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Bundesliga

  • 21. September 2013
  • • 15:30
  • • HDI-Arena, Hannover
  • Schiedsrichter: C. Dingert
  • • Zuschauer: 39200
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ENDE
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Augsburgs Kapitän Paul Verhaegh setzt sich hier gegen Edgar Prib durch

Hannover setzt Höhenflug fort: 2:1 gegen Augsburg

Augsburgs Kapitän Paul Verhaegh setzt sich hier gegen Edgar Prib durch

Paul Verhaegh Edgar Prib Hannover 96 v FC Augsburg - Bundesliga

In einer Partie mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen setzte sich Hannover am Ende spät mit einem verwandelten Handelfmeter gegen die Gäste durch.

Hannover. Hannover 96 hat seinen Höhenflug in der 1. Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka besiegte den FC Augsburg mit 2:1 (0:0)und schraubte sein Punktekonto im eigenen Stadion auf die Maximalausbeute von zwölf Zählern. Mit dem vierten Heimsieg haben sich die Niedersachsen erst einmal in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt. Szabolcs Huszti(89., Handelfmeter) erzielte das Siegtor für die Gastgeber.

Die Gäste-Führung durch einen umstrittenen Handelfmeter von Kapitän Paul Verhaegh (51.) konnte Artur Sobiech zunächst ausgleichen (60.). Für die Gäste bedeutete die Pleite das Ende einer imposanten Serie: Zuletzt hatte das Team von Trainer Markus Weinzierl erstmals in der Augsburger Vereinsgeschichte drei Bundesliga-Spiele hintereinander gewonnen.

Hannover zu Beginn blass

Die Hausherren taten sich vor 39.200 Zuschauern in der heimischen WM-Arena gegen die Überflieger der vergangenen Wochen ziemlich schwer. Vom gefürchteten Offensivspiel der Niedersachsen war lange Zeit kaum etwas zu sehen. Augsburg stellte die Räume geschickt zu und zwang 96 zudem mit konsequenten Pressing immer wieder zu einfachen Ballverlusten.

Schon das torlose Remis zur Pause war für die Gäste hochverdient, Hannover erspielte sich kaum Chancen. Für die größte Aufregung auf den Rängen zeichnete sich in der ersten halben Stunde noch ein Flitzer verantwortlich, der von gleich fünf Ordnern "eingefangen" werden musste (8.).

Zwei Versuche von 96-Angreifer Didier Ya Konan waren in den ersten 45 Minuten die einzig nennenswerten Szenen der Gastgeber. Zunächst scheiterte der Ivorer aus spitzem Winkel an FC-Keeper Alexander Manninger (10.), dann zielte er nach einer Huszti-Hereingabe aus kurzer Distanz deutlich über den Kasten (13.). Und auch den 25-m-Freistoß von Leon Andreasen stellte Manninger vor keine großen Probleme.

Augsburg konterstark

Auf der Gegenseite lauerten die defensiv bestens organisierten Gäste auf Konter. Nachdem ein 25-m-Freistoß von Raphael Holzhauser (20.) noch deutlich über das Tor flog und ein Schuss von Halil Altintop (22.) gerade noch abgeblockt wurde, wurde es kurz vor der Pause erstmals brandgefährlich, als FC-Stürmer Sascha Mölders eine Direktabnahme um Zentimeter über das Gehäuse schoss (43.).

Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde es richtig hitzig. Im Mittelpunkt standen zwei strittige Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert. Auf der einen Seite entschied der Referee nach einem angeblichen Handspiel von Salif Sané unter großen Protesten der Gastgeber auf Strafstoß für den FCA, dann verweigerte er Hannover nur zwei Minuten später einen Elfmeter, nachdem Ragnar Klavan der Ball an die Hand gesprungen war.

Angestachelt von den umstrittenen Szenen schaltete Hannover jetzt einen Gang hoch, übernahm das Kommando und wurde schnell belohnt: Einen Patzer von Manninger nutzte der Pole Sobiech, der erneut für den verletzten Mame Diouf auflief, zu seinem zweiten Saisontreffer. In der Folgezeit drückte 96 zwar, konnte sich gegen den dichten Augsburger Defensiv-Verbund aber kaum mehr nennenswerte Torchancen erspielen.

Bei Hannover gehörten Mittelfeldakteur Leon Andreasen zu den auffälligeren Akteuren, bei den Gästen überzeugten vor allem Daniel Baier im defensiven Mittelfeld und Verteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker.

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