecken. Damit zogen die „Löwen“ souverän in die nächste Pokalrunde ein.

EURE MEINUNG: Was sagt Ihr zu diesen Ergebnissen?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig