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Bundesliga

  • 17. August 2013
  • • 15:30
  • • Imtech Arena, Hamburg
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 47483
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ENDE
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Modeste traf zweimal beim 5:1 gegen den HSV

5:1 zum Geburtstag von Gisdol: Hoffenheim schießt Hamburg ab

Modeste traf zweimal beim 5:1 gegen den HSV

Bongarts

Der HSV zeigte sich desolat und lieferte eine desaströse Leistung ab. Hoffenheim kombiniert sich zu einem Kantersieg.

Hamburg. Der Hamburger SV hat sich bei seiner Heim-Premiere bis auf die Knochen blamiert. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink ging gegen 1899 Hoffenheim mit 1:5 (1:1) unter und spielte über weite Strecken wie ein Abstiegskandidat. Die Zuschauer quittierten den erschreckend schwachen Auftritt der Hanseaten mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Die frühe Führung der Gäste durch Roberto Firmino (5.) konnte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart zwar noch ausgleichen (44., Handelfmeter). Doch nach der Pause wurden die Norddeutschen nach Toren von Kevin Volland (50.), einem Doppelpack von Anthony Modeste (67. und 74.) und nochmals Firmino (77.) im eigenen Stadion regelrecht gedemütigt. Am Ende feierte Hoffenheim den höchsten Auswärtssieg seiner Bundesliga-Geschichte.

Das Ende des HSV-Fluchs

Für Hoffenheim war es dagegen das Ende des Hamburg-Fluchs. Zum Geburtstags von Trainer Markus Gisdol entführten die Kraichgauer erstmals alle drei Punkte aus der Hansestadt. Zuvor hatten sie aus fünf Vergleichen lediglich ein Remis geholt.

Die Hamburger taten sich gegen die Kraichgauer von Beginn an schwer. Vorne lief ohne "echten" Stürmer nur wenig zusammen, und die Hintermannschaft offenbarte gegen das variable Angriffsspiel der Gäste immer wieder große Nachlässigkeiten. Nach einer über weite Strecken ganz schwachen ersten Halbzeit hatte der HSV Glück, mit einem Remis in die Pause zu gehen.

Gleiche Elf wie gegen Schalke

Trainer Fink, der exakt auf jene Elf vertraute, die zum Bundesliga-Auftakt vor einer Woche ein beachtliches 3:3 auf Schalke geholt hatte, hielt es bei der Heim-Premiere nicht lange der Bank. Nach dem frühen Rückstand versuchte er sein Team wachzurütteln und gab wild gestikulierend taktische Anweisungen. Am Hamburger Auftritt änderte dies allerdings wenig.

Bis zum Hamburger Ausgleich kurz vor der Pause durch einen unstrittigen Handelfmeter, verursacht von Tarik Elyounnoussi, strahlten die Hamburger kaum Gefahr aus. Auch Hakan Calhanoglu, der sich in vorderster Front mit van der Vaart abwechselte, konnte daran nichts ändern. Bis auf einen Fallrückzieher des Youngsters (7.) blieben die Norddeutschen im Angriff im ersten Abschnitt harmlos.

Salihovic zahlt sich aus

Ganz anders die Gäste. Die Mannschaft von Gisdol spielte geduldig ihren Stiefel herunter. Vor allem die Hereinnahme von Salihovic zahlte sich aus. Der Bosnier, der für Sebastian Rudy in die Startelf rutschte, bereitete das 1:0 durch einen Kopfball von Firmino mustergültig vor. Nur sieben Minuten später hätten die Gäste ihre Führung sogar ausbauen können. Doch Anthony Modeste scheiterte freistehend am herauseilenden Nationaltorwart René Adler.

Völlige Zerlegung des HSV

Nach dem Seitenwechsel bot sich den 47.483 Zuschauern im Hamburger Volkspark das gleiche Bild. Während Hamburg in der Vorwärtsbewegung nur wenig zustande brachte, blieb Hoffenheim jederzeit gefährlich. Fast zwangsläufig traf zunächst Volland nach starker Vorarbeit von Torschütze Firmino. Nur 15 Minuten später hatte Modeste keine Mühe, den Ball aus kurzer Distanz an Adler vorbei zu schieben. Das 4:1 durch Modeste ebenfalls nach einem Konter bedeute die Entscheidung in einem einseitigen Duell.

Bei den Gästen verdienten sich neben dem Doppel-Torschützen Modeste auch Firmino und Salihovic Bestnoten. Die Hamburger enttäuschten auf der ganzen Linie.

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