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Bundesliga

  • 2. Oktober 2011
  • • 17:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 54237
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ENDE
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Huub Stevens: Erster Liga-Sieg dank Huntelaar-Doppelpack

Huub Stevens: Erster Liga-Sieg dank Huntelaar-Doppelpack

Bongarts

Die Hanseaten spielten vor allem in der zweiten Halbzeit aufopferungsvoll und torgefährlich, doch der niederländische Stürmer machte aus zwei Schüssen zwei Tore.

Hamburg. Huub Stevens gab mit dem FC Schalke 04 ausgerechnet bei seinem letzten deutschen Arbeitgeber, dem Hamburger SV, sein Bundesliga-Comeback-Debüt. Beide Mannschaften leisteten sich ein Duell auf Augenhöhe, auch wenn der Ruhrpott-Klub mit dem 2:1 zum Schluss ein wenig glücklich drei Punkte mitnahm.

Huntelaar trifft per Kopf

Direkt in der ersten Minute musste Raul an der Hand behandelt werden, nachdem Gökhan Töre ihm versehentlich auf die Hand gesprungen war. Zum Seelenheil aller Schalker Fans ging es für den Spanier aber schnell weiter. In den Folgeminuten versuchte der HSV früh zu stören und den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen. In der 13. Minute konnten die Gäste aber durch einen schönen Spielzug in Führung gehen: Raul und Jefferson Farfan spielten rechts Höger frei, dessen Flanke Huntelaar erreichte. Der Niederländer köpfte aus halblinker Position unter die Latte ins lange Eck.

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Ausgleich durch Höwedes-Stolperer


Kurz darauf scheiterte Mladen Petric aus 18 Metern an S04-Keeper Fährmann (15.). Die erste halbe Stunde gehörte aber den „Königsblauen“, weil HSV-Spieler wie Guerrero, Töre oder Westermann immer wieder Bälle verloren oder falsch standen. In der 38. Minute warf sich das Stevens-Team dann selbst aus der Bahn. Höwedes verstolperte bei einem Annahme-Versuch den Ball, Zhi Gin Lam bekam den Ball, sprintete los und spielte schnell auf Petric. Der Kroate zimmerte den Ball ins kurze Eck, weil Ralf Fährmann nicht gut stand und es verpasste, rechtzeitig den kurzen Winkel dicht zu machen.

Hamburg mit deutlicher Leistungssteigerung


In der zweiten Halbzeit startete das Cardoso-Team fulminant. Gökhan Töre schickte Aogo in den Strafraum, der flankte auf Guerrero, der legte wiederum den Ball per Kopf zurück auf Rincon. Dessen Schuß erreichte zwar nicht sein Ziel, war aber Zeichen einer Leistungssteigerung der „Rothosen“ (47.). Drei Minuten später dribbelte sich Töre sehenswert außen vorbei und passte den Ball hart und präzise auf Guerrero, dessen Schuß segelte aber über Fährmanns Kasten. In der 51. Minute landete noch ein Schuss von Lam in den Armen des Schalker Torhüters.



Huntelaar bremst HSV-Attacken

Ralf Fährmann erwischte einen gebrauchten Tag. In der 68. Minute konnte er einen 20-Meter-Schuss von Petric nicht festhalten, der Ball rollte aber knapp links unten am Tor vorbei. Im Gegenzug wurde es kurz hektisch. Nach einem Eckball parierte HSV-Schlussmann Drobny, anschließend trat Petric Benedikt Höwedes im Strafraum um - der Pfiff bleibt aus. Der einzige Fehler des Schiedsrichters Knut Kircher. In Minute 73 machte Jan-Klaas Huntelaar dann allen vor, was Effizienz bedeutet. Er beförderte den Ball nach einer Fuchs-Flanke mit dem Außenrist über Drobny ins Tor. Es war sein zweites Tor, beim zweiten Torschuss bis dato.

Schalke belegt nun den vierten Platz, Hamburg den letzten mit vier Punkten. Heute war mehr für den HSV drin, doch gegen das Phantom Jan-Klaas Huntelaar war einmal mehr kein Kraut gewachsen.

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